Organic Monitor

Angebot an organischen Lebensmitteln wird mit steigender Nachfrage geringer

London, November 15 (ots/PRNewswire) - Der Verkauf von organischen Lebensmitteln und Getränken steigt weltweit beträchtlich an. Es werden Einnahmen von etwa US $ 40 Milliarden für dieses Jahr prognostiziert. Vom Organic Monitor (www.organicmonitor.com) angestellte Untersuchungen zeigen, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt und einige Gebiete bereits Engpässe im Angebot melden. In den nordamerikanischen Staaten ist die Unterversorgung am deutlichsten zu spüren. Leere Lebensmittelregale sind für einige Produktkategorien zum Standard geworden. Engpässe im Angebot haben in diesem Jahr auch einige europäische Länder zu verzeichnen, da auch in Europa die Nachfrage nach organischen Lebensmitteln stark zugenommen hat. Organische Fleisch- und Milchprodukte sind am stärksten von der Unterversorgung betroffen und sowohl aus Südamerika als auch aus Australasien werden Produkte importiert. Früchte und Gemüse sind im Allgemeinen die beliebtesten organischen Produkte. Diese Kategorie deckt ein Drittel der weltweiten Einkünfte ab. Frische Produkte wie Äpfel, Orangen, Karotten und Kartoffel sind gewöhnlich die ersten Produkte, die der Konsument in organischer Form kauft. Frisches Obst und Gemüse sprechen die Konsumenten an, die nahrhafte, gesunde Lebensmittel suchen. Die zweitwichtigste Produktkategorie unter den organischen Produkten sind Milchprodukte und Getränke. Der jüngste Bericht des Organic Monitor "The Global Market for Organic Food & Drink" (Der weltweite Markt für organische Lebensmittel & Getränke) zeigt, dass sich eine Kluft zwischen organischer Lebensmittelproduktion und dem Konsum derselben auftut. Die höchsten Verkaufszahlen an organischen Lebensmitteln stammen auf Grund der höheren Preise von reicheren Nationen. In der Schweiz, den USA und Singapur wird am meisten in den einzelnen Gebieten für organische Lebensmittel ausgegeben. Die stärkste Produktionszunahme von organischen Lebensmitteln findet tatsächlich in den Entwicklungsländern statt. In Südamerika, Asien und Afrika zeigt sich seit 2000 ein dreistelliger Zuwachs an organischer Anbaufläche, während in anderen Ländern ein zweistelliger Zuwachs zu verzeichnen ist. Der Bericht zeigt auch auf, dass die weltweite organische Lebensmittelindustrie auch bezüglich der Standards geteilt ist. Die drei grössten Handelsgebiete - Europa, Nordamerika und Asien - haben jeweils eigene organische Standards und deren Unterschiede erschweren den weltweiten Handel. Die Folge davon sind für viele organische Lebensmittelhersteller Produktionsschwierigkeiten und übertriebene Bürokratie. Eine weitere Herausforderung der Branche ist die Schaffung weltweiter Nachfrage nach organischen Produkten. Da Europa und Nordamerika mehr als 90% des Verkaufs abdecken, orientiert sich die Produktion in anderen Ländern hauptsächlich am Export. Amarjit Sahota, Direktor des Organic Monitor bemerkt: "Die ausschliessliche Konzentration auf die Nachfrage könnte für die organische Lebensmittelindustrie eine gefährliche Situation schaffen." Langsame Zuwachsraten in Europa oder Nordamerika oder in beiden Gebieten gleichzeitig könnten den Markt für zahlreiche Produzenten schliessen. Er rät den Produzenten in Entwicklungsländern, interne Märkte für organische Lebensmittel zu schaffen, sodass sie nicht gänzlich von Exportmärkten abhängen. Forschungspublikation: #7002-40 The Global Market for Organic Food & Drink Veröffentlichungsdatum: November 2006 Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.organicmonitor.com/700240.htm Informationen zu Organic Monitor Organic Monitor ist der wichtigste Lieferant von Forschungsergebnissen und Consulting Diensten zur globalen organischen Lebensmittelindustrie. Seit unserer Gründung im Jahr 2001 haben unsere Berater die organische Lebensmittelindustrie nach Trends und Entwicklungen erforscht. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Frau Tina Gill Organic Monitor Tel: +44-208-567-0788 Fax: +44-208-567-7164 E-Mail: press@organicmonitor.com ots Originaltext: Organic Monitor Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Frau Tina Gill, Organic Monitor, Tel: +44-208-567-0788, Fax: +44-208-567-7164, E-Mail: press@organicmonitor.com

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