Vestergaard Frandsen

Vier Millionen ländliche Kenianer bekommen sicheres Trinkwasser dank des neuen LifeStraw(R) "Carbon For Water(TM)"-Programms

Kakamega, Kenia (ots/PRNewswire) - Nahezu eine Million gespendete LifeStraw(R) Family-Wasserfilter werden ab 26. April 2011 in Haushalten in der Western Province in Kenia installiert. Das kostenlose, auf Western Province-Ebene und auf Tür-zu-Tür-Basis stattfindende Programm wird über einen Zeitraum von fünf Wochen durchgeführt und erreicht rund 90 Prozent aller Haushalte ohne Zugang zu sicheren kommunalen Wasserstellen. Durch das Programm wird für die kenianische Bevölkerung mindestens 10 Jahre lang sicheres Trinkwasser bereitgestellt, ohne dass für die Einwohner, Regierungsbehörden oder Spendengruppen Kosten entstehen.

Das "Carbon For Water(TM)"-Programm (siehe http://www.carbonforwater.com) wird vollständig von Vestergaard Frandsen finanziert und über CO2-Kompensationszahlungen rückvergütet. Dieses einzigartige Modell bietet Unternehmen in Wirtschaftsländern eine potenzielle Einkommensquelle in Form von CO2-Krediten für das Sponsern von Programmen, die der Reduzierung von Treibhausgasen in Entwicklungsländern dienen. CO2-Kredite können sodann an CO2-Kredit-Käufer verkauft werden, die ihren Carbon Footprint mindern bzw. ihre Umweltverantwortung verbessern möchten. Die erzielten Einnahmen werden grösstenteils wieder in das Projekt investiert, um es für mindestens zehn Jahre tragfähig zu machen.

CO2-Finanzierung in der Praxis

Ein LifeStraw(R) Family-Wasserfilter liefert mindestens 18.000 Liter Trinkwasser mit US EPA-Qualität, genug um eine vierköpfige Familie mindestens drei Jahre lang mit sicherem Trinkwasser zu versorgen. Für kenianische Haushalte, die mit den Filtern ausgestattet sind, erübrigt sich das Abkochen von Wasser, was aufgrund der Holzverbrennungsmethode Treibhausgase verursacht. Diese Verhaltensänderung wird Erwartungen zu Folge zu einer Treibhausgasminderung in der Grössenordnung von über zwei Millionen Tonnen pro Jahr führen.

Vestergaard Frandsen tätigt die anfängliche Investition in Höhe von über 25 Millionen US Dollar, die erforderlich ist, um das Programm zu starten. "Die Anfangskosten sind besonders hoch aufgrund der Produktion und des Transports von 900.000 LifeStraw(R) Family-Wasserfiltern zu einer ländlichen Gemeinde, die hunderte von Meilen von einem grösseren Hafen entfernt ist. Dazu kommt die Anstellung sowie Einweisung von mehr als 4.000 Arbeitskräften aus dem Gesundheitswesen und 4.000 Fahrern, die die Filter verteilen und die Einwohner über den sachgemässen Gebrauch der Wasserfilter unterrichten", erklärte Herr Mikkel Vestergaard Frandsen, CEO des Vestergaard Frandsen-Konzerns. "Langfristig wird das Unternehmen im Rahmen des Betriebs von mehr als 30 Reparatur- und Ersatz-Centern, die in der ganzen Western Province errichtet werden, und der laufenden Unterrichtung der Gemeinden mindestens zehn Jahre lang Hunderte von Kenianern beschäftigen."

Das "Carbon For Water(TM)"-Programm birgt das Potenzial langfristiger Nachhaltigkeit eines Point-of-Use-Wasserreinigungs-Programms. "Es handelt sich um eines der grössten Wasseraufbereitungsprojekte ohne Finanzierung von Seiten der Regierung bzw. dem öffentlichen Sektor. Des Weiteren werden zum ersten Mal CO2-Kredite direkt mit sicherem Trinkwasser in Verbindung gebracht", beobachtete Dr. Evan Thomas von Manna Energy Limited, das mit Vestergaard Frandsen in Partnerschaft ging, um die CO2-Finanzierungsarchitektur und die Smartphone-Informed-Datenbank zu entwickeln. Das "Carbon For Water(TM)"-Programm wird in Partnerschaft mit dem kenianischen Ministry of Public Health and Sanitation koordiniert.

Während Afrika zu den Gebieten zählt, die dem grössten Risiko im Zusammenhang mit Klimawechsel ausgesetzt sind, finden weniger als 5% der CO2-Projekte dort statt. Das "Carbon For Water"(TM)-Programm liefert einen wichtigen Beitrag zur Korrektur des Ungleichgewichts, das auf dem globalen CO2-Markt existiert. Das ist wichtig, weil es nach der Ansicht von Umweltexperten vorzuziehen ist, ein Land dazu zu animieren, den Umweltschutz in langfristige Entwicklungspläne einzubinden, anstatt es zur Bereinigung zu zwingen, nachdem die Industrialisierung mit all ihren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt Einzug gehalten hat. Das Programm dient der Krankheitsbekämpfung und Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit, indem die Verwendung von Holz und anderen Brennstoffen für Feuer reduziert und tonnenweise CO2 aus der Atmosphäre entfernt wird. Damit wird das "Carbon For Water(TM)"-Programm zu einem entscheidenden Faktor beim Erreichen des Ziels Nummer 7 der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bzgl. Nachhaltigkeit und Zugang zu sicherem Trinkwasser.

