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STEP Award 2007: - Kleinste Strukturen mit grosser Wirkung - 100.000 Euro für Nanogate AG

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    Frankfurt am Main (ots) - Der STEP Award 2007 geht in diesem Jahr
an die Nanogate AG: Bei einer festlichen Gala im 50. Stock des
Commerzbank-Towers nahmen Ralf Zastrau (CEO) und Michael Jung (COO)
von der Nanogate AG in Anwesenheit von über 100 Unternehmern,
Sponsoren und Partnern des Wettbewerbs den mit 100.000 Euro dotierten
STEP Award entgegen. Die Initiatoren des Unternehmenswettbewerbs, Dr.
Roland Mohr, Geschäftsführer von Infraserv Höchst und Volker Sach,
Geschäftsführer des F.A.Z.-Instituts, überreichten den Pokal an die
glücklichen Gewinner.

    Das 1999 gegründete Unternehmen Nanogate beschäftigt 53 Mitarbeiter und hat sich zu einem der international führenden Anbieter im Wachstumsmarkt Nanotechnologie entwickelt. Dabei fokussiert sich das Unternehmen aus Saarbrücken auf den Bereich der chemischen Nanotechnologie und entwickelt, produziert und vertreibt Systemlösungen zur Ausstattung von Produkten mit neuen funktionalen Eigenschaften. Bei dieser innovativen Technologie werden Oberflächen mit nanostrukturiertem Material veredelt, um die gewünschten Eigenschaften, beispielweise schmutzabweisend, korrosionsbeständig, kratzfest oder Wasser abweisend zu erhalten. Als Ausgangsmaterial für diese Beschichtung dienen beliebige Substanzen, die durch diese Veredelung völlig neue Materialeigenschaften bekommen.

    Nicht alle innovativen Unternehmen aus der Nanotechnologie-Branche
können ein so rasantes Wachstum aufweisen. Nanogate arbeitet seit
2004 profitabel und finanziert sein Wachstum seitdem ausschließlich
aus dem operativen Cashflow. Mit einem Standortwechsel auf das
Gelände des ehemaligen Bergwerks Göttelborn wird das Unternehmen im
Laufe des nächsten Jahres seinen Wachstumskurs fortsetzen und damit
den Wandel des ehemals vom Bergbau geprägten Montanstandorts und
dessen Innovationspotenzial maßgeblich mitgestalten. "Die Nanogate
hat uns in der Jury durch ihr breites Branchen-, Material - und
Funktionsportfolio überzeugen können", so Dr. Roland Mohr in seiner
Laudatio. "Nanogate versteht sich selbst als "Enabler", das
Unternehmen schafft für seine Kunden einen Wettbewerbsvorsprung durch
die Produktveredelung auf Basis der Nanotechnologie. Beeindruckt hat
uns auch das erfahrene und interdisziplinäre Managementteam sowie das
übergreifende, strukturierte Strategieprogramm, das eine
systematische Unternehmensentwicklung gewährleistet, die sich an der
jeweils nächsten Wachstumsphase orientiert. Ausgehend von einer
Forschungs- und Entwicklungsphase bei der Firmengründung über eine
Produkt- und Marktorientierung in den Folgejahren steht nun ein
internationaler Branchen- Roll-out an. Bei diesem nächsten      großen
Schritt steht auch der Ausbau von Partnerschaften und Allianzen auf
der Agenda. Hier können die Netzwerkpartner des STEP Award sicher
wertvolle Hilfe leisten", so Dr. Mohr weiter.

    Die Nanogate AG darf sich über einen Geldpreis in Höhe von 50.000 Euro sowie ein umfangreiches Servicepaket im gleichen Wert, bestehend aus Beratungs- und Serviceleistungen, freuen. Diese Dienstleistungen werden von den Förderern und Partnern des STEP Award eingebracht, die den Preisträger in der kommenden Wachstumsphase unterstützen: zum Beispiel mit Beratungsleistungen und Business Development, Technologiepartnersuche, Finanzen, Logistik bis hin zur Teilnahme an Rechts- und Kommunikationsseminaren sowie der Nutzung technischer Werkstätten. Da oftmals gerade die schnelle Verfügbarkeit von Fläche und Infrastruktur ein wichtiger Erfolgsfaktor für wachsende Unternehmen ist, hat der Preisträger außerdem die Möglichkeit, für einen Zeitraum von zwei Jahren Labor- und Büroflächen mietzahlungsfrei im Industriepark Höchst zu nutzen.

    "Spirit to expand" - Wachstumsgeist fördern Der "STEP Award" wurde konzipiert als Unternehmenswettbewerb zur Förderung von Wachstumsunternehmen, die auf der Schwelle zum "großen Durchbruch" stehen und die sich dem "Spirit to expand" verschrieben haben, wie auch das Motto des STEP Award lautet. Die Initiatoren, das F.A.Z.-Institut Innovationsprojekte und Infraserv Höchst, Industriedienstleister und Betreiber des Industrieparks Höchst, verfolgen zusammen mit den zahlreichen Förderern des Wettbewerbs das Ziel, Unternehmen in der Wachstumsphase einen wichtigen Impuls für ihre weitere erfolgreiche Entwicklung zu geben. Die Ausschreibung des Wettbewerbs richtete sich an deutsche, österreichische und schweizerische Unternehmen aus Chemie, Pharma, Life Science, Bio- und Nanotechnologie, Materialwirtschaft und Erneuerbare Energien - Branchen mit großem Innovations- und Zukunftspotenzial.

