Mattel GmbH

Mattel setzt Rückrufaktion fort
Nach umfassenden Tests werden in Deutschland acht zusätzliche Spielzeuge zurückgerufen. Mattel ersetzt betroffene Produkte kostenfrei.

Nach umfassenden Tests werden in Deutschland acht zusätzliche Spielzeuge zurückgerufen. Mattel ersetzt betroffene Produkte kostenfrei. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe "Mattel"

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    EL SEGUNDO, Kalif./Dreieich  (ots) - Mattel ruft in
Deutschland freiwillig acht zusätzliche Spielzeuge zurück. Um die
Sicherheit der Produkte weiterhin zu gewährleisten, hat  Mattel einen
Großteil seines Sortiments getestet, darunter alle von
Vertragsherstellerwerken gefertigten Produkte. Bei diesen Tests
wurden unzulässige Bleiwerte in einzelnen Zubehörteilen festgestellt.
Als Konsequenz hat Mattel die Zusammenarbeit mit den entsprechenden
Zulieferern beendet. Außerdem hat Mattel ein verstärktes,
dreistufiges Prüfsystem eingeführt, um die Spielzeuge über den
gesamten Fertigungsprozess hinweg zu testen. Mattel tauscht durch den
Rückruf betroffene Spielzeugteile kostenfrei aus. Verbraucher können
sich über Internet oder eine gebührenfreie Hotline beraten lassen.
Weltweit werden insgesamt elf zusätzliche Produkte zurückgerufen.

    Unter den in Deutschland betroffenen Produkten befinden sich sieben Tier- und Möbel-Spielsets, die unter der Marke Barbie verkauft wurden, sowie ein Produkt der Marke Geotrax. Es sind KEINE Barbie Puppen von dem Rückruf betroffen. Die Anzahl der betroffenen Spielzeuge beläuft sich in Deutschland auf rund 38.000 Stück.

    Folgende Kleinteile von sieben Zubehörprodukten der Marke Barbie und ein Zubehör eines Geotrax Spielzeugs sind in Deutschland von dem Rückruf betroffen:  

- J9485 (aus Sort. J9484) Barbie Hundehaus   (Umzutauschendes Teil: Hund) - J9486 (aus Sort. J9484) Barbie Katzenhaus   (Umzutauschendes Teil: Katze) - K8606 (aus Sort. K8605) Barbie Tisch & Stühle   (Küche) (Umzutauschende Teile: Hund, Teller mit Speisen,   Salatschüssel, Kartoffel-Chips-Schüssel) - K8607 (aus Sort. K8605) Barbie Badewanne & Toilette   (Bad) (Umzutauschendes Teil: Katze) - K8608 (aus Sort. K8605) Barbie Sitzcouch & Tisch   (Wohnzimmer) (Umzutauschendes Teil: Katze) - K8609 (aus Sort. K8605) Barbie Tisch & Stuhl   (Schlafzimmer) (Umzutauschendes Teil: Hund) - K8613 (aus Sort. K8610 bzw. L1207) Barbie Sofa & Tisch   (Wohnzimmer) (Umzutauschendes Teil: Handtasche) - H5705 Geotrax Güterzug mit Waggon (Umzutauschendes Teil:   Lokomotive)

    Der freiwillige Rückruf ist das Ergebnis einer gründlichen Untersuchung von Spielzeugen, die über Vertragsherstellerwerke bezogen wurden. Darüber hinaus hat Mattel weltweit ein verstärktes, dreistufiges Prüfsystem eingeführt, um die Spielzeuge über den gesamten Fertigungsprozess hinweg zu testen.

    Die von dem Rückruf betroffenen Teile der Barbie Zubehörprodukte sowie das Geotrax Spielzeug wurden von Vertragslieferanten von Mattel gefertigt, die wiederum die Farbarbeiten an den Miniatur-Spielzeugtieren, kleinen Möbelstücken und der Geotrax-Lokomotive an chinesische Zulieferer untervergeben hatten. Diese Zulieferer haben nicht zertifizierte Farbe verwendet und sind deshalb inzwischen für Mattel nicht mehr tätig.

