Schweizerische Herzstiftung / Fondation Suisse de Cardiologie / Fondazione Svizzera di Cardiologia

Hohes Hirnschlagrisiko bei Vorhofflimmern
Umfrage der Schweizerischen Herzstiftung zum Tag des Hirnschlags (World Stroke Day)

Bern (ots) - An der häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, leiden in der Schweiz bereits etwa 100'000 Personen. Zwei von fünf Patienten ist nicht bewusst, dass diese Störung ein erhöhtes Hirnschlagrisiko bedeutet. Und in der allgemeinen Bevölkerung besteht nach wie vor ein grosses Wissensdefizit in Bezug auf die Hirnschlagsymptome. Dies hat eine Umfrage der Schweizerischen Herzstiftung im August 2012 ergeben.

Vorhofflimmern erhöht das Hirnschlagrisiko um das Fünffache. Wie eine repräsentative Befragung der Schweizerischen Herzstiftung zeigt, wissen dies aber zwei von fünf Patienten nicht. Zu Unrecht fürchten sich somit schätzungsweise 40'000 der rund 100'000 Betroffenen eher vor dem plötzlichen Herztod als vor der für das Hirn ausgehenden Gefahr. Auch bei den Kenntnissen zum Hirnschlag in der Bevölkerung steht es nicht zum Besten: Ein Drittel der Befragten kann keine Angaben zu Anzeichen eines Hirnschlags machen. Positiv hingegen ist der recht gute Wissensstand in Bezug auf die Hirnschlag-Risikofaktoren.

Die vollständige Medienmitteilung und Illustrationen sind verfügbar unter www.swissheart.ch/medien

Kontakt:

Christa Bächtold
Bereichsleiterin Patienten
Schweizerische Herzstiftung Bern
Tel.: +41/31/388'80'96
E-Mail: baechtold@swissheart.ch



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