Philip Morris GmbH

Philip Morris Stiftung zeigt ausgezeichnete Forschungsleistungen

    München (ots) - Ein millimetergrosser Wurm als geniales Modell für
den menschlichen Körper, der zukunftsorientierte Blick auf die
Geschichte der Stadtkulturen, gebündeltes Laserlicht als Werkzeug und
riesige, bislang ungenutzte Bodenschätze im Meeresgrund - die
diesjährigen Philip Morris Forschungspreisträger stellten heute in
München ihre richtungsweisenden Projekte vor.
    
    Mit einem Wurm im Dienst des Homo sapiens forschen Prof. Dr. Ralf
Baumeister vom Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München
und Dr. Karlheinz Tovar von der EleGene AG, München: Mehr als die
Hälfte aller beim Menschen bekannten Gene sind in dem
millimetergrossen Fadenwurm "C. elegans" zu finden. Anstatt mit
Mäusen können Genforscher nun ökonomisch mit dem anspruchslosen Wurm
arbeiten, um neue Medikamente zu entwickeln und genetische
Risikofaktoren zu erkennen.
    
    Den Blick zurück in die Zukunft wagt Prof. Dr. Bernd Roeck vom
Historischen Seminar der Universität Zürich. Der Historiker
untersucht, wie und warum sich soziale und gesellschaftliche
Verhältnisse in den Städten entwickelt haben. Architektur,
Verkehrserschliessung, Wirtschaftsstruktur und soziale Gegebenheiten
bilden einen Gesamtzusammenhang; die historischen Stadtmuster
ermöglichen es, aus der Vergangenheit den Blick für die Gegenwart und
die Zukunft zu schärfen.
    
    Mikrowerkzeuge aus Laserlicht haben Dr. Karin und Raimund Schütze
von der P.A.L.M. Microlaser Technologies AG aus Bernried in
Oberbayern entwickelt. Laserlicht kann die Funktionen von Pinzetten,
Scheren und Skalpellen in winzigen Dimensionen realisieren und
ermöglicht es, lebende Zellen berührungslos festzuhalten, zu
zerschneiden oder in Probenträger zu katapultieren. Die
Lasermikrostrahl-Systeme werden so zum universellen Werkzeug der
modernen Bioforschung.
    
    Brennendes Eis aus der Tiefsee entdeckten Prof. Dr. Erwin Suess,
Dr. Gerhard Bohrmann, Dr. Jens Greinert, Dr. Peter Linke und Dr. Dirk
Rickert vom GEOMAR-Forschungszentrum für marine Geowissenschaften der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Methanhydrat-Vorkommen sind
eine fast unerschöpfliche Energiequelle, deren Brennwert den aller
bekannten Öl-, Gas- und Kohlevorkommen zusammengenommen übertrifft.
Andererseits bergen sie die Gefahr gewaltiger Naturkatastrophen.
    
    Der mit 200.000 Mark dotierte Philip Morris Forschungspreis gilt
als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Wissenschaftler in
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er wird seit 1983 jährlich
verliehen. Die Philip Morris Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt,
durch intensive Öffentlichkeitsarbeit die Preisträger und ihre
Projekte einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und damit
Berührungsängste zu Wissenschaft und Forschung abzubauen. Mit der
Philip Morris Stiftung verdeutlicht das Unternehmen Philip Morris
sein Engagement für die Gesellschaft und seine Bereitschaft zum
Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen. Die Preisverleihung
findet am 20. Juni 2001 in der Muffathalle in München statt.
        
ots Originaltext: Philip Morris Forschungspreis
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Pressebüro Philip Morris Forschungspreis,
Tel. +49 89 59042-195,
Email: PhilipMorris.Stiftung@pmintl.ch
Texte und Fotos abrufbar unter
www.netforce.de/philipmorrisforschungspreis



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