Schweiz. Technische Fachschule Winterthur

Bundesrätin Doris Leuthard drückt die Schulbank an der STFW

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    Winterthur (ots) - Bildung beginnt weder mit der Schulzeit, noch
endet sie mit dem Schulabschluss. Bildung ist kontinuierlich.
"Weiterbildung ist ein Muss", wie Bundesrätin Doris Leuthard
feststellte.

    "Ich will Bildung für alle" - In diesem Sinne besuchte die Bundesrätin am Montag, den 25. August 2008, die Schweizerische Technische Fachschule Winterthur. Wir freuten uns, Frau Bundesrätin Doris Leuthard zusammen mit Stadträtin Pearl Pedergnana, Nationalrat Markus Hutter sowie Regierungsrat Dr. Hans Hollenstein unser neues Projekt zum Neubau des Kompetenzzentrums Automobiltechnik und den Ausbau in der Gebäudetechnik vorzustellen. Das Interesse war gross - schliesslich ging es um Investition in die Berufsbildung von Morgen.

    Die STFW zwischen Stuhl und Bank

    Die Einladung der Bundesrätin war mit grossen Hoffnungen verbunden. Die STFW versprach sich vom Besuch einen Beitrag an ihr Neu- und Umbauprojekt. Bundesrätin Leuthard kam und zeigte sich sichtlich interessiert. Sie suchte das Gespräch mit den Lernenden und machte sich ein Bild von der Situation. Doch in der Geldsache blieb sie hart: Vom Bund gibt es kein zusätzliches Geld. Die erhofften 5 Millionen Franken bleiben aus. Nach dem neuen Berufsbildungsgesetz ist der Kanton für Beiträge an Bauten zuständig. Der Bund macht keine Ausnahme.

    Dadurch ist die STFW sprichwörtlich zwischen Stuhl und Bank. Denn unter dem alten Gesetz durfte die Schule keine Reserven bilden. Nach dem neuen Gesetz sollte sie aber über solche Reserven verfügen. Geld, das nun dringend gebraucht würde, um das Projekt zu finanzieren. "Nachdem der Bund als Geldgeber wegfällt, sind unsere Anfragen an Kanton und Stadt noch dringender", sagt Erich Meier, Rektor der STFW. Offen ist, ob Standortkanton und -gemeinde bereit sind, Investitionen alleine zu tätigen, die der ganzen Schweiz zugutekommen. Denn die Schüler der STFW kommen aus 23 Kantonen. Und den technischen Berufen mangelt es an Nachwuchs. Der Kampf um gute Lehrlinge wird sich noch weiter verschärfen, weil geburtenschwache Jahrgänge folgen und immer mehr junge Menschen den Weg an die Universität wählen. "Wir müssen einen Gang zulegen", sagte Erich Meier. Um die Zukunft der Berufslehre zu sichern, braucht die STFW grössere und zeitgemäss eingerichtete Werkstätte.

    Die STFW muss sich nun für das Bauprojekt andere Geldgeber suchen. Dennoch freute sich die STFW über die Chance, das Projekt zu präsentieren und ist überzeugt, mit der Hilfe des Kantons Zürich sowie der Stadt Winterthur und die Berufsverbände das ambitionierte Bauprojekt verwirklichen zu können.

ots Originaltext: Schweizerische Technische Fachschule Winterthur    
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