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Betfair klagt gegen die niederländische Regierung

London (ots/PRNewswire) - - Der weltweit führende Anbieter von Internetwetten erhebt Klage gegen die Regierung wegen des unzulässigen, die niederländischen Spieler benachteiligenden Monopols und reicht zugleich formelle Beschwerde bei der Europäischen Kommission ein. Betfair, einer der weltweit führenden Anbieter von Wetten im Internet hat Klage gegen die niederländische Regierung erhoben, welche zu Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe führen könnte. Diese Entscheidung folgt auf ein Schreiben des niederländischen Justizministeriums, mit welchem niederländische Banken nachdrücklich aufgefordert werden, keine Zahlungen von Kunden abzuwickeln, die mit der Platzierung von Wetten auf rechtmässig betriebenen Internetseiten in Zusammenhang stehen. Diese Massnahme würde den Zugang zu den Angeboten von Betfair und vielen anderen in Grossbritannien zugelassenen Anbietern blockieren. Mark Davies, Geschäftsführer von Betfair, sagte dazu: "Hierbei handelt es sich um den verzweifelten Schritt der niederländischen Regierung, Kunden in den Niederlanden den Zugang zu einem vollumfänglich zugelassenen, europaweit der Regulierung unterliegenden Anbieter abzuschneiden. Diese Massnahmen laufen den Interessen niederländischer Kunden zuwider und treten die europarechtlichen Prinzipien des offenen und fairen Wettbewerbs mit Füssen. Letztendlich sind diese Massnahmen darauf gerichtet, das staatliche niederländische Glücksspielmonopol zu schützen und Preise hoch zu halten." "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Niederlande als Gründungsmitglied des einheitlichen europäischen Marktes zu derartig illegalen Taktiken greifen, welche die Wahlfreiheit der Verbraucher beschneiden und dem EG-Vertrag zuwiderlaufen." "Die Regierung darf ihr Ziel, ausländische Anbieter auszuschliessen und zugleich eigene staatliche Monopolisten, darunter einen grossen US-Multikonzern, zu umhegen und so ein für die Beteiligten bequemes Kartell zu schützen, nicht weiter zulässigerweise verfolgen. Hiergegen werden wir kämpfen. Wir werden gegen jeden vorgehen, der uns und unsere Kunden in unrechtmässiger Weise von der Geschäftstätigkeit abhält." Betfair hat zudem bei der Europäischen Kommission eine formelle Beschwerde eingereicht mit der Begründung, dass die Massnahmen der Regierung in unzulässiger Weise das niederländische staatliche Glücksspielmonopol schützen und damit zugleich die europarechtlich gewährleistete Dienstleistungsfreiheit verletzen. LONDON, May 7 /PRNewswire/ -- ots Originaltext: Betfair Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Powerscourt, Rory Godson, Tel. +44-207-250-1446, rory.godson@powerscourtmedia.com; Victoria Palmer-Moore, Tel. +44-207-324-0493, victoria.palmermoore@powerscourtmedia.com

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