Heinz Sielmann Stiftung

Gottesdienst für Prof. Heinz Sielmann in Trauer, Erinnerung, Dank und Verpflichtung - Prof. Dr. Klaus Töpfer würdigt die Nachhaltigkeit des Lebenswerks des Tierfilmers und Naturschützers

    Duderstadt (ots) -

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    "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte" - Unter diesem Leitgedanken aus der Genesis (2,15) stand der Trauergottesdienst für Prof. Heinz Sielmann am Samstag, dem 14. Oktober in der Kirche St. Servatius im niedersächsischen Duderstadt. Mehr als 500 Gäste - Familienangehörige, Freude sowie zahlreiche Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens - nahmen im Rahmen der bewegenden Gedenkstunde Abschied von dem am 6. Oktober in München verstorbenen Naturschützer.

    Als Trauerredner würdigte der frühere Umweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer die Verdienste des am 6. Oktober in München verstorbenen Tierfilmers und Stiftungsgründers, der mit seinen Filmen und Büchern "die Menschen in ihrer Sprache erreichte, nachdenklich werden ließ und ihnen bewusst machte, was wir verlieren, wenn wir Natur wegwerfen". Deutschland habe einem Visionär zu danken, der sich nicht in Träumen verlor, sondern sie verwirklichte und an andere Menschen weitergab. Prof. Töpfer verwies dabei auf die Naturschutzstiftung, die Heinz Sielmann 1994 zusammen mit seiner Frau Inge gegründet hat, um durch Ankauf oder Pacht große zusammenhängende Gebiete als Refugien für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu sichern, darunter die drei "Sielmanns Naturlandschaften" in Brandenburg sowie die Biotopverbunde am Bodensee und am "Grünen Band Eichsfeld-Werratal" bei Duderstadt.

    Prof. Töpfer bezeichnete den Vers aus der Genesis als die glaubwürdigste Interpretation von Nachhaltigkeit" und dankte Heinz Sielmann, dass er die damit verbundene Verantwortung selbst übernommen und auch von anderen eingefordert habe. "Die Heinz Sielmann Stiftung setzt sein Vermächtnis nach dem Motto `Naturschutz als positive Lebensphilosophie` fort", ergänzte Töpfer. Beispielhaft dafür ist das Umweltbildungsprogramm "Tage voller Wunder" mit dem die Stiftung an verschiedenen Standorten Kinder und Jugendliche an einen verständnis- und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur heranführt.

    Unter den Trauergästen waren der frühere Umweltminister und jetzige Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin, der brandenburgische Umweltminister Dr. Dietmar Woidke, der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander, der thüringische Umweltminister Dr. Volker Sklenar, der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Dr. Fritz Brickwedde sowie viele Weggefährten und Freunde aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

    Letzte Ruhestätte Prof. Heinz Sielmanns wird die "Franz von Assisi-Kapelle" sein, die sich auf einem Berg oberhalb der Zentrale der Heinz Sielmann Stiftung auf Gut Herbigshagen bei Duderstadt befindet.

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