Universitäre Fernstudien Schweiz

Lancierung des Magazins «Fernstudieren in der Schweiz»
Fernstudium in der Schweiz - Pionierarbeit aus dem Wallis (BILD)

v.l.n.r. Dr. Kurt Grünwald, Direktor Fernfachhochschule Schweiz - Dr. Hans Widmer, Präsident Fernfachhochschule Schweiz - Oskar Freysinger, Staatsrat und Vorsteher Departement für Bildung und Sicherheit - Patrizia Kummer, Olympiasiegerin und ehemalige Fernstudentin - Wilhelm Schnyder, Präsident Universitäre Fernstudien Schweiz - Stéphane ...

Brig (ots) - Die Fernfachhochschule Schweiz und Universitäre Fernstudien Schweiz haben seit mehr als 20 Jahren die Grundlagen für Fernstudieren auf Ebene der Fachhochschulen und der Universitäten geschaffen. Mit dem Magazin «Fernstudieren in der Schweiz» bilanzieren sie gemeinsam ihre bisherigen Leistungen. Wie gewinnbringend das flexible Studium sein kann, beweist Snowboard-Olympiasiegerin und ehemalige Fernstudentin Patrizia Kummer.

Universitäre Fernstudien Schweiz (FS-CH) und die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) haben für das Fernstudium in der Schweiz Pionierarbeit geleistet. Bereits 1991 nahmen die Fernstudieninitiativen im Wallis ihren Anfang - heute nutzen mehr als 2500 Studierende aus der gesamten Schweiz die Studienmöglichkeiten. Mit dem Magazin «Fernstudieren in der Schweiz» zeigen die beiden Institutionen ihre bisherigen Leistungen und eröffnen den Dialog für eine nachhaltige Förderung und weitere Etablierung des Fernstudiums in der Schweizer Bildungslandschaft. Dabei kommen Studierende und Absolventen sowie Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu Wort. Das Magazin wird in den kommenden Tagen in den drei Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch in der Schweiz verteilt.

Mit Fernstudium zum Olympiasieg

Nach wie vor steigt der Bedarf an hochqualifizierten Absolventen und Absolventinnen der Universitäten und Fachhochschulen. Anlässlich der Medienkonferenz in Brig unterstrichen die Präsidenten der beiden Institutionen, ehemaliger Präsident der nationalrätlichen Kommission WBK Hans Widmer (FFHS) und der ehemalige Regierungsrat Wilhelm Schnyder (FS-CH), die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens und flexibler Studienmodelle. Das Fernstudium ist heute weltweit anerkannt und in Lehre und Forschung den tradierten Hochschulen gleichgestellt. Mit seinen mediengestützten zeit- und ortsunabhängigen Lernmethoden spricht es Menschen an, die mitten im Beruf stehen, Verantwortung für eine Familie tragen, Leistungssport betreiben oder aufgrund anderer persönlicher Lebensumstände nicht an einer Präsenzhochschule studieren können. Die frischgebackene Olympiasiegerin in Sotchi, Snowboarderin Patrizia Kummer, kennt die Vorteile des Fernstudiums aus eigener Erfahrung: «Ich wollte mir neben dem Spitzensport ein zweites Standbein schaffen. Dank des Fernstudiums konnte ich mir die Zeit fürs Studium frei einteilen und gleichzeitig meine Sportkarriere verfolgen».

Komplementärfunktion in der tertiären Bildung

Fernstudium bedeutet mehr Flexibilität und Durchlässigkeit im Hochschulbereich. Es fördert die Praxisnähe im Studium, da der überwiegende Teil der Fernstudierenden im Beruf steht und in vielen Fällen berufspraktische Erfahrungen mit dem Studium verbinden kann. Das Fernstudium hat somit eine eigene Zielgruppe und steht nicht in Konkurrenz zu den Präsenzhochschulen. Vor diesem Hintergrund betrachten beide Institutionen das neue «Hochschulgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG)» als Chance, dem Fernstudium einen festen Platz im Hochschulbereich zuzuweisen.

