Schweizer Verein "Leben wie zuvor"

Im Oktober geht es um Frauen mit Brustkrebs

    Bern/Reinach (ots) - In der Schweiz werden auch 2007 bis Ende Jahr über 5'000 Frauen mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert worden sein. Um sie, aber auch um die Tausenden Frauen, bei denen die Diagnose weiter zurückliegt, geht es im Brustkrebsmonat Oktober. Trotz oder gerade wegen des lebenslang anhaltenden Rückfallrisikos sagen viele Betroffene, sie würden bewusster, intensiver als vor der Diagnose leben. Moderne Therapien können das Rückfallrisiko gegenüber der bisherigen Standardtherapie weiter reduzieren.

    In den letzten Jahren lag der Fokus im Brustkrebsmonat Oktober auf der Früherkennung der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen. Dieses Jahr möchte die Patientinnenorganisation "Leben wie zuvor", mit der Unterstützung von Novartis Pharma Schweiz, dazu anregen, das Thema Brustkrebs aus der Perspektive der Betroffenen zu erzählen, ihnen ein Gesicht zu geben."Früherkennung ist zweifelsohne wichtig, aber im Brustkrebsmonat geht es uns in erster Linie um die Betroffenen, um Frauen mit Brustkrebs", sagt Dr. h.c. Susi Gaillard, Mitgründerin und Leiterin der Patientinnenorganisation "Leben wie zuvor".1

    In jungen Jahren selbst an Brustkrebs erkrankt, engagiert sich Gaillard seit knapp dreissig Jahren ehrenamtlich und intensiv für Frauen, die ebenfalls mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wurden. Durch ihre eigenen Erfahrungen und die täglichen Gespräche mit Betroffenen, weiss sie wie kaum eine andere Person in der Schweiz, was der Brustkrebs für die Betroffenen und Angehörigen bedeutet: "Der Schicksalsschlag Brustkrebs ist einschneidend und prägt fürs Leben. Obwohl jeder Fall anders ist, haben alle Betroffenen eines gemeinsam: Sie entwickeln ungeahnte Kräfte und stehen enorme Strapazen durch. Und sie machen einen riesigen Schritt in ihrer persönlichen Entwicklung. Manchmal ist dieser Sprung so gross, dass ihr Umfeld nur schwer oder gar nicht mithalten kann."

    Frauen mit Brustkrebs wollen nach der Erstbehandlung vor allem wieder ein normales Leben führen. Brustkrebspatientinnen leben nach erfolgter Erstbehandlung allgemein gut und trotz oder gerade wegen des lebenslang anhaltenden Rückfallrisikos sagen viele Betroffene, sie würden bewusster, intensiver als vor der Diagnose leben. Gaillard ruft Frauen mit Brustkrebs auf, das Leben zu leben, sich gut zu informieren und mitzubestimmen.

    In den letzten Jahrzehnten wurden in der Brustkrebstherapie grosse Fortschritte erzielt. Trotzdem erleiden Brustkrebspatientinnen oft Jahre später einen Rückfall. In den ersten 15 Jahren nach der Diagnose kommt es bei einem Drittel der Brustkrebspatientinnen zu einem Rückfall.2 Besonders gefürchtet sind die Fernmetastasen. Eines der Ziele in der Brustkrebstherapie ist es deshalb, das Rückfallrisiko - insbesondere das Risiko von Fernmetastasen - nach der Operation möglichst zu reduzieren. Moderne Therapien wie die Antihormon- oder Antikörper-Therapie haben das Rückfallrisiko im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie mit Tamoxifen weiter deutlich reduziert. Brustkrebs im Frühstadium ist heute potenziell heilbar.

    1) Schweizer Verein Leben wie zuvor, Postfach 336, 4153 Reinach 1,
         http://www.leben-wie-zuvor.ch/ueberuns.cfm  ;

    2) Early Breast Cancer Trialist´s Collaborative Group (EBCTCG):
         Effects of chemotherapy and hormonal therapy for early breast
         cancer on recurrence and 15-year survival: an overview of the
         randomised trials. Lancet 2005; 365:1687-717.

ots Originaltext: Schweizer Verein "Leben wie zuvor" /
                            Novartis Pharma Schweiz AG
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:

Für zusätzliche Informationen oder Kontakte zu Brustkrebspatientinnen
wenden Sie sich bitte an:  
Sandro Hofer
Burson-Marsteller AG
Konsumstrasse 20
3000 Bern 14
Tel.:    +41/31/356'73'43
Mobile: +41/79/372'52'35
E-Mail: sandro.hofer@bm.com.



Das könnte Sie auch interessieren: