International Association for the Study of Pain

IASP fördert Globales Jahr gegen akute Schmerzen

    Seattle (ots/PRNewswire) - Das Globale Jahr gegen akute Schmerzen beginnt heute, und konzentriert damit die Aufmerksamkeit auf einen weit unterbewertet und nicht ausreichend behandelten Schmerz, der die meisten Menschen im Verlauf ihres Lebens einmal betrifft. Gefördert von der International Association for the Study of Pain (IASP), konzentriert sich die 12-Monats-Kampagne auf die Fortbildung von Fachleuten in den Gesundheitsberufen und Regierungschefs, sowie auf die Förderung des öffentlichen Bewusstseins, um diese Kluft zu den bestehenden Kenntnissen und Technologien zur akuten Schmerzkontrolle und der derzeitigen Praxis der Schmerztherapie zu schliessen.

    Akuter Schmerz ist der häufigste Grund, warum Patienten eine Notfallambulanz aufsuchen, und ist auch die allgemein erste Beschwerde von Patienten bei Hausärzten und der inneren Medizin. Akuter Schmerz ist häufig ein Aspekt bei Krankheit, Geburt, Sportverletzungen und Operationen. Trotz erheblicher Fortschritte in der Schmerzforschung in den letzten Jahrzehnten ist eine unzureichende Versorgung bei akuten Schmerzen noch eher die Regel als die Ausnahme. Wenn sie nicht richtig behandelt werden, so warnen Experten, können akute Schmerzen zu längeren Krankenhausaufenthalten führen und sich letztlich zu chronischen Schmerzen entwickeln.

    "Wir hoffen, dass Forscher, Ärzte und Beamte auf der ganzen Welt uns dabei unterstützen, wie wir das Bildungswesen verbessern und das Bewusstsein für die Akutschmerztherapie stärken", sagte IASP Präsident Eija A. Kalso (Finnland). Die Kampagne 2010-2011, mit ihrem Thema "Antizipieren, Abschätzen, Abmildern", zielt auf die Verbesserung des akuten Schmerzmanagements weltweit. Angeführt von den Experten für akute Schmerzen, Drs. Edmund Neugebauer (Deutschland), Tim Brennan (USA), Henrik Kehlet (Dänemark), und Stephan Schug (Australien), sowie Mitgliedern der IASP Global Task Force, mobilisiert die Initiative IASP's 7.500 Mitglieder und 85 nationale Kammern, und bildet Partnerschaften mit anderen Organisationen zur:

@@start.t1@@      -- Verbreitung von Informationen über akute Schmerzen weltweit
      -- Schulung von Schmerzforschern sowie Fachkräften aus den
          Gesundheitsberufen, welche die Probleme, die mit akuten Schmerzen
          verbunden sind, aus erster Hand bei ihrem Umgang mit Patienten
          erfahren
      -- Sensibilisierung für akute Schmerzen unter Regierungsbeamten, den
          Mitglieder der Medien und der allgemeinen Öffentlichkeit weltweit
      -- Aufforderung der Staats- und Regierungschefs, der
          Forschungseinrichtungen und anderer Beteiligter, Richtlinien zu
          unterstützen, welche zu einer verbesserten Schmerzbehandlung für
          Menschen mit akuten Schmerzen führen@@end@@

    IASP hat eine Reihe von Merkblättern für Ärzte und Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen veröffentlicht, die einige besondere Probleme im Zusammenhang mit akuten Schmerzen abdeckt, darunter einer Definition des Problems und die Auswirkungen von akuten Schmerzen, Nutzen und Hindernisse bei einer besseren Akutschmerztherapie, Nachweise für die Medizin bei akuten Schmerzen, Lücken zwischen Evidenz und Praxis, Mechanismen der akuten Schmerzen, und Wege, wie hier Veränderungen bewirkt werden können. Merkblätter werden in mehrere Sprachen übersetzt werden und stehen für Sie kostenlos zum Download von der IASP-Webseite bereit. Im Laufe des Jahres werden weitere Merkblätter zu verschiedenen Aspekten der akuten Schmerzen auf der Webseite hinzugefügt werden, sowie zu verschiedenen Fragen des Schmerzes von IASP: Klinische Newsletter zu den neuesten Ergebnissen klären über aktuelle Themen bei akuten Schmerzen auf. Die Vereinigung und ihre einzelnen Kammern werden auch Meetings, Symposien, Schmerz-Tagungen, Medieninterviews, Veröffentlichungen, und sonstige Massnahmen zur Fortbildung rund um das Thema acute Schmerzen unterstützen.

    Über IASP: IASP führt Wissenschaftler, Kliniker, Provider im Gesundheitswesen und politischen Entscheidungsträgern zusammen, um das Studium des Schmerzes zu fördern und zu unterstützen und das daraus gewonnene Wissen in verbesserte Schmerzlinderung weltweit umzusetzen. IASP halt den zweijährigen World Congress on Pain(R) ab, fördert Spenden, Symposien, und Programme zur Förderung der Schmerzforschung, und veröffentlich Bücher und eine wissenschaftliche Zeitschrift, PAIN(R). IASP ist eine gemeinnützige internationale Organisation mit Sitz in Seattle, USA und ist als NRO durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt. Am dritten Montag im Oktober startet IASP eine einjährige Kampagne zum Globalen Jahr gegen akute Schmerzen, um die Aufmerksamkeit für die unterschiedlichen Aspekte von Schmerzen zu sensibilisieren. Weitere Informationen: http://www.iasp-pain.org/GlobalYear/Acute.

ots Originaltext: International Association for the Study of Pain
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Manager,+1-206-283-0311, Durchwahl 225, +1-206-283-9403
(Fax),Karen.smaalders@iasp-pain.org



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