    Platinförderer: Commerzbank, Mainova EnergieDienste und Sanofi-Aventis Platinförderer des STEP Award 2007 sind die Commerzbank, Mainova EnergieDienste und Sanofi-Aventis. Daneben beteiligen sich eine Reihe weiterer Unternehmen und Institutionen als Förderer und Netzwerkpartner: Mayer Brown, Arthur D. Little, GENEART (Gewinner des STEP Award 2006), Hessen Agentur, Wirtschaftsförderung Frankfurt, Bilfinger Berger, GIT Verlag, Infraserv Logistics, INI-Novation, MSU Consulting, neeb & partner, Patentanwaltskanzlei Dr. Ackermann, Provadis, Siemens sowie van Rooijen&Partners.

    Rund 70 Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Auf die Ausschreibung hatten sich in diesem Jahr mehr als 70 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeldet, die die Bewertungskriterien erfüllten: Die Unternehmen sollten mindestens seit einem Jahr bestehen und aktiv am Markt vertreten sein. Die Bewerber waren aufgefordert, Geschäftsinhalt und Expansionsmission sowie die Wettbewerbsposition darzustellen. Bestandteil der Bewerbungsunterlagen war auch eine Beschreibung der Patentsituation und des Realisierungsplanes. Auf dieser Grundlage wählte die Jury, bestehend aus Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, nach Bewertungskriterien der Balanced Scorecard (Management, Markt/Kunde, Prozesse, Produkt/Technologie und Finanzen) die zehn Finalisten aus, die Anfang November die Möglichkeit erhielten, ihr Unternehmen vor der Jury noch einmal persönlich vorzustellen. Im Anschluss daran wurden der Gesamtsieger und die Preisträger in den Kategorien von der Jury bestimmt. Die Preise der Kategorien haben jeweils einen Wert von 10.000 Euro: 5.000 Euro Geldpreis und 5.000 Euro Servicepaket.

    Die Preisträger in den Kategorien:

    Produkt/Technologie: Austrianova Biomanufacturing AG, Wien Das in 2001 gegründete Wiener Unternehmen Austrianova ist auf die Erforschung, Entwicklung und Anwendung von zellbasierten Therapien und zielgerichteten viralen Gentransfersystemen spezialisiert. Austrianova hat ein Verfahren entwickelt, bei dem lebende Zellen als Therapeuten Verwendung finden, die medizinische Wirkstoffe direkt im Körper des Patienten produzieren. Im Fokus stehen dabei innovative Krebstherapien.

    Prozesse: immatics biotechnologies GmbH, Tübingen Die im September 2000 gegründete immatics aus Tübingen ist ein junges biopharmazeutisches Unternehmen, das peptid-basierte Wirkstoffe für die Immuntherapie von Krebserkrankungen entwickelt. Immatics hat überzeugt durch einen der kürzesten Entwicklungsprozesse vor Übergabe eines neuen Produktkandidaten in die Klinik in der pharmazeutischen Industrie: Bei der Bereitstellung des neuen Produktes IMA901 für die Behandlung von Nierenzellkrebs vergingen zwischen der Aufnahme der Forschung und der Durchführung klinischer Studien weniger als 24 Monate.

    Finanzen: Intercell AG, Wien

    Intercell AG ist ein Biotech-Unternehmen mit Sitz in Wien, das sich auf die Entwicklung von modernen prophylaktischen und therapeutischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten spezialisiert hat. Mit ihren 200 Mitarbeitern aus 16 verschiedenen Nationen steht die Intercell AG als innovatives, effizientes und qualitätsorientiertes Unternehmen im Bereich so genannter "Smart Vaccines" an der Spitze der Entwicklung. Intercell wird, erstmals seit seiner Gründung 1998, das Geschäftsjahr profitabel abschließen. Durch die Partnerschaft mit Novartis kann Intercell auf ein starkes finanzielles Polster zurückgreifen, das sämtliche in Entwicklung befindlichen Produkte bis zu ihrer Marktreife ausfinanzieren wird.

    Markt/Kunde: Retina Implant AG, Reutlingen

    Das seit 2003 bestehende Reutlinger Medizintechnik-Unternehmen ist weltweit führend in der Entwicklung von Netzhautimplantaten. Retina Implant hat einen mikroelektronischen Chip entwickelt, der in die Netzhaut des Auges eingepflanzt wird und mit dessen Hilfe Blinden, die an bestimmten Formen retinaler Degenerationen erkrankt sind, ein Teil ihres Sehvermögens zurückgegeben werden kann.

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