Biennale Bern

Bern geht fremd - an der Biennale Bern 08 vom 12. bis 19. September 2008.

    Bern (ots) - Mit der Biennale Bern 08 geht im September ein ehrgeiziges Kulturprojekt über Berns Bühnen. Elf Institutionen spannen zusammen und bieten ein breit gefächertes Programm zum Thema "Fremdgehen".

    Das dichte Programm mit Schwerpunkten in Musik,Theater und bildender Kunst thematisiert die Faszination des Fremden, das Entdecken und Verstehen des Fremden, aber auch die Schwierigkeiten mit dem Fremden, die Ängste davor und die Flucht in das Fremde. Fremde Töne und Sprachen, fremde, aussereuropäische Klänge und kaum gehörte Instrumente umspielen das Biennale-Motto "Fremdgehen".

    Multimediales Theater, der einzige spielbare Dritteltonflügel der Welt, Jodlerchöre und Opern stehen ebenso auf dem Programm wie Uraufführungen  und die beliebten Mittagskonzerte im Berner Konservatorium. Klassik, Mikrotöne, Jazz, Reimkunst, Experimente, Arabien und Usbekistan werden laut und leise dafür sorgen, dass sich Ohren und Augen für das Fremde öffnen - das Risiko des Befremdlichen ist darin eingeschlossen.

    Neben der künstlerischen Vielfalt wartet die Biennale auch mit klingenden Namen auf: Die Komponisten Mozart, Heiner Goebbels und Olivier Messiaen, die Jodlerin Erika Stucky, der Schauspieler Wolfram Berger, die Dichter Adalbert Stifter, Raphael Urweider als Regisseur und nicht zuletzt auch der Gesamtkunstwerker Adolf Wölfli - sie alle sind neben vielen anderen Teil der Biennale Bern 08.

    Die Biennale versteht sich jedoch nicht nur als ehrgeiziges Projekt, das über die Schranken verschiedener Medien, Vorstellungen und Kulturen hinausgeht. Die Biennale ist auch ein ambitioniertes kulturpolitisches Experiment: In enger Kooperation bei Programmation und Ausführung arbeiten das Berner Symphonie-orchester, die Dampfzentrale Bern, die Hochschule der Künste Bern, die Internationale Gesellschaft für Neue Musik Bern, die Kunsthalle Bern, das Schlachthaus Theater und das Stadttheater Bern sowie das Zentrum Paul Klee in einer bisher einmaligen Art und Weise zusammen.

    Das Programm ist ab sofort abrufbar unter:     www.biennale-bern.ch

    Nähere Informationen folgen in den nächsten Wochen.

ots Originaltext: Biennale Bern
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Kontakt:
Biennale Bern
Tel.:    +41/31/311'40'55
E-Mail: info@biennale-bern.ch



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