World Health Organisation (WHO)

Neue Kandidatin für die WHO-Regionaldirektion für Europa

    Kopenhagen (ots/PRNewswire) - Zsuzsanna Jakab wurde vom WHO-Regionalkomitee Europa zur neuen WHO-Regionaldirektorin für Europa ernannt. Frau Jakab, die erste Vertreterin Ungarns an der Spitze einer WHO-Region, ist zurzeit Direktorin des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten. Sie war eine von fünf Kandidaten für dieses Amt.

    Frau Jakab wird am 1. Februar 2010 die Nachfolge von Dr. Marc Danzon antreten, der in den vergangenen zehn Jahren Regionaldirektor für Europa war.

    In ihrer Ansprache vor den Delegierten des Komitees versprach Frau Jakab, die gesundheitspolitische Agenda innerhalb der WHO voranzubringen und die 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region zusammenzuführen. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit jedem einzelnen Staat in der Region. Ich werde alles dafür tun, damit das WHO-Regionalbüro für Europa auch in Zukunft ein starkes Zentrum mit einer Vorreiterrolle für die Gesundheitspolitik und die öffentliche Gesundheit bleibt, das in Partnerschaft mit der Europäischen Union innerhalb Europas und weltweit für das Wohl der gesamten Region und der WHO arbeitet." Sie betonte auch ihre Entschlossenheit, die Kooperation mit dem WHO-Hauptbüro unter der Leitung von Dr. Margaret Chan auszubauen.

    Zsuzsanna Jakab wurde im März 2005 als Direktorin an das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) der Europäischen Union (EU) berufen. Vor ihrer Tätigkeit beim ECDC war sie als Staatssekretärin im ungarischen Gesundheitsministerium tätig.

    Bevor sie der ungarischen Regierung beitrat, arbeitete sie elf Jahre lang beim WHO-Regionalbüro in Dänemark, wo sie verschiedene Ämter bekleidete, u. a. Koordinatorin der Abteilung Information, Evidenz und Kommunikation, Direktorin der Abteilung Gesundheitsentwicklung der Länder und Koordinatorin des Grundsatz- und Länderprogramms sowie des EUROHEALTH-Programms.

    Frau Jakab wurde 1951 in Ungarn geboren und besitzt ein Masterdiplom der humanistischen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest, ein Postgraduiertendiplom der Akademie der Politischen Wissenschaften, Budapest, ein Diplom für zwei gesundheitswissenschaftliche Grundstudiengänge an der Nordic School of Public Health, Göteborg (Schweden) sowie ein Postgraduiertendiplom des National Institute of Public Administration and Management, des nationalen Instituts für öffentliche Verwaltung und Betriebsführung.

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