Vienna Insurance Group

EANS-Adhoc: Vienna Insurance Group im Jahr 2010 nach IFRS:

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31.03.2011

Konzernprämien um 7,2 Prozent auf 8,6 Mrd. Euro gesteigert

Gewinn (vor Steuern): Klare Steigerung um 15,1 Prozent auf 507,8 Millionen Euro

Erhöhung der Dividende von 0,90 Euro auf 1 Euro pro Aktie vorgeschlagen*

Kräftige Steigerung des Group Embedded Value um 8,5 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro

I. Wesentliche Daten für das Jahr 2010 im Überblick

Der Konzern Vienna Insurance Group erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 verrechnete (konsolidierte) Prämien von insgesamt rd. 8,6 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 7,2 Prozent.

Der Konzerngewinn (vor Steuern, konsolidiert) betrug im Jahr 2010 507,8 Mio. Euro. Damit übertraf der Konzern das Ergebnis des Jahres 2009 um 15,1 Prozent.

Die Combined Ratio des Konzerns nach Rückversicherung (ohne Berücksichtigung von Veranlagungserträgen) liegt für das Jahr 2010 bei 98,4 Prozent und konnte damit, trotz massiver Belastungen durch Naturkatastrophen, klar unter der 100- Prozent-Marke gehalten werden.

Das Finanzergebnis für das Jahr 2010 konnte mit 1,1 Mrd. Euro um 20,2 Prozent gegenüber 2009 gesteigert werden.

Die Kapitalanlagen des Konzerns betrugen zum 31. Dezember 2010 28,2 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,7 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2009.

Den Gremien wird vorgeschlagen, eine Dividende von 1 Euro je Aktie auszuschütten. Als Dividendenzahltag ist der 16. Mai 2011 vorgesehen.

II. Group Embedded Value gesteigert

Der nach internationalen Richtlinien erstellte Embedded Value beziffert den Wert des Bestandes an Versicherungsverträgen und setzt sich aus dem Nettovermögen für die Lebens-, Kranken- und Schaden/Unfallversicherung sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen.

"Die Zahlen des Embedded Value zeigen in eindrucksvoller Weise, wie bedeutend und vor allem wie nachhaltig der Schritt zum Ausbau des Lebensversicherungsgeschäftes gerade in den CEE-Märkten ist. Die Vienna Insurance Group erarbeitet damit für ihre Aktionäre eine beträchtliche jährliche Steigerung des Unternehmenswertes, die sich in unserer Marktkapitalisierung wohl noch nicht widerspiegelt. Dabei wird im Embedded Value der Ertragswert der Sachversicherung, die rund die Hälfte unseres gesamten Geschäftes ausmacht, noch gar nicht berücksichtigt", erläutert Dr. Günter Geyer, CEO der Vienna Insurance Group, und ergänzt: "Dies bestätigt, dass die Vienna Insurance Group ein zukunftsträchtiges Investment ist."

Die Nachhaltigkeit des Versicherungsgeschäftes der Vienna Insurance Group spiegelt sich darin wider, dass der Group Embedded Value (nach Steuern) zum Stichtag 31. Dezember 2010 um 8,5 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro (angepasster Wert 2009: 4,7 Mrd. Euro) gesteigert wurde. Der Zuwachs im Embedded Value unter Berücksichtigung erfolgter Ausschüttungen ergibt eine Profitabilität (Return on Group Embedded Value) von 9,1 Prozent.

Der Zuwachs des Embedded Value ist mit 17,5 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro in Zentral- und Osteuropa sogar noch deutlich akzentuierter und bestätigt eindrucksvoll das Wertsteigerungspotential dieser Region. Ein deutliches Zeichen für die Ertragskraft der CEE-Länder stellt die Profitabilität des Neugeschäfts dar, die von 45,7 Prozent auf 66,4 Prozent der Neugeschäftsprämie erhöht wurde.

B&W Deloitte GmbH, Köln hat einen Review des Group Embedded Values (GEV) durchgeführt und der Vienna Insurance Group gegenüber bestätigt, dass das zur Ermittlung des GEV angewendete Verfahren sowie die zugrunde gelegten Annahmen und Ergebnisse angemessen sind.

III. Ausblick für das Geschäftsjahr 2011

Das Management der Vienna Insurance Group bekräftigt den bereits im Jänner gegebenen Ausblick und erwartet einen Zuwachs beim Gewinn (vor Steuern) von rund zehn Prozent und einen Anstieg der Prämien im niedrigen Prozentbereich. Darüber hinaus hat sich der Konzern das Ziel gesetzt, die Combined Ratio auf rund 97 Prozent zu senken. Dies setzt voraus, dass es zu keiner deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen und zu keiner dramatischen Entwicklung bei den Schäden aus Naturkatastrophen kommt. Die Vienna Insurance Group ist von den Naturkatastrophen in Japan grundsätzlich nicht betroffen.

(*vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien)

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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