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Zürich (ots) - Der Publikumsrat SRG.D beschäftigte sich in der August-Sitzung einerseits mit «Tama ...

Familien e.V.

Familiennetzwerk kritisiert unbeirrten Krippenausbau der Regierung
Ignoranz der Regierung nicht zu überbieten

    Hollern (ots) -

    - Querverweis: Grafik wird über obs versandt und ist unter
        http://www.presseportal.de/grafiken abrufbar -

    Auch durch dauernde Wiederholung wird Unsinn nicht besser.

    1. Behauptung:

    Deutschland hinke in der Kleinkindbetreuung dem europäischen Durchschnitt hinterher.

    Fakt ist:

    Die allermeisten unserer Kleinkinder darf individuell innerhalb der Familie  betreut aufwachsen. Inzwischen fangen unsere Vorzeigeländer,  Frankreich und Schweden, an, zu dieser Betreuungsform zurück zu kehren. In Schweden wird ab dem 1.1.2008 familiäre Erziehung finanziell unterstützt und in Frankreich schon seit dem 1.1.2004 durch das PAJE.

    2. Behauptung:

    Mit 750.000 Plätzen werde ein Angebot geschaffen, das für jedes dritte Kind einen Krippenplatz anbiete, was dem europäischen Durchschnitt von 35% entspräche.

    Fakt ist:

    Der Rechenfehler ist so offensichtlich, daß er vielleicht nicht mehr auffällt: 750.000 Krippenplätze für 1,3 Mill. Kinder ergeben ein Angebot von 58%, also für mehr als die Hälfte aller Kinder. Dies entspricht einer Zahl, die 1,5-mal über dem europäischen Durchschnitt liegt.

    3. Behauptung:

    Staatlich subventionierter Krippenausbau schaffe Wahlfreiheit für Familien

    Fakt ist:

    "Wer sein Kind in die Krippe gibt, bekommt indirekt eine Belohnungsprämie von rund 1000EUR monatlich, wer sein Kind selbst betreut bekommt nichts. Echte Wahlfreiheit gibt es erst, wenn alle anderen Formen der Kinderbetreuung (Betreuung durch die eigenen Eltern, Tagesmütter, usw.) gleichermaßen bezuschusst werden, " so Prof. Dr. rer. pol. von Laer, Vechta.

    4. Behauptung:

    Die NICHD-Studie belege, daß Krippenerziehung in den ersten 3 Lebensjahren unbedenklich, für viele Kinder sogar förderlich sei.

      Fakt ist:

    Die neuesten Veröffentlichungen (2007) bestätigen, daß Krippenerziehung in jedem Fall, unabhängig von seiner Qualität, also auch bei guter Qualität, mit Risiken behaftet ist. Je früher ein Kleinkind in Kinderkrippen untergebracht ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Verhaltensproblemen.

    Ausführlicher: http://www.familie-ist-zukunft.de/NICHDneu.htm    ;

      Mehr auf unserer Tagung "Was brauchen Kleinstkinder":
http://www.familie-ist-zukunft.de

    5. Behauptung:

    Frauenerwerbstätigkeit und Krippenausbau erhöhe die   Geburtenquote.

    Fakt ist:

    Weder europäisch noch innerdeutsch lässt sich ein solcher Zusammenhang nachweisen. (Aus Birg/Flöthmann/Loos:   "Frauenerwerbsquote und Fertilität in Deutschland, Forschungsbericht,Juni 2006)


ots Originaltext: Familien e.V.
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Maria Steuer
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