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Free Burma - weltweiter Aktionstag am 04. Oktober 2007

    Zürich (ots) - Die anhaltenden Proteste der Bevölkerung in Burma und die gewaltsame Reaktion der dort herrschenden Militärdiktatur haben im Internet eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Blog- und Website-Betreiber aus der ganzen Welt bereiten einen Aktionstag zur Unterstützung der friedlichen Revolution in Burma vor. Am 4. Oktober wollen sie ein Zeichen setzen für den Frieden. Ihre Sympathie und Solidarität gilt den Menschen, die ein grausames Regime ohne Waffen bekämpfen. Hierfür werden Blogger und Webmaster weltweit ihre normalen Aktivitäten einstellen und auf ihrem Internetauftritt nur einen einzigen Eintrag veröffentlichen: Free Burma!

    Mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, Polen, den USA, Frankreich und zahlreichen anderen Ländern hat sich innerhalb kürzester Zeit eine starke Basis für diese Aktion gebildet. Inhalt der am 4. Oktober publizierten Botschaft wird ein aussagekräftiges rotes Bild und der Titel "Free Burma!" sein.

    Solidarität via Internet

    Gerade wegen dieser Einfachheit war es möglich, bereits jetzt weltweit so viele Menschen zu mobilisieren. Allein die offizielle Unterschriftenliste auf www.free-burma.org umfasst bald 2000 Unterschriften - und die Zahl steigt seit dem Aufruf-Start vom 30. September im Minutentakt. Der weltweiten Internetgemeinschaft ist es zu verdanken, dass diese Aktion bereits vor dem 4. Oktober übermässige Resonanz hervorgebracht hat.

    Verurteilung des Militärregimes gefordert

    Die Unterzeichner berufen sich auf die Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948. Unterzeichnet wurde sie damals durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen, gerade jetzt ist dieses Bekenntnis erneut gefordert. Die Vereinten Nationen müssen gemeinschaftlich die Gewalt und die Unterdrückung in Burma verurteilen. Passiert ist dies bisher nicht. Dagegen sprechen wirtschaftliche Interessen einzelner Mitglieder. Diese Interessen blockieren die gemeinsame Verurteilung der Taten der Militärdiktatur in Burma.

    Informationsfreiheit statt Lebensgefahr

    Friedlich demonstrierende Menschen werden niedergeschlagen und ermordet. Mit allen Mitteln wird versucht den friedlichen Protest gewaltsam zu unterbinden und den Informationsfluss zu stoppen, damit die Welt nichts mehr wahrnimmt. Und trotzdem dringen immer wieder Informationen nach aussen. Nicht zuletzt, weil mutige Menschen im Land über die Ereignisse berichten und sich damit in Lebensgefahr bringen. Sie leben in Todesangst und müssen jederzeit damit rechnen, dass sie verhaftet und verschleppt werden. Genau diesen Menschen will die internationale Internetgemeinschaft ihre Solidarität bekunden.

    Weitere Informationen, Grafiken und eine Unterschriftenliste finden Sie unter http://www.free-burma.org.

ots Originaltext: free-burma.org
Internet: www.presseportal.ch

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Internet: http://free-burma.org



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