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MINERGIE: Zehn Jahre Effizienz und Komfort

    Bern (ots) - Minergie wird zehn Jahre alt. Dem Baustandard ist es zu verdanken, dass heute bezahlbare Gebäude mit mehr Komfort gebaut werden können. Deren Energiebedarf liegt zudem deutlich unter dem von herkömmlichen Häusern.

    Das Jubiläum beging Minergie am 5.und 6. Juni im Grand Casino Luzern mit der Jubiläums-Generalversammlung und der ersten internationalen Minergie Fachtagung. Zum Titel "Strategien für den Gebäudepark Schweiz. 10 Jahre Minergie - die Zukunft des Bauens" referierten namhafte Referenten wie Bundesrätin Doris Leuthard (Vorsteherin EVD), Michael Kaufmann (Vizedirektor Bundesamt für Energie) oder Dr. Daniele Ganser (Friedensforscher, Universität Basel). In ihrer Keynote hat Bundesrätin Doris Leuthard auf die Bedeutung des sparsamen und effizienten Umgangs mit Energie hingewiesen. Die Schweiz müsse versuchen, die Energieabhängigkeit zu verringern, die Energieeffizienz zu verbessern und die Rahmenbedingungen zu verändern, damit neue Technologien rasch entwickelt und an den Markt geführt werden können. Darüber hinaus seien grössere Anstrengungen bei der Substitution; auch in der Forschung nötig: "Wir brauchen eine Substitution der liebgewordenen Gewohnheiten nach dem Motto "think outside the box"."

    Der Fachtagung mit über 300 Teilnehmern vorangegangen ist am 5. Juni die zehnte Generalversammlung mit Festakt. Dabei zeigte sich: Minergie hat seine Ziele erreicht. Der Standard ist zum Synonym für gutes Bauen geworden und hat die Bauweise in der Schweiz nachhaltig verbessert. Mittlerweile sind fast 10'000 Gebäude im In- und Ausland mit dem Minergie-Zertifikat ausgezeichnet worden. Zu den zertifizierten Gebäuden kommen rund 15'000 weitere dazu, die den Standard ebenfalls erreichen, jedoch nicht zertifiziert wurden. Und bei zahlreichen weiteren Gebäuden sind einzelne Teile des Minergie-Konzepts umgesetzt worden.

    Das Minergie-Konzept ist gleichermassen einfach wie effizient: Eine dicke Wärmedämmung hält die Heizenergie im Gebäude, während die Komfortlüftung für frische Luft sorgt. Die Wärmeenergie der ausströmenden Luft gewinnt ein Wärmeaustauscher zurück. Minergie-Gebäude verbrauchen 40 bis 60 Prozent weniger Energie als herkömmliche Gebäude.

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