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Mehr Lobbying für die höhere Berufsbildung - 22. Delegiertenversammlung des ODEC am 12. Mai 2007 in Zürich

        Winterthur (ots) - Am 12. Mai 2007 fand in Zürich die 22.
Delegiertenversammlung des ODEC "schweizerischer verband der
diplomierten absolventen höherer fachschulen" statt - es war die
zweite unter dem neuen Namen.

  Bildungsexperte Heinrich Summermatter stellte eingangs das Bildungssystem der Schweiz vor. Gesamthaft  werden 25 Milliarden Franken für Bildung aufgewendet. Davon fliessen 6,6 Milliarden in die Tertiärbildung und lediglich 200 Millionen in die höhere Berufsbildung, der grosse Rest bleibt bei den Hochschulen. Summermatter bezeichnete die Absolventen der Höheren Fachschulen (HF) als auch die Schulen selber als die "Vergessenen". Denn insgesamt werden diese beim Bund und in der Bildungspolitik zu wenig wahrgenommen. Er forderte den Dachverband auf, politisch weiterhin zu lobbieren, war sich aber auch bewusst, wie hart es ist, sich bei Politikern Gehör zu verschaffen. Bildung von Netzwerken und Zusammenschlüsse mit anderen Berufsverbänden seien die Voraussetzung, um sich mehr Gewicht zu verschaffen.  Denn man müsse früh dabei sein, sozusagen das Gras wachsen hören, um auf Bundesebene rechtzeitig agieren zu können.

    Neuer Zentralpräsident ist Roger Dällenbach, der seine Ziele klar in der besseren Positionierung und Bekanntheit der Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen in der Wirtschaft und Politik sieht. Neben dem Dachverband ODEC sind auch die Regionen gefordert, die wiederum Lobbying an den Ausbildungsstätten betreiben. Politik und Wirtschaft sollen sich verstärkt für die praxisorientierten Abgänger der Höheren Fachschulen einsetzen, da diese mit ihrer Ausbildung eine Stärke der Schweiz sind . Es gilt deshalb die höhere Berufsbildung zu fördern.

    Eine weitere Herausforderung ist es, die 360 Grad Ausrichtung des
Verbands zu vervollständigen. Das heisst, für jeden Absolventen einer
Höheren Fachschule soll es möglich sein dem ODEC beizutreten. Die
ersten 270 Grad (Technik, Wirtschaft, Gastgewerbe, Tourismus etc.)
bestehen schon, die übrigen 90 Grad sind für die neuen Bereiche
(Soziales, Gesundheit und Kunst) reserviert. Damit wird sozusagen ein
Würfel erstellt, von dem jede Fläche ein Bereich der Fachabschlüsse
darstellt und im Zentrum des Würfels befindet sich die
Gemeinsamkeit: Die diplomierte Absolventin HF und der diplomierte
Absolvent  HF als Vermittler zwischen Theorie und Praxis.          

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