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"Beim Flirten bin ich eine Niete"

München (ots) - "Spider-Man" hat ein neues Gesicht! Andrew Garfield tritt in die Fußstapfen von Tobey Maguire. Ein toller Tausch, findet JOY-Redakteurin Anne Humpert, die ihn in London traf - auch wenn sich der sensible 28-Jährige seiner Wirkung auf Frauen gar nicht bewusst ist. Die Hauptrolle in "The Amazing Spider-Man" zu ergattern, ist wie ein Lottogewinn. Der Blockbuster wird ihn direkt in Hollywoods A-Liga katapultieren. Wie hat er reagiert, als er die Zusage bekam? "Ich wollte aus dem Fenster springen", lacht er. "Alle möglichen Emotionen übermannten mich: Ich war überwältigt, stolz, gerührt, unfassbar glücklich, aber gleichzeitig auch panisch. In der Sekunde, als ich es erfuhr, war mir klar, dass dieses Gefühl der absoluten Freude nie wieder so intensiv sein würde. Das kennt man ja von frohen Botschaften: Da ist man fast traurig, wenn dieser erste Glücksmoment vorbei ist. Ich wollte diese Rolle unbedingt!" Seine Filmfigur wird an der Highschool oft gemobbt. Wie sind seine persönlichen Erinnerungen an die eigene Schulzeit? "Ich habe heute noch meine besten Freunde von damals. Ansonsten verbinde ich kaum positive Dinge mit der Highschool. Die Zeit war sehr hart für mich. Es gab viele Tage, an denen ich das Haus am liebsten nicht verlassen hätte, weil mein Selbstbewusstsein komplett im Keller war." Woran lag das? "In diesem Alter fühlte sich einfach alles falsch an: Meine Ohren erschienen mir zum Beispiel unglaublich riesig. Außerdem litt ich an Neurodermitis. Das war nicht gerade ein Ego-Booster! Deshalb konnte ich mich sofort mit dieser Rolle identifizieren. Auch Peter Parker durchlebt eine schwere Identitätskrise und muss herausfinden, wer er eigentlich ist." Außerdem ist Peter sehr schüchtern - besonders wenn es um die Liebe geht. Wie sieht es bei ihm aus? "Wir sind uns offenbar in vielen Punkten sehr ähnlich. Es gibt diesen Ratgeber "The Game - Die perfekte Masche", in dem Erfolg versprechende Anbaggertechniken beschrieben werden. Vielleicht sollte ich den mal lesen, denn meine bisher angewandte Flirttechnik ist nicht besonders sexy: Ich sage kaum ein Wort und starre dabei auf meine Schuhe", lacht er. Bei seiner Filmpartnerin Emma Stone scheint sie dennoch gewirkt zu haben. Seit dem Dreh sind die beiden ein Paar. Hat die Chemie sofort gestimmt? "Emma ist großartig und ein echtes Ausnahmetalent! Jeder Drehtag war für mich wie eine Achterbahnfahrt im Dunkeln. Man weiß nie, was als Nächstes passiert und ob man es schafft, die Situation zu meistern. Emma ist unglaublich spontan und steckte mich mit ihrer aufregenden Art sofort an. Wir haben uns vom ersten Moment an blind verstanden."

Das vollständige JOY-Interview mit Andrew Garfield erscheint in der aktuellen JOY (ET 08.06.2012).

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