Frauenthal Holding AG

EANS-Adhoc: Frauenthal Holding AG
Ergebnis 1. Halbjahr 2010

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Quartalsbericht

12.08.2010

Die positive Umsatzentwicklung  in  allen  Geschäftsbereichen  führte zu  einer deutlichen Verbesserung der Ergebnisentwicklung im  2.   Quartal.  Gegenüber  dem Vergleichszeitraum, dem 1. Halbjahr  2009,   stieg  der  Umsatz  der  Frauenthal- Gruppe um erfreuliche +14 % bzw. EUR 31,4 Mio. Auf  Ebene  des  EBITDA  bewirkte neben  der   Umsatzsteigerung  vor    allem    die    nun    weitestgehend    wirksame Kostenreduktion im Bereich Automotive Components eine   Ergebnisverbesserung  auf Gruppenebene um EUR 22,5  Mio.  auf  EUR   12,1  Mio.  Auch  das  EBIT  stieg  im Halbjahresvergleich um EUR 24,1 Mio. auf EUR 5,8 Mio. und  dreht  damit  in  den positiven Bereich. Die Frauenthal-Gruppe erzielte im 1. Halbjahr  ein   positives Nettoergebnis von EUR 2,9 Mio.

Die Division Automotive Components profitierte mit einem Umsatzanstieg  von  +25 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2009  von der aktuellen moderaten Erholung der  NFZ- Märkte. Bei einem Umsatz von EUR 87,3 Mio. erzielte  dieser  Unternehmensbereich im 1. Halbjahr 2010 ein EBITDA von EUR 3,0 Mio. und ein ausgeglichenes EBIT.

Es waren keine bedeutenden Restrukturierungskosten zu verzeichnen,   da  für  die noch abzuschließenden Restrukturierungsmaßnahmen bereits im Jahr  2009  Vorsorge getroffen wurde. In der Division Automotive Components hat der wichtigste  Kunde für  den  Standort  der     Linnemann-Schnetzer-Gruppe    in    Ahlen    im    Bereich Druckluftbehälter  die  schrittweise    Verlagerung    des    Auftrags   an    einen Wettbewerber angekündigt. Die drohende Schließung von zumindest einem  Teil  der Druckluftbehälterfertigung  an  diesem   Standort  wurde    an    Betriebsrat    und Gewerkschaft  kommuniziert   und  Verhandlungen  über  einen  Sozialplan    wurden aufgenommen. Für diese notwendige Restrukturierungsmaßnahme  konnte  noch  keine Vorsorge getroffen werden. Der aktuelle Produktionsanstieg beruht auf optimistischen  Markterwartungen  der Kunden  für  die  zweite   Jahreshälfte.    Sollten    sich    die    konjunkturellen Rahmenbedingungen verschlechtern, hätte dies unmittelbare negative   Auswirkungen auf den Nutzfahrzeugmarkt, die in Verbindung mit dem Lageraufbau - so  wie  2009 - wieder zu einem signifikanten Produktionseinbruch führen würden.

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT), erzielte  trotz stagnierendem  Marktumfeld  ein  Wachstum  von  +3   %.    Getragen    wird    diese Entwicklung vom nach wie vor  positiven Trend  im  privaten  Sanierungsgeschäft sowie der Dynamik im Heizungsbereich. Aufgrund  der  rückläufigen  Entwicklungen im   Objektbereich  kommt  dem  Gewinn  von  Marktanteilen    durch     strukturelle Maßnahmen große Bedeutung zu. Eine solche Maßnahme  ist die  im  Juli  erfolgte Eröffnung eines integrierten Verkaufs- und Servicestandortes in Innsbruck.

In der Division Industrielle Wabenkörper setzt sich die  dynamische   Entwicklung des 1. Quartals fort. 25 % Umsatzwachstum im  1.   Halbjahr,  Vollauslastung  der Kapazitäten sowie nach wie  vor   Spitzenwerte  bei  Auftragseingang  und  -stand führten zu einer Steigerung des EBIT um +73 % von  EUR  3,1  Mio.  (1.  Halbjahr 2009) auf EUR 5,4 Mio. Der Bereich profitiert auch vom  Anstieg  der   Produktion von Katalysatoren für Dieselmotoren. In der  Division   Industrielle  Wabenkörper kann von einer Vollauslastung der Kapazitäten  für  das  Gesamtjahr  ausgegangen werden.

Unter www.frauenthal.at /  Investor  Relations  /  Berichte  ist  der komplette Halbjahresfinanzbericht 2010 abrufbar.

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