AmVac AG

Präklinische Daten belegen das Potenzial von AmVacs RSV-Impfstoff
Innovativer Ansatz zur Prävention schwerer Atemwegs-Infekte

Zug (ots) - Die AmVac AG teilt mit, dass sie in der Entwicklung ihres neuen RSV-Impfstoffes entscheidende Fortschritte erzielt hat. Der Impfstoff-Kandidat beruht auf AmVacs innovativer Sendai-Virus-Vektor Plattform und wird zur Prävention von Atemwegs-Infekten entwickelt, die durch RSV (Respiratorisches Synzytialvirus) ausgelöst werden.

RSV ist eine der häufigsten Ursachen von Bronchiolitis und Lungenentzündung und der häufigste Grund für Krankenhausaufenthalte von Kindern weltweit. Insgesamt sind in den sieben wichtigsten Pharmamärkten mehr als 18 Millionen Menschen von schwerwiegenden RSV-Infekten betroffen.

In enger Zusammenarbeit mit der der international anerkannten RSV-Expertin Prof.ssa Grazia Cusi und ihrem Team am Institut für Virologie an der Universität Siena, Italien, hat AmVac kürzlich hervorragende präklinische Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit seines innovativen RSV-Impfstoffes erzielt. Weiterhin haben die Partner die Evaluation unterschiedlicher Impfstoff-Varianten erfolgreich abgeschlossen und einen besonders aussichtsreichen Kandidaten (AMV602) für die weitere Entwicklung ausgewählt. In relevanten Modellsystemen wurde gezeigt, das AMV602 einen stabilen Immunschutz gegen RSV hervorruft. Dabei aktiviert er beide Mechanismen der körpereigenen Abwehr: Zum einen die humorale Immunabwehr, bei der Antikörper eine zentrale Rolle spielen, und zum anderen die zelluläre Immunabwehr mit Helfer- und zytotoxischen T-Zellen als Hauptakteuren.

Diese ausgewogene Aktivierung körpereigener Abwehrmechanismen unterscheidet AmVacs Impfstoff-Kandidaten ganz deutlich von allen anderen Projekten, die auf diesem Gebiet schon entwickelt und getestet wurden. Die meisten davon wurden aufgrund unerwünschter Effekte eingestellt, die in erster Linie auf eine einseitige Aktivierung der Immunabwehr zurückzuführen waren.

"Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass unser Impfstoff nicht nur besonders wirksam, sondern auch besonders sicher und verträglich ist. Damit könnten erstmals Millionen von Menschen, die derzeit nicht effektiv behandelt werden können, präventiv geschützt werden", so Melinda Karpati, CEO der AmVac AG.

Momentan ist eine teure Antikörper-Therapie, die nur begrenzt wirksam ist, die einzige Behandlungsmöglichkeit. Laut Datamonitor könnte ein effektiver, ambulant eingesetzter RSV-Impfstoff die Zahl der Krankheits- und Todesfälle deutlich reduzieren und Peak-Sales von mehr als einer Milliarde US-Dollar erzielen.

AmVac wird seinen Impfstoff-Kandidaten AMV602 zügig weiter entwickeln und plant den Beginn klinischer Studien bis Ende 2013.

Über AmVac

Die AmVac AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das innovative Impfstoffe entwickelt und vermarktet. Mit Hauptsitz in der Schweiz, Forschungslabors in Deutschland und Italien sowie einer Produktionsstätte in Ungarn bündelt das Unternehmen führende europäische Expertise auf seinem Gebiet. AmVacs Portfolio umfasst derzeit fünf Impfstoffkandidaten und drei Plattformtechnologien - Gynevac, Sendai und MALP - die von einem ungarischen Partner und deutschen Top-Instituten der Helmholtz- und Max-Planck-Gesellschaft einlizenziert wurden. AmVacs führendes Produkt ist für ausgewählte Indikationen und Regionen bereits zugelassen und wird derzeit breit zur Behandlung besonders häufiger urogenitaler Erkrankungen entwickelt. Mit seinem unvergleichlich hohen Sicherheitsprofil könnte es erstmals eine wirksame und praktisch nebenwirkungsfreie Therapie oder Prävention von benigner Prostatahyperplasie (BPH), Prostatitis, bakterieller Vaginose und Trichomoniasis ermöglichen. Weitere Impfstoffkandidaten befinden sich derzeit in präklinischer Entwicklung. Zielindikationen sind Atemwegsinfekte sowie saisonale und pandemische Influenza.

Kontakt:

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AmVac AG
Metallstrasse 4
6300 Zug/Switzerland
E-Mail: ir@amvac.eu
Tel.: +41/41/725'32'30



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