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Premierminister Badawis fortschrittliche Verbindung zwischen Islam und wachstumsstarker Wirtschaft

    Kuala Lumpur, Malaysia (ots/PRNewswire) -

    - Daheim und im Ausland unterstreicht der malaysische Führer, wie wichtig die Entwicklung des Humankapitals ist

    Am Mittwoch wird der malaysische Premierminister Abdullah Badawi seine Kampagne zu seiner Wiederwahl in das konservative, muslimische Zentrum im Norden des Landes beginnen. Es handelt sich hierbei um einen Landesteil, der von der auf hohes Wachstums und Investitionen ausgerichteten Wirtschaftspolitik der Regierung profitiert hat.

    Badawi wird für verstärkte Anstrengungen werben, Malaysias einzigartig erfolgreiche Mischung aus fortschrittlichem, modernem Islam und wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung zu fördern, deren Ergebnisse sich heute in den Zahlen zum Wirtschaftswachstum für das vierte Quartal zeigen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schnellte im 4. Quartal 2007 um 7,3 % nach oben und machte es zum wachstumsstärksten Quartal, seit Badawi 2004 seine erste Wahl gewonnen hatte. Für das gesamte Jahr 2007 betrug das Wachstum in Malaysia 6,3 % gegenüber 5,9 % 2006.

    Während seiner Rede, welche der Premierminister im Rahmen seines Wahlkampfes im Staat Kedah - dieser befindet sich im nordwestlichen Teil der malaysischen Halbinsel - hielt, sprach er über die Wichtigkeit der "Entwicklung von Humankapital" durch Investitionen in Bildung und Programme zur Schaffung beruflicher Kompetenzen. Weiterhin hält er es für wichtig, dass besondere Anreize für Unternehmen geschaffen werden, die in die Schaffung von Arbeitsplätzen in Region und Land investieren.

    Die umfassendsten Initiativen, die Badawi in den letzten Jahren eingeführt hat, sind mehrere Sonderwirtschaftszonen, die in Malaysia als "Entwicklungskorridore" bekannt sind und bereits begonnen haben, Milliarden von Dollar in Form neuer Kapitalströme von internationalen Investoren in Asien, dem Nahen Osten und den Vereinigten Staaten zu produzieren.

    Dazu gehört die Entwicklungsregion Iskandar im Süden Malaysias bei Singapur mit einer Fläche von 2.200 Quadratkilometer, die bereits umfassende Investitionen angezogen hat: Ein Beispiel ist ein  1,2 Milliarden-Dollar-Projekt eines Konsortium aus "Sovereign Wealth Funds"  und anderer in Abu Dhabi, Kuwait und Dubai sowie neue Investitionen von  General Electric aus den USA. Das Iskandar-Projekt hat im Laufe des  vergangenen Jahres schon 10 Milliarden USD eingebracht, ca. 10 % des  Gesamtziels. Zu den anderen Zonen gehört eine in den östlichen Staaten, sie  umfassen 112 Milliarden malaysische Ringgit (35 Milliarden USD) über die  nächsten 12 Jahre in ganz unterschiedlichen Sektoren, wie Tourismus, Öl und  Gas, Petrochemikalien und Fertigung.

    Die Northern Corridor Economic Region (NCER) soll das wirtschaftliche Wachstum und die Einkommen in Perlis, Kedah, Penang und Nord-Perak ankurbeln und die Region bis 2025 in ein bedeutendes Zentrum für Logistik, Nahrungsmittelverarbeitung und Tourismus mit der Schaffung von über 1 Million neuen Arbeitsplätzen und einer hiernach veranschlagten BIP-Steigerung in der Region von 52,7 Milliarden Ringgit (16,5 Milliarden USD) 2005 auf 214 Milliarden Ringgit (66,9 Milliarden USD) verwandeln.