Als Lieferant der Wasserfilter wird Vestergaard Frandsen die CO2-Kredite verdienen. Da das Unternehmen nur insoweit bezahlt wird, wie die Wasserfilter zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen, besteht ein grosser Anreiz, die Einnahmen in das Programm zu reinvestieren, d.h. die LifeStraw(R) Family-Wasserfilter zu warten und zu erneuern und die Einwohner über die richtige und konsequente Benutzung aufzuklären.

Vestergaard Frandsen fand die laufende, gemeinschaftliche Unterstützung für das "Carbon For Water(TM)"-Programm durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Nach einem strengen Bewertungsverfahren wurde das Programm im Februar 2011 als freiwilliges Projekt gemäss dem prestigeträchtigen Gold Standard-Zertifizierungsmodell abgesegnet.

Sobald das Programm am Laufen ist, wird alle sechs Monate eine Kontrolle durch eine unabhängige, offizielle Prüfungsagentur stattfinden. Der Prüfer wird nachweisen, dass die Minderung der Emissionen akkurat ist und CO2-Kredite werden erst nach jeder Prüfung erteilt.

Die weltweite Wasserkrise

"Innovative und nachhaltige Lösungen für die globale Wasserkrise sind äusserst wichtig", erklärte Herr Vestergaard Frandsen. Laut Daten der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2010 haben fast 1 Milliarde Menschen auf der Erde keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Durchfallerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren und verantwortlich für den Tod von 1,5 Millionen Kindern jedes Jahr. Kinder, die an Unterernährung leiden oder die ein schwaches Immunsystem haben, sind dem Risiko lebensbedrohlicher Durchfallerkrankung am meisten ausgesetzt. "Wir hoffen, dass das "Carbon For Water(TM)"-Programm nicht nur positive Auswirkungen auf Durchfallerkrankungen hat, sondern auch auf die Senkung von Atemwegserkrankungen über die Reduzierung von Feinstaub in Häusern, eine wesentliche Todesursache bei Kindern in Kenia und in Entwicklungsländern", fügte Herr Vestergaard Frandsen hinzu. Laut Weltgesundheitsorganisation sind Lungenentzündungen die häufigste Todesursache bei Kindern weltweit.

"Durch die Verwendung von LifeStraw(R) Family-Wasserfiltern kann dank der Bereitstellung von sicherem Trinkwasser die Kindersterblichkeit reduziert und die Gesundheit der Mütter verbessert werden. Von diesem Blickwinkel aus betrachtet stellt der Zugang zu sicherem Trinkwasser durch LifeStraw(R) Family effektiv das Angehen der Millennium-Entwicklungsziele 4, 5 und 6 dar."

Jedes Jahr sterben 1,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Lungenentzündung, was 18% aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren weltweit entspricht. Umweltfaktoren, einschliesslich Luftverschmutzung im Haus, die durch Biomassebrennstoffe wie Holz zum Kochen und Heizen verursacht wird, erhöhen die Anfälligkeit von Kindern für Lungenentzündungen.

"Wenn das "Carbon For Water(TM)"-Programm zum Modell für eine bedeutende Reduzierung von Durchfall- und Atemwegserkrankungen werden kann, wird es für die Menschen in Kenia und vielen anderen Entwicklungsländern einfacher werden, die MDGs (Millennium Development Goals = Millennium-Entwicklungsziele) 4,5,6 zu erfüllen", folgerte Herr Vestergaard Frandsen.

"Point-of-Source-Lösungen werden aufgrund von bürokratischem Stillstand oft nicht zu Ende geführt oder brechen zusammen wegen mangelnder Instandhaltung. Point-of-Use-Lösungen wie LifeStraw(R) Family werden von akademischen Forschern auf breiter Basis als die effektivste Massnahme zur Bereitstellung von sicherem Trinkwasser angesehen", fügte Herr Vestergaard Frandsen hinzu.

Auswirkung des Programms

Das Programm zielt auf vier der acht UN Millennium-Ziele ab, einschliesslich: Ziel 4: Senkung der Kindersterblichkeit; Ziel 5: Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter; Ziel 6: Krankheitsbekämpfung; und Ziel 7: Ökologische Nachhaltigkeit. Es steht auch mit der US-Strategie bzgl. des Erreichens der MDGs im Einklang, wonach bei erfolgreichen Programmen eine nachhaltige Entwicklung und eine starke Verbindung zwischen kosteneffektiver Investition und messbarer Auswirkung angesteuert werden muss.

Sponsoring

Vestergaard Frandsen (VF) ist ein europäisches Unternehmen, das sich auf Produkte zur Krankheitsbekämpfung spezialisiert. VF verfolgt ein einzigartiges Geschäftsmodell des humanitären Unternehmertums. Unter dem Leitmotiv Profit für einen Zweck wurde unternehmerische soziale Verantwortung zum Kerngeschäft gemacht, indem lebensrettende Produkte für Entwicklungsländer gefertigt werden. Eine starke Förderung der MDGs ist charakteristisch für das Unternehmen. Seine Produkte dienen der Verhinderung von durch Wasser oder Überträgern verbreiteten Krankheiten sowie vernachlässigten tropischen Krankheiten. Für weitere Informationen über das Unternehmen besuchen Sie bitte http://www.vestergaard-frandsen.com.

Kontakt: Peter Cleary, Vestergaard Frandsen Communications Director Telefon +1-347-653-5857 oder pc@lifestraw.com

Kontakt:

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