    Mattels Untersuchung hat ergeben, dass die Zulieferer die Farbarbeiten an den betroffenen Spielzeugen der Marke Barbie zwischen März 2007 und August 2007 ausgeführt hatten. Mattel lässt jedoch Vorsicht walten und ruft die gesamte Produktion der sieben Spielzeuge zurück, an denen Farbarbeiten von diesen Zulieferern durchgeführt wurden. Daher sind alle Spielzeuge von diesem Rückruf betroffen, die ab Oktober 2006 gefertigt wurden. Die zurückgerufenen Spielzeuge wurden im Handel zwischen November 2006 und August 2007 verkauft.

    Das Geotrax Spielzeug  wurde zwischen dem 31. Juli 2006 und dem 4. September 2006 gefertigt. Die gefärbten Teile wurden jedoch eingelagert und über das Jahr in der Spielzeugproduktion verwendet. Mattel lässt Vorsicht walten und ruft alle Spielzeuge zurück, die zwischen dem 3. August 2006 und dem 31. Juli 2007 versendet wurden.

    Mattel arbeitet mit der U.S. Consumer Product Safety Commission (amerikanische Verbraucherschutzbehörde) sowie anderen Regulierungsbehörden weltweit zusammen. Auch in Deutschland steht Mattel eng mit den für den Verbraucherschutz zuständigen Behörden und Ministerien in Kontakt. Ebenso arbeitet Mattel weltweit mit seinen Händlern daran, betroffene Produkte zu identifizieren und aus deren Verkaufsräumen und Lagern zu entfernen.

    "Im August haben wir angekündigt, dass mit Hilfe umfangreicher Tests an fertigen Produkten, einer gründlichen Überprüfung unserer Lieferanten sowie der Einführung des verstärkten, dreistufigen Prüfsystems unser Schwerpunkt auch weiterhin auf der Gewährleistung der Sicherheit und Qualität unserer Spielzeuge liegen wird. Als Ergebnis unserer laufenden Untersuchung haben wir weitere in den Rückruf einzubeziehende Produkte entdeckt. Die Konsequenz daraus ist, dass verschiedene Zulieferer jetzt keine Spielzeuge mehr für Mattel fertigen. Wir möchten uns nochmals bei jedem Betroffenen entschuldigen und versichern, dass wir auch weiterhin unseren Schwerpunkt auf die Gewährleistung der Sicherheit und Qualität unserer Spielzeuge legen werden", sagte Robert A. Eckert, Chairman und CEO von Mattel.

    Weitere Informationen in Bezug auf den Rückruf in Deutschland einschließlich einer vollständigen Liste aller betroffenen Produkte erhalten Verbraucher bei Mattel unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800-100 13 37 oder auf der Firmenwebseite unter www.mattel.de/service.

    Rückgabe der betroffenen Zubehörteile:

1) Verbraucher können die vom Rückruf betroffenen Zubehörteile kostenfrei an Mattel zurückschicken. Sie benötigen dazu weder die Originalverpackung noch eine Quittung oder einen Kassenbon.

2) Verbraucher aus Deutschland kontaktieren hierzu Mattel unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-100 13 37 oder per E-Mail unter service.de@mattel.com, um einen vorfrankierten Paketaufkleber zu erhalten, mit dem sie das Zubehörteil einschicken können.

3) Nach Eingang des betroffenen Zubehörteils wird Mattel dem Verbraucher dann ein entsprechendes Ersatzteil kostenfrei zusenden.

4) Alle Informationen sowie Abbildungen der betroffenen Produktmodelle sind auch unter www.mattel.de/service zu finden.

    Mattel empfiehlt den Verbrauchern aus folgenden Gründen, die Spielzeuge nicht an den Handel zurückzugeben.

1) Mattel kann den Verbrauchern helfen festzustellen, ob ein Spielzeug von dem Rückruf betroffen ist (um zu vermeiden, dass Spielzeuge, die nicht vom Rückruf betroffen sind, zurückgeschickt werden).

2) Mattel schickt dem Verbraucher für jedes vom Rückruf betroffene Teil ein Ersatzteil.

3) Mattel entsorgt die betroffenen Produkte auf umweltfreundliche Art und Weise.

ots Originaltext: Mattel GmbH
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Mattel Pressestelle
Regina Meyer
Tel.:    +49/6103/891-477
E-Mail: pr.de@mattel.com



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