Swissgrid AG

Tarife des Schweizer Übertragungsnetzes für das Jahr 2013 weiter gesenkt

Laufenburg (ots) - Swissgrid publiziert heute die Systemdienstleistungs- und Netznutzungstarife für 2013. Erfreulich ist, dass wie bereits im Vorjahr die Systemdienstleistungstarife weiter gesenkt werden können - dies um knapp ein Drittel. Die Netznutzungstarife nehmen mit weniger als 2 Prozent gegenüber 2012 nur geringfügig zu. Insgesamt sinken die Gesamtkosten für das Übertragungsnetz damit um 15 Prozent. Davon profitiert auch der Endkonsument.

Swissgrid kalkuliert für die Verteilnetzbetreiber und die Endverbraucher jedes Jahr die Systemdienstleistungs- und Netznutzungstarife für das Schweizer Übertragungsnetz. Diese Tarife basieren auf den Kosten, die für die Instandhaltung, die Erneuerung und den Ausbau des Übertragungsnetzes sowie für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit im kommenden Jahr aufgewendet werden müssen. Am gesamten Strompreis, den der Endkonsument bezahlen muss, machen die Kosten für das Übertragungsnetz 5 Prozent aus. Swissgrid agiert als nationale Netzgesellschaft in einem regulierten Umfeld und darf selber keine Gewinne erwirtschaften.

Systemdienstleistungen werden unter anderem zum Ausgleich zwischen produzierter und verbrauchter Strommenge benötigt und sind ein bedeutendes Element für die Versorgungssicherheit. Die Systemdienstleistungstarife können für 2013 erneut gesenkt werden. Swissgrid hat diverse Kostensenkungsmassnahmen umgesetzt. So wurde beispielsweise die Anzahl Anbieter erhöht: Swissgrid beschafft Systemdienstleistungen vermehrt auch im angrenzenden Ausland, was sich positiv auf die Marktpreise auswirkt. Der Systemdienstleistungstarif 2013 beträgt für die Endkonsumenten 0.31 Rp./kWh im Gegensatz zu 0.46 Rp./kWh für das Jahr 2012 beziehungsweise 0.77 Rp./kWh für 2011.

Die Kosten für die Netznutzung nehmen für das nächste Jahr ab. Trotzdem steigen die Netznutzungstarife geringfügig mit weniger als 2 Prozent und liegen damit knapp über den von der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) verfügten Tarifen für 2012. Tarifsteigernd wirkt sich aus, dass Swissgrid die Auktionserlöse für grenzüberschreitende Netzkapazitäten nicht wie in den Vorjahren teilweise für Tarifsenkungen, sondern vollständig für die Erneuerung und den Ausbau des Übertragungsnetzes verwendet. Da zukünftig weitere Investitionen in das Übertragungsnetz geleistet werden müssen, rechnet Swissgrid auch mittelfristig mit steigenden Netznutzungstarifen. Nur so ist es möglich, die Versorgungssicherheit längerfristig zu gewährleisten.

Bei privaten Stromkonsumenten sind die Systemdienstleistungs- und Netznutzungstarife auf der Stromrechnung als Anteil in der Preiskomponente «Netznutzung» enthalten. Ein durchschnittlicher Haushalt mit 4500 kWh Jahresverbrauch zahlt 2013 insgesamt CHF 43.50 an die Kosten des von Swissgrid betriebenen Übertragungsnetzes und damit CHF 7.50 oder 15 Prozent weniger als in 2012. Sämtliche Informationen zu den Netznutzungstarifen sind auch auf der Swissgrid Website publiziert.

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Mit Energie in die Zukunft - Swissgrid ist die Nationale Netzgesellschaft und verantwortet als Übertragungsnetzbetreiberin den sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb des Schweizer Höchstspannungsnetzes. An den Standorten in Frick, Laufenburg und Vevey beschäftigt Swissgrid über 360 qualifizierte Mitarbeitende aus sechzehn Nationen. Als Mitglied des europäischen Netzwerkes der Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E nimmt sie zudem Aufgaben im Bereich der Koordination und der Netznutzung im europäischen Stromaustausch wahr. Die acht Schweizer Elektrizitätsunternehmen Alpiq AG, Alpiq Suisse SA, Axpo AG, BKW FMB Energie AG, CKW AG, EGL AG, Stadt Zürich ewz und Repower halten 100 % des Swissgrid Aktienkapitals.

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