Heraeus Holding GmbH

Mit Nischenkompetenz zum Marktführer
Ob im Weltall oder auf der Erde - Know-how von Heraeus erobert faszinierende Nischen

Hanau (ots) - Nischenprodukte von Heraeus erledigen in Autos, Handys, Computern, Glasfaserkabeln, in Satelliten, Industrielasern, Teilchenbeschleunigern und Airbags wichtige Aufgaben oder sorgen in der Lebensmittelindustrie für perfekte Analytik und Oberflächenentkeimung - ob im Weltall oder auf der Erde, Know-how des Edelmetall- und Technologiekonzerns erobert faszinierende Nischen.

Diese Kompetenz beruht auf dem Umgang mit komplexen Werkstoffen sowie extrem hohen Temperaturen und der nunmehr 160 Jahre zählenden Erfahrung in der Materialtechnologie. "Dank unserer Kompetenz können wir hochwertige Produkte entwickeln, die für verschiedenste Anwendungen in hoch attraktiven Nischenmärkten eingesetzt werden", beschrieb Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH, auf der Bilanzpressekonferenz die Nischenphilosophie. "Unsere Nischenprodukte erfüllen bei unseren Kunden Schlüsselfunktionen, ohne die deren Produkte nicht funktionieren." "Unser zukünftiges Wachstumspotenzial wollen wir sowohl in den heute bereits 40 Geschäftsfeldern sowie durch gezielte Erschließung neuer vielversprechender Nischenmärkte ausschöpfen", sagte Jan Rinnert, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung und CFO der Heraeus Holding GmbH.

Mit über 6000 Patenten und Patentanmeldungen ist Heraeus weltweit innovativ. 94 neue Basispatente sind im Geschäftsjahr 2010 hinzugekommen. 2010 investierte der Konzern rund 66 Mio. EUR in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien. 2011 wird das Entwicklungsbudget nochmals um gut 20 Prozent auf über 80 Mio. EUR erhöht.

Heraeus produziert z. B. millimeterkleine Edelmetallkügelchen, die als Schreibköpfe auf Füllfederhaltern Verwendung finden, aber ebenso zwei exakt gleiche Würfel aus einer Gold-Platin-Legierung mit einer Kantenlänge von fünf Zentimeter. Die Europäische Weltraumorganisation will mit dem internationalen Gemeinschaftsprojekt LISA (Laser Interferometry Space Antenna) nach einem Beweis für Einsteins Relativitätstheorie suchen. Die beiden Würfel aus 73 % Gold und 27 % Platin übernehmen in einem Satelliten eine wichtige Rolle: An den beiden Testmassen sollen sich durch die Gravitationswellen verursachte Abstandsveränderungen trotz minimaler Größenordnungen messen lassen.

Kontakt:

Dr. Jörg Wetterau
Konzernkommunikation
Leiter Technologiepresse & Innovation
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
T +49(0) 6181.35-5706
F +49(0) 6181.35-4242
joerg.wetterau@heraeus.com
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