Tibet Initiative Deutschland e.V.

Tibet Initiative Deutschland begrüßt Empfang des Dalai Lama im Kanzleramt
Deutschland übernimmt verstärkt internationale Verantwortung

    Berlin (ots) - Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) begrüßt das heutige Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem 14. Dalai Lama. Als erste deutsche Regierungschefin empfängt Merkel das tibetische Oberhaupt trotz Protesten aus Peking und von Seiten der Wirtschaft in einem offiziellen Rahmen. "Dass solche eine Begegnung Drohgebärden provoziert, ist natürlich verständlich", sagt Wolfgang Grader, Vorstandsvorsitzender der TID. "Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Sorge um die deutsch-chinesischen Beziehungen im Großen und Ganzen unbegründet ist."

    Die Bundesrepublik Deutschland hat nach Ansicht der TID eine besondere Bedeutung für die internationale Tibet-Politik. "Als wichtigster Handelspartner der VR China in Europa sollte Deutschland sich bemühen, auf eine friedliche Lösung der Probleme in Tibet hinzuwirken", erklärt Grader. Meinungsfreiheit sowie kulturelle, politische und religiöse Selbstbestimmung sind in Tibet nach wie vor unbekannt. "Für Tibet ist es wichtig, dass der Dalai Lama international als Gesprächspartner Anerkennung findet. Der Besuch bei Merkel stellt ein Signal dar und kann helfen, dem Dialog zwischen dem Dalai Lama und Peking mehr Substanz zu verschaffen."

    In diesen Tagen hat die TID Unterschriften im Auswärtigen Amt übergeben, durch die Außenminister Frank-Walter Steinmeier gebeten wird, sich mit Nachdruck für Verhandlungen zur Lösung der Tibet-Frage einzusetzen. Hintergrund ist die Lage in Tibet, die noch immer jährlich Tausende Tibeter veranlasst, unter Bedrohung ihres Lebens über den Himalaja zu flüchten.


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