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Brennpunkt Darmkrebs: Europas Patienten rufen zu verstärktem Handeln auf
Europas erste Patientenkonferenz zur Bekämpfung der tödlichen Krankheit erfreute sich größter Resonanz

London (ots) - Darmkrebspatienten aus ganz Europa werden noch lange von der Patientenkonferenz "Colorectal Cancer Patient Conference", die am Wochenende in Barcelona stattfand, profitieren: Mit knapp 200 Teilnehmern aus 27 Ländern vereinte die erste Konferenz ihrer Art Darmkrebspatienten und Experten des gesamten Kontinents, damit sich diese zu Prävention, Diagnose von und Therapiemöglichkeiten bei Darmkrebs austauschen. Europas am schnellsten wachsende Darmkrebspatienteninitiative europacolon veranstaltete die Konferenz mit dem Ziel, die Teilnehmer zu motivieren, aktiv Aufmerksamkeit für das noch immer tabuisierte Thema zu schaffen, offizielle Untersuchungsprogramme zu etablieren sowie durch nationale Krebspläne Therapiestandards zu verbessern und einen gleichwertigen Zugang zu erstklassiger Pflege zu gewährleisten.

"Wir blicken stolz auf den unter den Konferenzteilnehmern entstandenen Enthusiasmus zurück und sehen nun, wie diese eifrig in ihren Ländern Veränderungen hinsichtlich der Prävention, Diagnose und Behandlung von Darmkrebs anschieben möchten", freut sich Jola Gore-Booth, Gründerin und Vorsitzende von europacolon. Gemeinsam mit ihren Partnern WHO, LIVESTRONG und Global Colon Cancer möchte europacolon ein stärkeres Engagement seitens der Regierungen erwirken, damit diese notwendige Verbesserungen im Gesundheitswesen anstoßen. "europacolon ruft Institutionen in ganz Europa dazu auf, die Sicherstellung eines gleichen Zugangs zu bestmöglicher Behandlung und Pflege aktiv voranzutreiben. Alle Staaten sollten dringend nationale Krebspläne erstellen und offizielle Darmkrebs- Screenings umsetzen", ergänzt Gore-Booth. Die jährlich stattfindende interdisziplinäre Darmkrebsveranstaltung wurde intensiv von Krebsexperten und relevanten Meinungsführern aus ganz Europa und den USA unterstützt, unter ihnen das tschechische Mitglied des Europäischen Parlaments Pavel Poc.

Darmkrebs ist in Europa mit über 400.000 Neuerkrankungen im Jahr noch immer die zweithäufigste maligne Tumorart. Jährlich sterben mehr als 200.000 europäische Patienten daran. "Dabei kann Darmkrebs in vielen Fällen vermieden werden und ist bei frühzeitigem Erkennen sogar gut behandelbar", bestätigt der Medizinische Direktor von europacolon Prof. Dr. Dr. Eric van Cutsem. "Es ist entscheidend, dass alle Europäer präzise und verantwortungsvoll über die Krankheit informiert werden. Denn eine gute Krebsbetreuung beginnt mit fundierten Informationen", ergänzt die amerikanische Patientin Suzanne Lindley, die ihre Darmkrebserkrankung erfolgreich besiegte und Mitbegründerin von Beat Liver Tumors ist.

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