TI Pharma

Vielversprechende niederländische Forschung zur Alzheimer-Krankheit und Parkinson-Krankheit

Leiden, Niederlande (ots/PRNewswire) - - Forscher erwarten bahnbrechende Ergebnisse Heute stellt Top Institute Pharma ein neues und äusserst vielversprechendes Forschungsprojekt vor. Das Projekt von TI Pharma ist eine Grossstudie über das Hirnmaterial von Alzheimer- und Parkinsonpatienten, die der Niederländischen Hirnbank ihre Einwilligung zur Nutzung ihres Gewebes für die wissenschaftliche Forschung gegeben haben. Die Untersuchung ist eine Fortführung vorheriger Studien mit sehr vielversprechenden Resultaten und untersucht die Gene, die bei der Herausbildung von Alzheimer-Krankheit und Parkinson-Krankheit eine Rolle spielen könnten. Die Studie ist eine der grössten auf internationaler Ebene durchgeführten und muss die Grundlage für potenzielle Medikamente bilden. Das Projekt wird in Kooperation mit Solvay Pharmaceuticals B.V., DNage B.V., dem Niederländischen Institut für Neurowissenschaften, der Niederländischen Hirnbank, der Freien Universität Amsterdam, dem Medizinischen Zentrum der Freien Universität Amsterdam, dem Medizinischen Zentrum der Universität Leiden, der Universität Utrecht, dem Universitätsmedizinischen Zentrum der Universität Utrecht und dem Medizinischen Zentrum der Erasmus-Universität in Rotterdam durchgeführt. Sie ist eine Weiterführung vorheriger Studien, die von zwei öffentlich-privaten Partnerschaften durchgeführt wurden, nämlich zwischen Solvay Pharmaceuticals, der Niederländischen Hirnbank und dem Niederländischen Institut für Neurowissenschaften einerseits sowie zwischen DNage und dem Medizinischen Zentrum der Erasmus-Universität andererseits. Die äusserst vielversprechenden Ergebnisse der beiden Studien veranlassten TI Pharma zur Entscheidung für ein Grossprojekt. Forschungsleiter Joost Verhaagen vom Niederländischen Institut für Neurowissenschaften berichtet: "Diese Studie ist in mehreren Aspekten einzigartig. Nie zuvor wurde eine so gross angelegte Studie über die Alzheimer-Krankheit und die Parkinson-Krankheit durchgeführt. Darüber hinaus konnten wir Forschung an Patienten betreiben, die noch nicht wussten, dass sie die Alzheimer-Krankheit haben oder bei denen die Krankheit gerade erst begonnen hatte. So können wir die allerersten Veränderungen aufgrund der Krankheit sowie deren Progression verfolgen. Und das ist auch einmalig." Zudem nutzt diese Studie schnell alternde Mausmodelle von DNage, bei denen Alzheimer und Parkinson ähnliche Symptome spontan auftreten. Die weitere Untersuchung dieser Neurodegeneration stellt ebenfalls einen interessanten Teil der Studie dar. Verhaagen: "Wir erwarten, dass diese Studie auch neue Einsichten in die Herausbildung der Alzheimer-Krankheit und Parkinson-Krankheit ergeben wird und dass sie dadurch zur Grundlage für potenzielle Medikamente werden kann." Daan Crommelin, wissenschaftlicher Leiter und Victor Nickolson, Generaldirektor von TI Pharma freuen sich über die Schlüsselstellung des Spitzeninstituts bei diesem Projekt. "TI Pharma hat erfolgreich die verfügbaren Stärken konsolidiert: Firmen, Fachinstitute und Universitäten arbeiten nun zusammen. Dank dieser Partnerschaft werden Forschungsergebnisse wesentlich schneller erreicht. Und es können wichtige Schritte für neue Medikamente gemacht werden." Die Alzheimer-Krankheit ist die am weitesten verbreitete Variante der Demenz. Zwei Drittel aller Patienten mit Demenz leiden unter der Alzheimer-Krankheit. Charakteristisch für die Krankheit ist eine progressive Verschlechterung der psychologischen Funktion. Normalerweise beginnt die