LHA Internationale Lebensmittelhandelsagentur Krause AG

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9-Monatsbericht/Zwischenmitteilung (Quartalsbericht) für die Zeit vom 1.1. bis 30.9.2009

27.10.2009

Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf EURO 34,1 Mio. und lag somit im Vergleich zum dritten Quartal des vorigen Geschäftsjahres um EURO 8,4 Mio. (./. 19,8 %) niedriger. Der Planumsatz auf Halbjahresbasis von EURO 27,8 Mio. wurde jedoch um EURO 6,3 Mio. (+ 23,0 %) überschritten. Der Rückgang der Umsatzerlöse mit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ist zu begründen mit dem zwischenzeitlich eingetretenen starken Preisverfall für Milchrohstoffe. Der Rohertrag betrug TEURO 1.144 und lag somit um TEURO 154 (./. 11,9 %) unter dem Rohertrag des dritten Quartals des Geschäftsjahres 2008 und um TEURO 335 (+ 41,4 %) über dem geplanten Rohertrag für das dritte Quartal 2009. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern von TEURO 592 lag um TEURO 180 (./. 23,4 %) unter dem des Vorjahreszeitraums und überschritt das geplante Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das dritte Quartal 2009 um TEURO 202 (+ 51,8 %). Dabei reduzierte sich die Summe aus Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit ./. TEURO 632 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von ./. TEURO 686 um + TEURO 54 (./. 7,9 %). Die Planzahl für diese Aufwendungen von ./. TEURO 561 wurde um ./. TEURO 71 (+ 12,7 %) überschritten. Das Finanzergebnis ist mit TEURO 80 positiv und liegt um TEURO 80 (./. 50,0 %) unter dem positiven Finanzergebnis des dritten Quartals des vorigen Geschäftsjahres von + TEURO 160, was zu begründen ist mit einem extrem gesunkenen Zinsen für Guthaben bei Kreditinstituten. Das geplante Finanzergebnis zum Ende des dritten Quartals 2009 liegt um TEURO 62 (./. 43,7 %) unter dem Ist-Finanzergebnis. Das Ergebnis für die ersten drei Quartale nach Ertragsteuern beläuft sich auf TEURO 418 und überschreitet somit das geplante Ergebnis von TEURO 276 um TEURO 142 (+ 51,5 %). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt das Quartalsergebnis nach Ertragsteuern um TEURO 127 (./. 23,3 %) niedriger. Festzuhalten ist, dass die Entwicklung der Ertragslage bis zum 30. September 2009 zwar über dem Plan gelegen hat, jedoch hinter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums zurück geblieben ist.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung ========================================== =====================================") Begründung der Geschäftsentwicklung:

Bis zum Ende des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 war der Geschäftsverlauf geprägt von einer schwachen Nachfrage in allen Bereichen der Milchrohstoffe. Im Verlauf des dritten Quartals ist es zu einer Festigung der Rohstoffmärkte gekommen. Zu begründen ist dies mit einer Rohmilchanlieferung der Erzeuger, welche nicht so stark ausgefallen ist wie ursprünglich erwartet. Dadurch wurde die zur Verfügung stehende Milchquote nicht vollständig ausgenutzt. Zudem flacht die Wirtschaftskrise allmählich ab, so dass auch die Absätze bei den Milchprodukten wieder anziehen. Diese Entwicklung wurde unterstützt durch eine abnehmende Verunsicherung bei den Endverbrauchern. Des Weiteren verbessern sich die Möglichkeiten der milchverarbeitenden Betriebe, die hergestellten Produkte im Exportbereich abzusetzen. Dies hat zur Konsequenz, dass sich einerseits der Bedarf an Milchrohstoffen entsprechend erhöht und sich daher die Absatzchancen verbessern. Andererseits verringert sich jedoch auch das Angebot, da sich die verfügbaren freien Rohstoffmengen deutlich verringern.

Ausblick:

Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2009 war durch eine günstige Konstellation der Marktparameter beeinflusst worden, was sich für das Unternehmen in einer  positiven Ertragsentwicklung widerspiegelte. Das dritte Quartal 2009 konnte nicht vollständig an die positive Entwicklung des ersten Halbjahres 2009 anknüpfen und lag auch im Vergleich zum Vorjahresquartal hinter der Ertragsentwicklung zurück, was auch durch eine schwierigere Marktsituation begründet war. Aufgrund der aktuell vorliegenden Erkenntnisse ziehen derzeit die Preise für Milchrohprodukte – insbesondere im Milchfettbereich – an, was mit der leichten konjunkturellen Erholung auf niedrigem Niveau zurückzuführen ist. Sollte sich dieser Trend als nachhaltig herausstellen, so ist – ceteris paribus – von weiter steigenden Milchrohstoffpreisen auszugehen. Diese Entwicklung könnte auch dadurch flankiert werden, indem die künftig angelieferten Milchmengen aufgrund der Aufgabe einiger Milchproduzenten zunächst rückläufig sein könnten. Festzuhalten ist jedoch, dass der weitere Marktverlauft und auch die mittelfristige zukünftige Entwicklung der Preise bei den Milchrohstoffen nicht kalkulierbar ist, so dass sehr vorsichtig bei den geschäftlichen Transaktionen zu agieren ist.

@@start.t2@@Ende der Mitteilung                                                 euro adhoc
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Axel Krause
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