Santiago Calatrava Inc.

Einweihung der Brücke von Calatrava im Mittelpunkt der Jerusalemer Jubiläumsfeier

    Jerusalem (ots/PRNewswire) -

    Am 25. Juni wird die Stadt Jerusalem den 40. Jahrestag der Wiedervereinigung mit einer spektakulären Jubiläumsfeier und der öffentlichen Einweihung der von Santiago Calatrava entworfenen Stadtbahnbrücke feierlich begehen. Die Brücke soll zukünftig als imposantes neues Eingangstor in die Heilige Stadt dienen und gleichzeitig das Herzstück des Stadtbahnsystems von Jerusalem bilden.

    Calatrava konstruierte eine Schrägseilbrücke, die innerhalb ihrer leichten und transparenten Struktur zwei Stadtbahngleise, einen Fussgängerüberweg und einen öffentlichen Platz unterhalb der Brücke umfassen wird. Ihr einzelner Schrägpfeiler erzeugt eine klare visuelle Orientierung in Stadtrichtung. Die parabelförmig arrangierten Seile erheben sich dreidimensional in den Himmel, wobei ihre Form als Symbol der Heiligen Stadt an die Harfe König Davids erinnern soll. Einwohner der Stadt haben der Brücke deshalb den Namen "Brücke der Saiten" gegeben.

    "Brücken verbinden Orte, die vorher getrennt waren", erklärte Santiago Calatrava. "Sie werden des Fortschritts wegen gebaut, dienen aber auch den Bürgern im Alltag. Gleichzeitig haben sie jedoch ausserdem eine religiöse Dimension. Das Wort "religiös" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "eine Verbindung herstellen". Eine Brücke ist in einer Stadt wie Jerusalem ein sinnvolles Bauwerk."

    Die von der Stadtverwaltung Jerusalems veranstaltete Einweihungsfeier wird am 25. Juni ab 18.00 Uhr stattfinden. Abends werden Bilder vom Bau der Brücke sowie Videos von Jerusalem auf grossen Aussenleinwänden gezeigt. Des Weiteren wird das Jerusalemer Sinfonieorchester spielen, untermalt von darauf abgestimmten Feuerwerken, Tänzern und Kinderchören. Trompeten, Harfen und Chöre werden die schrittweise Beleuchtung der Brücke begleiten, deren Umrisse sich allmählich in der Dunkelheit abzeichnen werden. Premierminister Ehud Olmert und Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski werden beide an den Feierlichkeiten teilnehmen.

    Architekt und Ingenieur Santiago Calatrava hat seit der Eröffnung seines Ingenieurbüros 1981 mehr als 29 Brücken in 13 Ländern erbaut. Seine letzten drei Brücken wurden Ende 2007 in Reggio Emilia in Italien eingeweiht. Der Bau der Quarto Ponte sul Canal Grande in Venedig wird bis Ende 2008 abgeschlossen sein. Weitere in Planung bzw. im Bau befindliche Brücken sind in Dallas (Texas), in Dublin (Irland) und in Valencia (Spanien) zu finden.

    Zu weiteren bemerkenswerten Projekten von Santiago Calatrava gehören die Stadt der Künste und Wissenschaften in seiner Heimatstadt Valencia in Spanien (begonnen 1991 und noch nicht abgeschlossen); der Flughafenbahnhof Lyon-Saint-Exupéry in Frankreich (1994 fertiggestellt); der Bahnhof Lissabon-Oriente in Lissabon (Portugal) (1998); das Milwaukee Art Museum, Calatravas erstes Projekt in den USA (2001); der Olympia-Sportkomplex in Athen (2004); und der Wolkenkratzer Turning Torso in Malmö (Schweden) (2005). Zu den Gebäuden, die derzeit konstruiert und gebaut werden, gehören das Transportzentrum am World Trade Center in New York City; ein neues Musikzentrum für das Sinfonieorchester in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia; der Chicago Spire, der das höchste Gebäude in der westlichen Hemisphäre sein wird; Sporteinrichtungen und Campus-Gebäude für die Universität Maastricht (Niederlande) und die Universität Roma II in Tor Vergata (Italien) sowie der TGV-Bahnhof in Liège Guillemins, Belgien, der gegen Ende dieses Jahres fertiggestellt sein wird.

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media.newyork@calatrava.com



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