    "Durch das Wachstum und die Expansion der NCER wollen wir die Bildung verbessern, die Arbeitslosigkeit verringern, die bereits geringe Armut völlig beseitigen und den Menschen jene Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie ein wohlhabendes, erfülltes Leben führen können", sagte Badawi.

    Dieser Ansatz entspricht weitgehend Premierminister Badawis Glauben an die Prinzipien des Islam Hadhari, der die Auffassung unterstreichen soll, dass wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt, Modernisierung und Bildung in Einklang mit den Lehren des Koran sind. Die Strategie der Entwicklungskorridore stimmt somit mit seiner breiter angelegten Strategie überein, die darin besteht, sicherzustellen, dass Entwicklung und wirtschaftlicher Fortschritt mit dem Islam Hand in Hand gehen.

    "Doch wir wollen die Früchte unserer Arbeit nicht nur für uns selbst behalten", bemerkte der Premierminister und fügte hinzu: "Wenn wir unseren muslimischen Freunden anderer Nationen helfen und umgekehrt von ihnen lernen können, dann können wir alle von diesem gemeinsamen Erfolg profitieren."

    Die Vorstellung, Humankapital zu entwickeln, steht sein einigen Jahren im Zentrum des malaysischen Vorsitzes der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC - Organisation for the Islamic Conference). Viel Zeit und Energie hat Badawi für seinen ehrgeizigen Plan aufgebracht, die muslimische Welt zu ermuntern, sich zu vereinen und so die grundlegenden Ursachen von Armut und sogar von sozialen Unruhen sowie von Extremismus zu bekämpfen, indem die OIC ein wirtschaftliches Gesicht erhält. Badawis Schaffung des "World Islamic Economic Forum" hat dazu beigetragen, die Notwendigkeit hervorzuheben, Programme zum Kampf gegen Armut, Analphabetismus und Arbeitslosigkeit zu fördern.

    Die muslimische Welt mit einer Bevölkerung von 1,2 Milliarden Menschen weist im Vergleich mit anderen Gesellschaften eine überdurchschnittlich hohe Armut auf. Von den 57 Ländern, aus denen die Organisation des Islamischen Konferenz (OIC) besteht, gehören ca. 31 zu den am wenigsten entwickelten Staaten weltweit. Zusammen machen sie ca. 20 % der Weltbevölkerung aber nur  5 % des globalen BIP aus.

    Wie der Premierminister festgestellt hat: "Entfremdung und Verdrossenheit müssen bekämpft werden, indem man die Ursachen beseitigt und nicht nur die Auswirkungen. Wir müssen uns um die wirtschaftlichen Wurzeln von Armut, Unwissenheit und Arbeitslosigkeit kümmern, denn sie sind die echten Bedrohungen für muslimische Gesellschaften auf der ganzen Welt. Es ist dringend an der Zeit und entscheidend, dass die reichen und gemässigten Nationen der muslimischen Welt sich vereinen, um Selbsthilfe-Lösungen bereit zu stellen und so die wirtschaftlichen Ursachen der Armut zu meistern."

    Daheim in Malaysia hat Badawis fortschrittliche islamische Agenda bereits starke wirtschaftliche Erfolge erzielt. Sein Wahlkampfversprechen "Sicherheit, Frieden und Wohlstand" bedeutet: Um diese Chancen realisieren zu können, ist es entscheidend, im Inland eine stabile und wachsende Wirtschaft zu bewahren. Aus diesem Grund gehört zu Premierminister Abdullah Badawis höchsten Prioritäten (wie sie am Montag im Wahlprogramm "Barisan Nasional" festgeschrieben wurden) zu gewährleisten, dass Malaysia eine wachstumsstarke Wirtschaft behält, die wettbewerbsfähig genug ist, um für internationale Investoren attraktiv zu sein, und Malaysias Rolle als eine der stabilsten und erfolgreichsten Wirtschaften innerhalb der 10 zu ASEAN gehörenden Nationen zu fördern.

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