Energie-Trialog Schweiz

Energie Trialog Schweiz: Suche nach einer nachhaltigen Energiepolitik

    Zürich (ots) - Der Energie Trialog Schweiz will in den kommenden drei Jahren eine langfristig ausgerichtete und breit abgestützte Energiepolitik entwickeln. Dazu haben sich auf eine Initiative des Kantons Aargau hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in einem Verein zusammengeschlossen. Der "Startschuss" erfolgt mit einem internationalen Expertenmeeting im Frühjahr.

    Der Energie Trialog Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, im Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft Grundlagen und Wege für eine nachhaltige Energiepolitik der Schweiz zu entwickeln. Auf der Basis wissenschaftlicher Kompetenz sollen effiziente und innovative Lösungen erarbeitet werden, die zur Lebensqualität und zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz beitragen.

    Impulse für eine nachhaltige Energiepolitik

    Die Initiative will nachhaltigen Mehrwert schaffen, indem sie mittels innovativer Lösungen die Effizienz verbessert und durch die Verringerung der Emissionen die natürlichen Lebensgrundlagen erhält. Weiter will sie die Versorgungssicherheit garantieren und die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz stärken.

    Komplementär zum laufenden politischen Prozess diskutieren Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sachgerecht neue Wege in der schweizerischen Energiepolitik. Dies geschieht zum Teil ausserhalb der öffentlichen Beobachtung. Diese Form sowie die Ausprägung und breite Abstützung machen die Initiative einmalig.

    Der Energie Trialog Schweiz will unter anderem Antworten auf folgende Fragen geben:

    - Welches Wissen und welche Innovationen aus Technik, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik können zur Steigerung der Energieeffizienz und Verminderung der CO2-Emissionen beitragen?

    - Wie können Innovationen beschleunigt werden und wie sehen Überbrückungslösungen aus?

    - Welche Auswirkungen hat dies auf die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Wirtschaft?

    - Wie wirkt sich die langfristige Betrachtung auf kurz- und mittelfristige politische Entscheide aus?

    Expertenmeeting und Trialog-Veranstaltung

    Zur Klärung dieser Fragen hat der Kanton Aargau den Energie Trialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft initiiert - mit dem Ziel, eine nachhaltige, mehrheitsfähige Energiepolitik zu ermöglichen.

    Spezialisten werden die zentralen Fragestellungen und Thesen an einem Expertenmeeting im Juni 2007 diskutieren. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim CCEM (Competence Center Energy and Mobility) des ETH-Bereichs. Die Koordination übernimmt das Paul Scherrer Institut (PSI).

    Im November 2007 folgt dann eine Trialog-Veranstaltung mit rund 80 Persönlichkeiten aus den drei Bereichen. Eine Debatte mit internationalen Gästen bereichert die Diskussion.

    Die wissenschaftlichen Materialien werden auf der Website "www.energietrialog.ch" publiziert. Die Öffentlichkeit - und im Speziellen interessierte junge Bürgerinnen und Bürger - wird zu gegebener Zeit in den Trialog eingebunden.

    Die ersten Resultate des Energie Trialog Schweiz sollen in drei Jahren vorliegen. Die Ergebnisse werden im Energiedossier 2010 publiziert und an einer Energiekonferenz mit internationaler Beteiligung präsentiert.

    Peter C. Beyeler, Regierungsrat des Kantons Aargau ist überzeugt, dass der Energie Trialog Schweiz vor dem Hintergrund der politisch-wirtschaftlichen Situation einen wesentlichen Beitrag leistet: "Der Energie- und Mobilitätskanton Aargau will von der Wissenschaft wissen, welche neuen und innovativen Ansätze für eine langfristig ausgerichtete Energieproduktion,  -übertragung und -nutzung bestehen. Wir sind zuversichtlich, dass der Energie Trialog Schweiz wichtige Impulse für eine nachhaltige Energiepolitik liefert."

    Der Energie Trialog Schweiz wurde am 25. Januar 2007 als Verein gegründet.

    Im Vorstand nehmen Einsitz:

    Regierungsrat Peter C. Beyeler (Kanton Aargau), Jasmin Staiblin (Vorsitzende der GL ABB Schweiz), Prof. Dr. Ralph Eichler (Direktor Paul Scherrer Institut), Dr. Hans-Peter Fricker (CEO WWF Schweiz), Walter Gränicher (Präsident ALSTOM (Schweiz) AG), Heinz Karrer (CEO Axpo Holding AG), Andreas Münch, (Mitglied der Generaldirektion Migros-Genossenschafts-Bund MGB), Peter Voser (CFO Royal Dutch Shell plc.) und Kaspar E. A. Wenger (Vorsitzender der Geschäftsleitung Holcim (Schweiz) AG).

    Prof. Dr. Ernst A. Brugger ist Geschäftsführer.

ots Originaltext: Energie Trialog Schweiz
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Peter C. Beyeler
Präsident Energie Trialog Schweiz
Entfelderstrasse 22
5001 Aarau
Tel.: +41/62/835'32'04

Prof. Dr. Ernst A. Brugger
Geschäftsführer Energie Trialog Schweiz
Lagerstrasse 33
Postfach 3977
8021 Zürich
Tel.: +41/44/299'95'81

Dr. Michel Geelhaar
Geschäftsstelle Energie Trialog Schweiz
Lagerstrasse 33
Postfach 3977
8021 Zürich
Tel.: +41/44/299'95'81



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