Volle Unterstützung durch die öffentliche Hand

Das Ziel beider Institutionen ist es, im Zusammenwirken zwischen Bund und Kantonen die künftige Entwicklung der Fernstudien unter dem Dach eines Kompetenzzentrums für die Schweiz nachhaltig abzusichern. Regierungsrat Oskar Freysinger, Vorsteher des Departementes für Bildung und Sicherheit, hält fest: «Mit Blick auf die kantonale und die gesamtschweizerische Bedeutung des Fernstudiums hat diese Zielsetzung die volle Unterstützung der Regierung des Kantons Wallis.»

Universitäre Fernstudien Schweiz (FS-CH) ist ein vom Bund anerkanntes universitäres Institut und führend im Bereich universitäres Fernstudium in der Schweiz. Seit 1992 bietet die Fernuni Schweiz zahlreiche anerkannte Studiengänge auf Bachelor- und Master-Stufe an. 1'225 Studierende absolvieren aktuell ein Studium in deutscher oder französischer Sprache in den Fakultäten Psychologie, Geschichts-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Drei Studienzentren in der Schweiz betreuen die Studierenden und sind die Ansprechpartner für Fragen rund um das Fernstudium. www.fernuni.ch

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) bietet als eidgenössisch anerkannte Fachhochschule seit 1998 berufsbegleitend deutschsprachige Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungen in den Bereichen Wirtschaft, Informatik, Engineering, Recht und Gesundheit an. Sie führt Regionalzentren in Zürich, Basel, Bern und Brig und beschäftigt über 50 Mitarbeitende sowie knapp 260 (Teilzeit-)Dozierende, die das fachliche Wissen praxisorientiert an die insgesamt 1'234 Studierenden (Stand 2013) vermitteln. In ihren vier Forschungsinstituten betreibt die FFHS gemäss Leistungsauftrag des Bundes anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen Web Science, Management & Innovation sowie E-Learning. www.ffhs.ch

Die fünf wichtigsten Argumente für das Modell Fernstudium

1. Fernstudium hilft, die Humanressourcen der Schweiz auf der Ebene der Fachhochschulen und der Universitäten stärker auszuschöpfen.

2. Fernstudium steigert die Durchlässigkeit des Bildungssystems. Es ist keine Konkurrenz für die Präsenzhochschulen, da für die Gruppe der Fernstudierenden ein Präsenzstudium keine Alternative ist.

3. Fernstudium erhöht die Chancengleichheit. Mit seinen zeit- und ortsunabhängigen Lehrmethoden spricht das Fernstudium Menschen an, die mitten im Beruf stehen, Verantwortung für eine Familie tragen, Leistungssport betreiben oder aufgrund anderer persönlicher Lebensumstände nicht an einer Präsenzhochschule studieren können.

4. Fernstudium verbindet Theorie und Praxis. Im Mittel sind etwa 80 % der Fernstudierenden berufstätig und sorgen für einen ständigen Transfer zwischen Studium und Berufswelt. Die Wirtschaft hat schon lange den Wert des Fernstudiums erkannt und schätzt die Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft der Fernstudierenden.

5. Fernstudium erleichtert lebenslanges Lernen. Dabei nützt nicht nur dem Individuum, sondern auch der Gesellschaft in ihrer Gesamtheit. Individuelle Bildung ist die Grundlage für ein zufriedenes Leben. Darin zeigt sich neben der wirtschafts- und sozialpolitischen Bedeutung auch der kulturelle Wert des Fernstudiums.

Kontakt:

Universitäre Fernstudien Schweiz
Stéphane Pannatier, Direktor
Überlandstrasse 12 - CH-3900 Brig
027 922 70 50 - stephane.pannatier@fernuni.ch

Fernfachhochschule Schweiz
Dr. Kurt Grünwald, Direktor
Überlandstrasse 12 - CH-3900 Brig
027 922 39 00 - kurt.gruenwald@ffhs

Download Magazin "Fernstudieren in der Schweiz":
www.ffhs.ch/data/fernstudieren_in_der_schweiz.pdf



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