Verein Visiun Porta Alpina

Porta Alpina: Vorreiterrolle für spektakuläre Grossprojekte in den Alpen

    Sedrun (ots) - Die Diskussion um den Bau der Porta Alpina im bündnerischen Sedrun ist noch keineswegs beendet. Im Gegenteil,  die Projekte für das Jungfraujoch und beim Klein Matterhorn in Zermatt geben dem Verein "Visiun Porta Alpina" neuen Auftrieb, weil sie zeigen, dass die Zeit reif ist für spektakuläre touristische Grossprojekte in den Alpen. Vor zwei Jahren haben die Bündner Stimmbürger mit einer 72%-Mehrheit eine kantonale Beteiligung am Projekt gutgeheissen. Dies könne die Regierung nicht einfach ignorieren, ist man bei "Visiun Porta Alpina" überzeugt.

    Zumindest eines hat die Diskussion um die Porta Alpina bewirkt: Bisher Undenkbares wird in konkrete Pläne gefasst. In Zermatt wollen die Tourismusverantwortlichen einen 117 Meter hohen Turm mit einer Aussichtsplattform auf dem 3883 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gipfel des Klein Matterhorn bauen. Und beim Tourismusprojekt für das Jungfraujoch im Berner Oberland sollen die Besucher in gut 20 Minuten von 850 auf 3580 Meter hoch gebracht werden. Eine Machbarkeitsstudie ist in Arbeit. "Visiun Porta Alpina" gratuliert diesen Initianten zu ihrem Pioniergeist.

    Bei "Visiun Porta Alpina", dem Förderverein für den längsten Lift der Welt ist man überzeugt, dass die Zeit reif ist, für ein spektakuläres Grossprojekt in den Schweizer Alpen. Erst die Diskussion um die Porta Alpina habe derartige Projekte überhaupt diskussionswürdig gemacht. Die Porta Alpina hat eine Art Vorreiterrolle eingenommen. "Visiun Porta Alpina" weist darauf hin, dass man im Bündnerland gegenüber dem Berner Oberland bereits eine der wichtigsten Hürden genommen hat: In einer Volksabstimmung hat das Bündner Stimmvolk im Februar 2006 also vor zwei Jahren mit 72% eine Kostenbeteiligung des Kantons am Bau der Porta Alpina gutgeheissen.

    Mit der Vorreiterrolle will es der Verein deshalb nicht bewenden lassen. Das Bündnerland müsse darauf achten, nicht ins touristische Abseits zu geraten. Die Eröffnung des Lötschbergtunnels zeige bereits Wirkung. Und die Walliser, ermuntert durch den Erfolg, fordern bereits eine zweite Röhre. Würde das Projekt bei der Jungfrau realisiert, dann hätte auch das Berner Oberland einen gewichtigen Trumpf in der Hand. Vor dem Hintergrund dieser veränderten Ausgangslage für das Projekt Porta Alpina will der Verein erneut einen Anlauf zur Realisierung des Projekts in Sedrun nehmen.

    Die Porta Alpina ist ein weltweit einzigartiges Projekt: Besucher aus aller Welt sollen dereinst von der tiefstgelegenen Bahnstation mitten im längsten Eisenbahntunnel der Welt, mit dem höchsten Lift der Welt die Alpen im Gotthardmassiv besuchen können. Die Porta Alpina soll nach neuesten Berechnungen rund 100 Mio. Franken kosten.

ots Originaltext: Verein Visiun Porta Alpina
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Kontakt:
Arthur Loretz
Tel.:        +41/76/386'98'76
Internet: www.visiun-porta-alpina.ch



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