MedImmune, Inc.

Ergebnisse der klinischen Programme von MedImmune zu Infektionskrankheiten auf der Jahrestagung der European Society for Paediatric Research vorgestellt

    Prag, Tschechische Republik (ots/PRNewswire) -

    MedImmune gab heute bekannt, dass sechs Zusammenfassungen von Studien auf der diesjährigen Jahrestagung der European Society for Paediatric Research (ESPR) vorgestellt wurden. Diese spiegeln das Engagement von MedImmune für den wissenschaftlichen Fortschritt in der Kinder- und Jugendmedizin wider. Die Daten stammen aus Studien, die zugelassene und in Entwicklung befindliche Medikamente von MedImmune untersuchen, darunter sowohl monoklonale Antikörper als auch Impfstoffe gegen zwei Infektionskrankheiten der Atemwege: Grippe und die RSV-Erkrankung (Respiratory-syncytial-Virus).

    "MedImmune freut sich, Ärzten in Europa Ergebnisse vorstellen zu können, die möglicherweise zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten im Kindesalter beitragen können", so Frank Malinoski, M.D., Ph.D., Senior-Vizepräsident für medizinische und wissenschaftliche Angelegenheiten. "Wir engagieren uns für weitere Forschung zu unseren im Handel befindlichen Produkten und im Rahmen unserer robusten Infektionskrankheiten-Pipeline, um die Gesundheit von Kindern zu verbessern."

    Auf der ESPR-Tagung, die vom 6.-8. Oktober im tschechischen Prag stattfand, waren folgende Poster-Präsentationen und Vorträge zu Ergebnissen aus den Infektionskrankheitsprogrammen von MedImmune zu sehen bzw. zu hören:

@@start.t1@@      Grippe
      -- Schulbasierte Grippeimpfung bei Grundschülern senkte die
          landesweite Abwesenheitsquote (Poster-Präsentation) - J. Davis et
          al, Kongresszentrum Prag (Eingang Nr. 4), Poster Walk 10
          HINTERGRUND: Diese im US-Bundesstaat Maryland durchgeführte Studie
          untersuchte, ob eine in Grundschulen durchgeführte Reihenimpfung
          gegen Grippe mit dem LAIV-Impfstoff (live-attenuated influenza
          vaccine) oder mit FluMist(R) mit einem geringeren Anstieg der
          Abwesenheitsquote in Grund-, Mittel- und Oberschulen während einer
          Grippewelle assoziiert ist.
      -- Postmarketing-Evaluierung der Sicherheit von Live-Attenuated
          Influenza Vaccine (FluMist, attenuierte Grippelebendimpfung)
          (Poster-Präsentation) - R. Baxter et al, Kongresszentrum Prag
          (Eingang Nr. 4), Poster Walk 10
          HINTERGRUND: LAIV wurde im Jahr 2003 für die Anwendung bei
          gesunden Personen im Alter von fünf bis 49 Jahren zugelassen. Als
          Teil einer Verpflichtung gegenüber der US-Aufsichtsbehörde FDA
          wurde die Sicherheit von LAIV nach Erteilung der Zulassung im
          Rahmen dieser Studie geprüft.
      -- Prävention des Influenza-B-Ausbruchs während der 2005-06
          Grippesaison durch ein allgemeines Impfprogramm bei Kindern
          (Poster-Präsentation) - P. Piedra et al, Kongresszentrum Prag
          (Eingang Nr. 4), Poster Walk 10
          HINTERGRUND: In Zentral-Texas wurde eine Studie durchgeführt, um
          die für eine Beeinflussung der Ausbreitung der Grippe notwendige
          Durchimpfung bei Kindern zu bestimmen.
      -- Wirksamkeit der LAIV bei Kindern (Vortrag) - J. Rhorer et al,
          Kongresszentrum Prag (Eingang Nr. 4), Session 10:
          Infektion/Immunität
          HINTERGRUND: Neun randomisierte klinische Studien, an denen ca.
          27.000 Kinder im Alter von 6-72 Monaten teilnahmen, prüften die
          Wirksamkeit des LAIV-Impfstoffs bei durch eine Kultur bestätigter
          Grippe. Ziel der Studie war es, eine genaue Schätzung der
          Wirksamkeit des Impfstoffs zu erhalten, um damit zur Beurteilung
          von LAIV bei jungen Kindern beizutragen.
      RSV
      -- RSV-Epidemiologie in den USA: eine Zweijahreszusammenfassung eines
          landesweiten Überwachungsprogramms (2004-2006) (Poster-
          Präsentation) - M. Boron et al, Kongresszentrum Prag (Eingang Nr.
          4), Poster Walk 25
          HINTERGRUND: Daten der RSV-Überwachung in den USA sind über die
          Centers for Disease Control and Prevention, State Health
          Departments und Krankenhauslaboreinrichtungen erhältlich, wobei
          aber nur regionale Daten berichtet werden. Ein landesweites
          Überwachungsprogramm wurde eingerichtet, um Informationen über die
          Epidemiologie von RSV-Ausbrüchen in lokal begrenzten Gebieten
          bereitzustellen, und die Ergebnisse zu lokalen Varianten werden im
          Rahmen dieser Studie berichtet.
      -- Phase-3-Studie zu Motavizumab, ein RSV-spezifischer monoklonaler
          Antikörper mit erhöhter Stärke zur Prävention einer schweren RSV-
          Erkrankung bei Säuglingen mit hohem Risiko (Vortrag) - E. Simoes
          et al, Montag, den 8. Oktober 2007 um 13:57 MESZ, Kongresszentrum
          Prag (Eingang Nr. 4), Session 22: Randomisierte kontrollierte
          Studien
          HINTERGRUND: RSV ist die Hauptursache für schwere Virusinfektionen
          der unteren Atemwege bei jungen Kindern. In Rahmen dieser Studie
          wurde die Sicherheit und Wirksamkeit von Palivizumab (Synagis(R)),
          einem zugelassenen RSV-spezifischen humanisierten monoklonalen
          Antikörper, und Motavizumab, einem in der Erforschung befindlichen
          RSV-spezifischen monoklonalen Antikörper, bei Frühgeborenen mit
          einem hohen Risiko für eine schwere RSV-Erkrankung verglichen.
          Ausserhalb der USA besitzt Abbott International, ein globales
          Pharma-Unternehmen mit breiter Basis, die Vertriebsrechte für
          Motavizumab.@@end@@

    Weitere Informationen zur Jahrestagung der European Society for Paediatric Research finden Sie unter http://www.kenes.com/Paediatric-Research/.

    Informationen zu Synagis

    Synagis ist für die Prävention einer schweren Erkrankung der unteren Luftwege, die durch den Respiratory-syncytial-Virus (RSV) bei Kindern mit hohem Risiko einer RSV-Erkrankung hervorgerufen wird, indiziert. Das Medikament wird in Form einer intramuskulären Injektion verabreicht. Seine Sicherheit und Wirksamkeit wurde durch Untersuchungen an Säuglingen mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD), an Säuglingen, die als Frühgeburt (Geburt vor oder in der 35. Schwangerschaftswoche) zur Welt kamen, und an Kindern mit hämodynamisch relevanter kongenitaler Herzerkrankung(CHD) belegt. Seit seiner Markteinführung im Jahr 1998 wurden über eine Millionen Kindern in den USA mit Synagis behandelt. Die erste Dosis Synagis sollte vor Beginn der RSV-Saison verabreicht werden. Patienten, einschliesslich jener, die eine RSV-Infektion entwickeln, sollten während der gesamten Saison monatliche Injektionen erhalten.

    In sehr seltenen Fällen (weniger als einer von 100.000 Patienten) wurde über das Auftreten einer Anaphylaxie und in seltenen Fällen (weniger als einer von 1000 Patienten) über Überempfindlichkeitsreaktionen im Zusammenhang mit Synagis berichtet. Die berichteten Anaphylaxie-Fälle traten nach erneuter Exposition gegenüber Synagis und die seltenen schweren Überempfindlichkeitsreaktionen nach erster oder erneuter Exposition auf. Bei Auftreten einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion sollte Synagis dauerhaft abgesetzt werden. Bei Auftreten einer leichten Überempfindlichkeitsreaktion sollte die erneute Anwendung von Synagis vorsichtig erfolgen.

