IG BioE - Schweizer BioEthanol

AGROLA und IG BioE: Frühlingserwachen beim Ethanol E85

    Winterthur (ots) - Aus Holzabfällen hergestelltes schwedisches Bioethanol ermöglicht die weitere Versorgung der Schweizer Tankstellen. Die Bundesbehörden haben dieses Bioethanol bis 2013 steuerbefreit. Zudem wird eine Diversifikation der Bezugsquellen angestrebt. Am 2. April 2009 wird in Wangen bei Olten eine weitere AGROLA-E85 Tankstelle eröffnet.

    Für das bisher ausschliesslich von der Borregaard Schweiz AG stammende aus Holzabfällen hergestellte Bioethanol konnte in Schweden ein Ersatzlieferant gefunden werden. Damit ist die Versorgung des Marktes sichergestellt. Das ebenfalls aus Holzabfällen gewonnene Bioethanol erfüllt die seit dem 1. Juli 2008 in der Schweiz für Treibstoffe aus erneuerbaren Rohstoffen geltenden strikten ökologischen und sozialen Mindestanforderungen. Der schwedische Hersteller SEKAB produziert das Bioethanol nach einem identischen Prozess wie damals in der Schweiz. "Damit ist garantiert, dass die Bioethanolproduktion weder die Nahrungs- noch die Futtermittelkette konkurrenziert." betont Felix Stockar, Leiter der IG BioE - Schweizer BioEthanol. Die zuständigen Bundesbehörden haben für das Bioethanol aus dieser Anlage eine Befreiung von der Mineralölsteuer bis ins Jahr 2013 zugesichert.

    Die Versorgung der rund 180 Tankstellen, welche heute in der Schweiz Gemische aus Benzin und Bioethanol anbieten, ca. 130 E5- und ca. 50 E85 Tankstellen, ist gesichert. "Zurzeit laufen Verhandlungen mit weiteren ausländischen Lieferanten für ökologisch und sozial unbedenkliches Bioethanol. Denn eine Diversifizierung der Bezugsquellen ist anzustreben" erklärt Stefan Feer, Geschäftsführer AGROLA.

    In seiner Eröffnungsrede anlässlich des Genfer Automobilsalons wies Bundespräsident Hans-Rudolf Merz auf die Wichtigkeit und das Potenzial von Bioethanol hinsichtlich Klimaschutz und Ersatzenergiequelle hin. Auch betonte er, dass Biotreibstoffe nur bei Erfüllung sozialer und ökologischer Kriterien, wie in der Schweizer Gesetzgebung vorgeschrieben, gefördert werden sollten. Damit nehme die Schweiz weltweit eine Vorreiterrolle ein.

    Bioethanol zählt zu den erneuerbaren Energien natürlichen Ursprungs. Der Treibstoff E85 (85 % Bioethanol, 15% Benzin) und die bewährte Flexfuel-Technologie erlauben eine Senkung der CO2-Emissionen um bis zu 80%. Gemäss der VCS-Autoumweltliste 2009 sind die Bioethanol-Fahrzeuge am wenigsten umweltbelastend und erhalten mit bis zu 88 Wertungspunkten Höchstwerte, die weit über dem Wert von 71,9 Punkten des Siegers aller Klassen liegen. Das grosse Fahrzeugangebot umfasst rund 30 Modelle von 7 Herstellern und reicht von Kleinwagen, über die Kompakt- bis zur Oberklasse, inkl. Vans mit bis zu 7 Plätzen, einem Allrad-Kombi bis zum Cabriolet. Im Betrieb mit Bioethanol E85 stossen diese Fahrzeuge je nach Modell ca. 35 bis 55 gr CO2/km aus. "Mit diesen Fahrzeugen brauchen Konsumenten bezüglich alternativer Antriebe nicht länger auf die Wunder der Zukunft zu warten" bringt Stockar die Vorzüge der Flexfuel-Autos auf den Punkt.

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