Swiss Recycling

Experten: Recycling sichert uns Rohstoffe
Swiss Recycling diskutiert im Rahmen ihres Jubiläums über die Zukunft des Recyclings

Rüschlikon (ots) - Swiss Recycling wurde vor 20 Jahren gegründet. Seither entwickelte sich die Dachorganisation von einer Interessenvertretung zu einem Kompetenzzentrum in Sachen Recycling und Separatsammlung. Im Rahmen ihres Jubiläums diskutierte sie über die Zukunft des Recyclings. Impulse dazu lieferte eine neu veröffentlichte Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI). Bezüglich des Ziels sind sich die Experten einig: Wollen wir unsere Lebensgrundlage erhalten, führt kein Weg an einer Kreislaufwirtschaft vorbei. Systemanpassungen sind nachhaltig zu planen und sollen sinnvolle Stoff-Flüsse und Strukturen nicht gefährden.

Seit zwanzig Jahren setzt sich Swiss Recycling im direkten Dialog mit Gemeinden, Detailhandel, Produzenten und der Bevölkerung für Recycling ein. Die Dachorganisation sensibilisiert für das Trennen des Abfalls und hilft, Sammelstationen kundenfreundlich zu gestalten sowie effizient und kostengünstig zu betreiben. Derart hat sich Swiss Recycling über die Jahre zum Kompetenzzentrum entwickelt. «Wir haben bisher viel erreicht», sagt der Geschäftsführer von Swiss Recycling, Patrik Geisselhardt, stolz. «Recycling ist über die Jahre nicht nur salonfähig geworden, sondern ist inzwischen gar nicht mehr wegzudenken: Als Rohstofflieferant ist es heute eine wichtige Stütze der einheimischen Wirtschaft.» Trotzdem werde am Jubiläumsanlass nicht nur gefeiert: «Viel wichtiger ist der Blick nach vorne», so Geisselhardt.

GDI-Studie: Kreislaufwirtschaft gegen Rohstoffknappheit

Zahlreiche Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutierten am Jubiläumsanlass über die Zukunft des Recyclings. Impulse dafür kamen auch von einer neuen Studie, die das GDI im Auftrag des Vereins Getränkekarton-Recycling Schweiz erstellt hat. Sie analysiert die derzeitige Situation, beschreibt zu beobachtende Tendenzen und zeigt mögliche Entwicklungen auf. Im Zentrum steht das Bewusstsein, dass die Rohstoffe von Geräten und Gegenständen, die nach ihrem Gebrauch nicht dem Recycling zugeführt werden, endgültig verloren sind. Nur wenn Rohstoffe mit Recycling im Kreislauf gehalten und so immer wieder verwendet werden, können wir verhindern, dass uns die Rohstoffe eines Tages ausgehen und wir uns selbst unsere Lebensgrundlage entziehen. Um zu einer reinen Kreislaufwirtschaft zu gelangen, so die Studie, brauche es noch grosse technische wie gesellschaftliche Entwicklungen - allem voran aber den Willen aller involvierten Parteien, gemeinsam Lösungen zu suchen und zu entwickeln.

Studienergebnis bestätigt Swiss Recycling

Geisselhardt sieht den von Swiss Recycling eingeschlagenen Weg durch die Studie bestätigt: «Die Separatsammlung hat sich bewährt, und wir entwickeln uns stetig in die Richtung einer Kreislaufwirtschaft. Als Ansprechpartner und Kompetenzzentrum für Recycling wird Swiss Recycling auch weiterhin mit allen wichtigen Partnern das Gespräch suchen, um neue Modelle für die Zukunft zu entwickeln. Und ich hoffe, dass wir mit der jetzt geführten Diskussion einen weiteren kleinen Schritt hin zu einer Recyclingwirtschaft machen können. Wichtig ist, dass in der zukünftigen Entwicklung die bestehenden, gut funktionierenden Systeme nicht negativ beeinträchtigt werden (z.B. durch Stofffluss-Veränderungen aufgrund neuer Rahmenbedingungen). Insbesondere gilt es, Synergien zu nutzen, um für eine bessere Öko-Effizienz zu sorgen.»

Fotos zu Studie und Jubiläum unter: www.flickr.com/communicators_ag/

Kontakt:

Patrik Geisselhardt
Geschäftsführer Swiss Recycling
Moible: +41/78/892'90'00

Mirjam Hauser, Senior Researcher GDI
Tel.: +41/44/724'62'55

Alain Egli, Head Communications GDI
Mobile: +41/79/634'58'35



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