    In klinischen Studien waren die häufigsten unerwünschten Ereignisse, die mindestens ein Prozent häufiger bei mit Synagis behandelten Patienten als in der Kontrollgruppe auftraten, Infektionen der oberen Luftwege, Otitis media, Fieber und Rhinitis. Zyanose und Arrhythmien wurden bei Kindern mit kongenitaler Herzerkrankungen beobachtet. Die vollständige Fachinformation finden Sie unter http://www.medimmune.com.

    Informationen zu FluMist

    Bei FluMist handelt es sich um einen attenuierten Influenza-Lebendimpfstoff zur aktiven Immunisierung von Personen im Alter von zwei bis 49 Jahren gegen Grippe, die von Influenzaviren der in dem Impfstoff enthaltenden Subtypen A und vom Typ B verursacht wird.

    FluMist ist kontraindiziert bei Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Eier, Eiproteine, Gentamycin, Gelatine oder Arginin oder mit lebensbedrohlichen Reaktionen bei früheren Grippeimpfungen, sowie bei Kindern und Jugendlichen, die begleitend Acetylsalicylsäure (ASS) bzw. eine ASS enthaltende Therapie erhalten.

    FluMist darf nicht bei Kindern vor dem 24. Lebensmonat verabreicht werden, da bei diesen in klinischen Studien ein erhöhtes Risiko hinsichtlich Hospitalisierung und asthmatischen Beschwerden beobachtet wurde. FluMist sollte nicht bei Asthmatikern und Kindern unter fünf Jahren mit wiederkehrenden asthmatischen Beschwerden verabreicht werden, es sei denn, die möglichen Vorteile überwiegen die möglichen Risiken. FluMist darf nicht bei Patienten mit schwerem Asthma oder akuten asthmatischen Beschwerden verabreicht werden.

    Bei Zustand nach Guillain-Barré-Syndrom infolge einer früheren Grippeimpfung oder bei immungeschwächten Personen sollte die Entscheidung über die Anwendung von FluMist nach sorgsamem Abwägen der möglichen Vorteile und Risiken erfolgen. FluMist sollte nicht bei Personen mit Grunderkrankungen verwendet werden, die den Patienten für das Auftreten von Komplikation bei Infektionen mit dem Wildtyp des Influenzavirus prädisponieren, es sei denn, die möglichen Vorteile überwiegen die Risiken. FluMist sollte bei Schwangeren nur bei eindeutiger Indikation angewandt werden.

    Die häufigsten Nebenwirkungen (Auftreten grösser/gleich 10 Prozent bei Personen, die FluMist erhalten, und mindestens fünf Prozent grösser als in der Placebogruppe) sind laufende oder verstopfte Nase in allen Altersklassen, Fieber über 100 Grad Fahrenheit (37,8 Grad Celsius) bei Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren und Halsschmerzen bei Erwachsenen.

    Es ist möglich, dass nicht alle mit FluMist geimpften Personen geschützt sind. FluMist ist nur zur intranasalen Anwendung bestimmt. Die vollständige Fachinformation finden Sie unter http://www.medimmune.com.

    Informationen zu MedImmune

    MedImmune strebt danach, Patienten bessere Medikamente zur Verfügung zu stellen, Ärzten neue Behandlungsmöglichkeiten zu eröffnen und Mitarbeitern lohnende Karrieren zu bieten. In seinem Engagement für wissenschaftliche und medizinische Fortschritte zum Wohle der Menschen konzentriert sich das Unternehmen auf die Bereiche Infektionskrankheiten, Krebs und entzündliche Erkrankungen. MedImmune beschäftigt ca. 3.000 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Maryland, USA. Das Unternehmen ist zu hundert Prozent im Besitz von AstraZeneca plc (LSE: AZN.L, NYSE: AZN). Weitere Informationen finden Sie auf der Website von MedImmune unter http://www.medimmune.com.

    Website: http://www.medimmune.com

ots Originaltext: MedImmune
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

Pressekontakt:
Medien, Karen Lancaster, +1-301-398-5864, oder Tor Constantino,
+1-301-398-5801, oder Investoren, Pete Vozzo, +1-301-398-4358, alle
bei MedImmune



Weitere Meldungen: MedImmune, Inc.

Das könnte Sie auch interessieren: