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Bulgarien gibt erste elektronische Gesundheitskarten aus

Bulgarien gibt erste elektronische Gesundheitskarten aus
Die elektronische Gesundheitskarte aus dem bulgarischen Pilotprojekt. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/ICW AG"

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    Sofia (ots) - Bulgarien gibt im Rahmen eines Pilotprojekts des Gesundheitsministeriums und des National Health Insurance Fund (NHIF - die gesetzliche Krankenversicherung) seine ersten elektronischen Gesundheitskarten aus. Das Pilotprojekt für die landesweite Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte wurde im Februar 2007 gestartet und wird von dem internationalen eHealth-Spezialisten ICW in Zusammenarbeit mit Cisco und Kontrax durchgeführt.

    Ab September werden 1.000 Einwohner der Stadt Slivnitza und der Ortschaft Aldomirovzi (beide ungefähr 30 km von Sofia entfernt) ihre persönlichen elektronischen Gesundheitskarten erhalten. Die Karten werden überwiegend an chronisch kranke Patienten vergeben, die sie bei ihrem regelmässigen monatlichen Arztbesuch direkt von ihrem Hausarzt erhalten. Die am Projekt beteiligten Patienten wurden von ihrem Arzt vorgeschlagen.

    Jede elektronische Gesundheitskarte ist mit einem Mikroprozessor-Chip versehen, auf dem persönliche Daten des Patienten, die Aussteller- und die Karten-Nummer sowie ein Sicherheitszertifikat gespeichert sind. Mit dieser Information kann der Versicherungsstatus des Patienten und seine Zuordnung zu einem Allgemeinarzt automatisch geprüft werden. Zudem werden elektronische Rezepte für Medikamente, die von der bulgarischen Krankenversicherung bezahlt werden, auf diesem Chip gespeichert.

    Gegenwärtig wird das System in einem Feldversuch getestet und die teilnehmenden Ärzte und Apotheker werden von Spezialisten der ICW und Kontrax geschult. Nach den Tests und den Schulungen wird das Pilotprojekt gestartet und die ersten elektronischen Rezepte werden in Bulgarien ausgestellt.

    In den ersten sechs Monaten seit dem offiziellen Beginn des Projekts wurde die Infrastruktur eingerichtet und spezifische Software-Lösungen für ihren Einsatz entwickelt: Alle Ärzte und Apotheken in Slivnitza sowie der NHIF wurden mit einem zuverlässigen und sicheren privaten Netzwerk verbunden. Die Netzwerkgeräte, Firewalls und IP-Telefone wurden von Cisco geliefert.

    Die ICW, Generalunternehmerin und System-Integrator des Projekts, hat ihre bereits in Deutschland und Österreich eingesetzten Software-Lösungen an die spezifischen Anforderungen des bulgarischen Gesundheitssystems angepasst. Mit dem Software Development Kit (SDK) der ICW wurden das Gesundheitskarten-System und die Software in den Praxen der Ärzte und Apotheken nahtlos miteinander verbunden. Über die eHealth-Infrastruktur-Lösungen der ICW können nun die Kontrax-Software "Hippocrates" und die Apotheken-Systeme "Pharmacy Expert" von Libra Inc. und "Pharma Star" von AS Systems Daten untereinander austauschen.

    Das Pilotprojekt für die bulgarische elektronische Gesundheitskarte wurde vom bulgarischen Gesundheitsministerium und dem NHIF initiiert. Mit seiner Durchführung wurde ICW in Zusammenarbeit mit Cisco und Kontrax beauftragt.

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