Herausbildung der Alzheimer-Krankheit im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Sie kann jedoch auch schon in wesentlich jüngerem Alter beginnen. Es wird geschätzt, dass etwa 24 Millionen Menschen weltweit an der Alzheimer-Krankheit leiden. In den Niederlanden gibt es 250.000 Alzheimer-Patienten. Aufgrund der vergreisenden Bevölkerung wird sich diese Zahl im Verlaufe der kommenden Jahrzehnte verdoppeln. Die Parkinson-Krankheit beginnt meistens im fortgeschrittenen Alter mit 50 bis 60 Jahren. Allerdings sind 10 % der Patienten jünger als 40 Jahre. Charakteristisch für die Parkinson-Krankheit ist vor allem eine progressive Störung des lokomotorischen Systems, die das Alltagsleben der Patienten stark beeinträchtigt und schwächend sein kann. Die Krankheit entsteht infolge des Absterbens von Nervenzellen im Mittelhirn. Die Ursache der Krankheit ist (immer noch) nicht bekannt, weswegen Vorbeugung und Heilung nicht möglich sind. Informationen zu TI Pharma Bei TI Pharma führen Konsortien aus gewerblichen und akademischen Forschungsgruppen bahnrechende, interdisziplinäre Forschungsprojekte durch, die in das Weltgesundheitsorganisationsprogramm "Prioritäre Arzneimittel" passen. Die niederländische Regierung finanziert jedes Jahr das Spitzeninstitut mit 30 Millionen Euro. Pharmaindustrie und Akademien steuern jeweils zusätzlich 15 Millionen Euro jährlich bei. TI Pharma entwickelt sich derzeit zum internationalen Führer für (bio)pharmazeutische Forschung, Schulung und Bildung. Die Stipendiaten von TI Pharma werden im Verstehen der Komplexität des gesamten Forschungs- und Entwicklungsprozesses für Arzneimittel geschult. Weitere Informationen unter http://www.tipharma.com. Informationen zu Solvay Pharmaceuticals B.V. Solvay Pharmaceuticals B.V. ist eine forschungsorientierte Firmengruppe, die das globale pharmazeutische Unternehmen der Solvay Group bildet. Das Unternehmen versucht sorgfältig ausgewählte, unerfüllte medizinische Bedürfnisse im therapeutischen Bereich von Herz-Kreislauf, Neurowissenschaft, Grippeimpfungen, Gastroenterologie, Spezialmärkte sowie Männer- und Frauenheilkunde zu erfüllen. Sein Umsatz lag im Jahr 2006 bei 2,6 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt etwa 10.000 Mitarbeiter weltweit. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.solvaypharmaceuticals.com. Solvay Pharmaceuticals B.V. ist in den Niederlanden aktiv und beschäftigt etwa 1.300 Mitarbeiter. Informationen zu DNage B.V. DNage ist eine Tochter der Pharming Group NV, einem Biotechnologieunternehmen mit Schwerpunkt auf der Entwicklung innovativer Produkte für die Behandlung von genetischen Störungen und Alterserkrankungen. Derzeit wird Pharmings Marktzulassungsantrag für das führende Produkt Rhucin(R) zur Behandlung akuter Anfälle des hereditären angioneurotischen Ödems von der EMEA geprüft. Zu den modernen Technologien von Pharming zählen innovative Plattformen zur Herstellung von Proteintherapeutika, Technologie und Prozesse für die Reinigung und Formulierung dieser Produkte sowie Technologien im Bereich der Gewebeersatz über seine Zusammenarbeit mit NovaThera und DNS-Ersatz über DNage. Weitere Informationen sind verfügbar unter: http://www.pharming.com und http://www.dnage.nl. Informationen zu dem Niederländischen Institut für Neurowissenschaften (NIN) Das Niederländische Institut für Neurowissenschaften (NIN) führt Grundlagenforschungen zur Neurowissenschaft mit besonderem Schwerpunkt auf dem Gehirn und dem Sehsystem durch. Die Forschung ist multidisziplinär und umfasst verschiedene Ebenen biologischer Komplexität: - genetische und molekulare Ansätze - zelluläre Ansätze und Netzfunktion - Systemansätze Die Forschung richtet sich auf Grundmechanismen, die Entwicklung von Normalfunktion, die Ursache von Störungen sowie die Entwicklung von Diagnose- und Therapeutikstrategien. Informationen zu der Niederländischen Hirnbank (NHB): http://www.brainbank.nl Die NHB ist eine Abteilung des Niederländischen Instituts für Neurowissenschaften und wird weltweit als herausragende Hirnbank geschätzt, die schnelle Autopsien nach beeindruckend kurzer Zeit nach dem Tod von Spendern durchführt, die nach Aufklärung ihre Zustimmung zur Verwendung ihres Gehirns und ihrer klinischen Daten für die Forschung gegeben hatten. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die NHB Gewebe von 2806 Autopsien für 400 Forschungsprojekte auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen, von denen 700 Alzheimer-Krankheit, 124 Parkinson-Krankheit, 1000 Kontrollen und 1100 andere Krankheiten hatten, die in 600 Aufsätzen kommentiert wurden. Die NHB verfügt über 2000 registrierte Spender. Informationen zum Medizinischen Zentrum der Universität Leiden Das Medizinische Zentrum der Universität Leiden (MZUL) strebt nach einer kontinuierlichen Verbesserung in der Gesundheitsfürsorge durch Forschung und Innovation. Der Schwerpunkt liegt besonders auf Translationsforschung mit dem Gesamtziel zur Beschleunigung des Übergangs von Ergebnissen aus dem Labor in die klinische Anwendung und auf den Markt. MZUL hat sowohl im eigenen Land als auch international einen Ruf als Vorreiterinstitut. Informationen zu dem Utrechter Institut für Pharmazeutische Wissenschaften (UIPW) Das Utrechter Institut für Pharmazeutische Wissenschaften (UIPW) wurde 1992 gegründet und ist die Forschungsabteilung des Fachbereichs für Pharmazeutische Wissenschaften der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Utrecht. Seine Aufgabe ist die Durchführung qualitativ hochwertiger Grundlagenforschung in den pharmazeutischen Wissenschaften. Dies betrifft speziell die Konzeptforschung hinsichtlich Entdeckung, Entwicklung und Nutzung von Medikamenten. Darüber hinaus werden im UIPW Forscher im Bereich der pharmazeutischen Wissenschaften ausgebildet. Die Gesamtforschungskapazität des UIPW lag 2006 bei 111,4 Vollzeitbeschäftigteneinheiten. 2006 waren 123 PhD-Studenten (59,4 Vollzeitbeschäftigungseinheiten) bei dem UIPW beschäftigt. Das Gesamtbudget 2005 lag bei 11,2 Millionen EUR aus staatlichen Geldern, Stiftungsgeldern und Vertragsfinanzierungsmitteln. Die Finanzierung für Ausrüstungen belief sich im Jahr 2006 auf 3,0 Millionen Euro. Informationen zu der Universität Utrecht Die Universität Utrecht ist eine der führenden Forschungsuniversitäten mit internationaler Anerkennung für ihren qualitätsbewussten Ansatz bei Forschung und Lehre. Schon immer war die 1636 gegründete Universität Utrecht besonders forschungsorientiert. Aufgrund ihrer soliden Basis an disziplinbasierten Stipendien ist sie bahnbrechend bei der Entwicklung interdisziplinären Wissens in Bereichen, die sich von Biochemie und Biophysik bis zu Menschenrechten und Kulturstudien erstrecken. Die Universität Utrecht steht an 42. Stelle der Schanghai-Rangliste (http://ed.sjtu.edu.cn/ranking.htm) der besten Universitäten der Welt. Mit dieser Position steht die Universität Utrecht an erster Stelle in den Niederlanden und an siebenter Stelle in Europa. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uu.nl. Informationen zum Universitätsmedizinischen Zentrum Utrecht Das Universitätsmedizinische Zentrum Utrecht wurde 1999 nach dem Zusammenschluss der Universitätsklinik, der Wilhelmina-Kinderklinik und der Medizinischen Fakultät der Universität Utrecht gegründet. Mit seiner über 180-jährigen Tradition hat es einen ausgezeichneten Ruf in Forschung, Patientenversorgung, Lehre und Ausbildung. Das Universitätsmedizinische Zentrum Utrecht beschäftigt insgesamt 9238 Mitarbeiter, verfügt über 1042 Betten, führt jährlich 350.000 ambulante und 26.244 stationäre Behandlungen durch. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.umcutrecht.nl/overumcutrecht/missie_en_strategie. Informationen zum Medizinischen Zentrum der Erasmus-Universität Das Medizinische Zentrum der Erasmus-Universität Rotterdam ist eines der führenden Forschungsinstitute der Niederlande. Die Forschungsaktivitäten reichen von biomedizinischer Grundlagenforschung über Patienten betreffende Forschung und Epidemiologie bis hin zu öffentlichem Gesundheitswesen, Gesundheitsfürsorgepolitik und -management. Als grösstes universitätsmedizinisches Zentrum der Niederlande mit 1.800 Medizinstudenten, 1.500 Mitarbeitern und über 10.000 Beschäftigten bietet das Medizinische Zentrum der Erasmus-Universität 3 Millionen Menschen im Südwesten der Niederlande medizinische Versorgung. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.erasmusmc.nl. Informationen zu der Freien Universität Amsterdam Die Freie Universität Amsterdam führt in ihren exzellenten Lehr- und Forschungsprogrammen Talente aus einem breiten Spektrum von Disziplinen aus vielen verschiedenen Ländern zusammen. Für die Freie Universität Amsterdam sind die akademischen Anstrengungen wertvoller, wenn sie einen Beitrag für unsere Welt darstellen. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.vuamsterdam.com//home/index.cfm. Informationen zum Medizinischen Zentrum der Freien Universität Amsterdam Der akademische Charakter des medizinischen Zentrums der Freien Universität Amsterdam spiegelt sich in der Unterstützung wider, die den Leuten mit seltenen Erkrankungen und Patienten geboten werden, die intensive und schwierige Pflege benötigen. Dies geschieht in Form von tertiärer klinischer Pflege und tertiärer Überweisungszentrumspflege. Wissenschaftliche Forschung und Patientenpflege basieren dabei auf fünf zentralen Punkten, zu denen Patientenpflege, Ausbildung, Bildungsprogramme und Forschung gehören. Hauptmerkmal ist, dass sich verschiedene Fachbereiche und Abteilungen an den zentralen Punkten beteiligen. Die Linien der wissenschaftlichen Forschung in jedem einzelnen dieser zentralen Punkte werden in einem multidisziplinären Forschungsinstitut zusammengeführt. Die zentralen Punkte und zugehörigen Forschungsinstitute im Medizinischen Zentrum der Freien Universität Amsterdam sind: - Krebs und Immunologie (Institut für Krebs und Immunologie des Medizinischen Zentrums der Freien Universität Amsterdam) - Hirn (Forschungsinstitut für Klinische und Experimentelle Neurowissenschaften) - lebenswichtige Funktionen (Institut für Herz-Kreislauf-Forschung) - extramural und transmural (Institut zur Erforschung der Extramuralen Medizin) - Bewegung (MOVE ist ein fakultätsübergreifendes Jointventure zwischen dem Medizinischen Zentrum der Freien Universität Amsterdam, der Fakultät für Humanbewegungswissenschaften und dem Akademiezentrum für Zahnheilkunde Amsterdam). Allgemeine Information finden Sie auf unserer Website unter: http://www.tipharma.com. ots Originaltext: TI Pharma Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Für weitere Informationen zu den oben beschriebenen Projekten können Sie Hanneke Heeres, Kommunikations-Manager von TI Pharma, unter +31-6-46122482 anrufen.

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