Villeroy & Boch

EANS-News: Villeroy & Boch im Geschäftsjahr 2011: (mit Dokument)

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Jahresergebnis


Mettlach, 27. März 2012 (euro adhoc) - • Umsatz wächst um 4% auf 743 Mio. Euro
• Operatives EBIT (vor Sonderertrag) steigt um 17% auf 28 Mio. Euro
• Veräußerung der Werksimmobilie in Lübeck-Dänischburg bringt Gewinn von rund 9
Mio. Euro
• Konzernergebnis steigt auf 18 Mio. Euro

Umsatz gesteigert trotz Nachfragerückgang im vierten Quartal

Der Villeroy & Boch Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 743
Mio. Euro und konnte damit den Vorjahreswert von 714 Mio. Euro um 4% steigern. 
Nach einem erfreulichen ersten Halbjahr führten die sich ausbreitende
Staatsschuldenkrise und die damit verbundenen Erschütterungen des ohnehin
geschwächten Finanzsektors weltweit zu einer Dämpfung der Konsum- und
Investitionsgüternachfrage. Vor allem die für Villeroy & Boch wichtigen
europäischen Märkte waren hiervon teilweise stark betroffen. Dennoch konnte der
Umsatz im 4. Quartal auf Vorjahresniveau gehalten werden. 
Auf dem deutschen Markt wurde ein Umsatz von 208 Mio. Euro erzielt. Dies
entspricht einer Verbesserung von +16%. Der Auslandsumsatz betrug 535 Mio. Euro
und liegt damit auf Vorjahresniveau. In Russland und China wurden die Umsätze
kräftig ausgeweitet. Dem steht ein Umsatzrückgang insbesondere in den USA
aufgrund der Schließung unrentabler Einzelhandelsstandorte sowie ungünstiger
Währungsparitäten gegenüber.

EBIT und Konzernergebnis deutlich verbessert 

Das operative Ergebnis (EBIT vor Immobiliengewinn) stieg 2011 gegenüber dem
Vorjahr auf 28 Mio. Euro. 
Zur Ergebnisverbesserung haben insbesondere der Mehrumsatz gegenüber 2010 sowie
die Senkung der Produktionskosten beigetragen. Die Veräußerung einer früheren
Werksimmobilie in Lübeck-Dänischburg brachte einen Gewinn von rund 9 Mio. Euro,
so dass das EBIT nach Sonderertrag auf 37 Mio. Euro gesteigert werden konnte.
Insgesamt wurde mit 18 Mio. Euro wieder ein deutlich positives Konzernergebnis,
nach Zinsen und Steuern, erzielt.

Entwicklung in den Unternehmensbereichen

Beide Unternehmensbereiche haben zur positiven Geschäftsentwicklung in 2011
beigetragen.
Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen
Umsatz von 462 Mio. Euro (+3% zum Vorjahr). Hierzu trugen besonders das
Inlandsgeschäft (+11%) sowie die Märkte in China (+64%), der Ukraine (+54%),
Russland (+25%), Belgien (+7%) und den Niederlanden (+5%) bei. Alle
Produktfelder des Unternehmensbereichs haben sich positiv entwickelt. Die
höchsten Zuwachsraten verzeichneten dabei die Badmöbel mit einem Wachstum von
17% gegenüber Vorjahr.
Der Unternehmensbereich Tischkultur hat in 2011 einen Umsatz von  281 Mio. Euro
und damit eine Umsatzsteigerung von 5% erzielt. Auch in diesem
Unternehmensbereich kommt der Zuwachs insbesondere aus dem Inlandsgeschäft
(+23%) und ist dort zu erheblichen Teilen einem Großprojekt mit einer
Verbrauchermarktkette zu verdanken (13 Mio. EUR). In den Auslandsmärkten fiel
der Umsatz gegenüber dem Vorjahr in Summe um 2%. Kräftige Zuwächse gab es in
Russland (+20%), im übrigen Osteuropa (+24%), in der Schweiz (+16%) sowie in
Schweden (+13%), während der Umsatz insbesondere in den USA und Australien
zurückging.  

Operativer Cash Flow 

Der Cash Flow aus dem laufenden Geschäft betrug 2011 34 Mio. Euro und liegt
damit 3 Mio. Euro über Vorjahr. Die Veränderung resultiert aus dem verbesserten
operativen Ergebnis.

Nettoliquidität

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Nettoliquidität um 22 Mio. Euro verbessert
und liegt bei 8 Mio. Euro. Hierzu haben vor allem der laufende
Ergebnisüberschuss sowie der Gewinn aus dem Verkauf der früheren Werksimmobilie
in Dänischburg beigetragen.

Dividende

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung am 16. Mai 2012 vor, den
Bilanzgewinn der Villeroy & Boch AG zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von
0,40 Euro für die Vorzugs-Stückaktie sowie 0,35 Euro für die Stamm-Stückaktie zu
verwenden.

Investitionen 

Im Geschäftsjahr 2011 investierte der Villeroy & Boch Konzern 26 Mio. Euro in
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (+8% zum Vorjahr), davon entfielen
50% auf das Inland. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag mit 69% im
Unternehmensbereich Bad und Wellness. 

Ausblick und Entwicklung 2012

"Wir sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Nach der
Stabilisierung in 2010 haben wir im Umsatz wieder zugelegt und unser operatives
Ergebnis um beachtliche 17% gesteigert", sagt Vorstandsvorsitzender Frank
Göring. "Für 2012 gehen wir nach der jüngsten Konjunktureintrübung erst einmal
von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Zum zweiten Halbjahr hin erwarten
wir dann eine leichte Besserung. Insgesamt sehen wir das Ergebnis 2012 operativ
in einer Bandbreite von plus/minus 15 % zum Niveau 2011. Die weiterhin ungelöste
Staatsschuldenkrise sowie die labile Verfassung des Finanzsektors erlauben
derzeit leider keine konkretere Aussage." In den ersten beiden Monaten 2012 lief
das Geschäft dementsprechend verhalten an: Im Januar und Februar erzielte der
Konzern ein leichtes Umsatzplus von 1%. Trotz der schwierigen
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen strebt Villeroy & Boch für das
Geschäftsjahr 2012 einen Konzernumsatz zwischen 750 und 760 Mio. Euro an. 

Die komplette Pressemitteilung mit Konzernzahlen nach IFRS finden Sie im
PDF-Anhang


Der komplette Geschäftsbericht zum Download als PDF: 
http://www.villeroy-boch.com/de/de/home/unternehmen/investor-relations/berichte.html
Oder lesen Sie ihn als Online-Bericht:
www.villeroy-boch.com/online-geschaeftsbericht

Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/us/MFr1xgZ2
http://resources.euroadhoc.com/us/5C0Y01sO

Rückfragehinweis:
Villeroy & Boch AG
Frau Almut Hähner-Ural
Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit Saaruferstraße
D-66693 Mettlach
Tel.: +49 (6864) 81-1397
E-Mail: presse@villeroy-boch.com

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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Unternehmen: Villeroy & Boch AG
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FAX:         +49-(0)6864-81-2692
Email:    info@villeroy-boch.com
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