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Die boomende Gesundheitsbranche - Was ein Gesundheitsminister wohl besser nicht sagen sollte

    Villars-sur-Glâne (ots) - Im Mittelpunkt des traditionellen Medienausflugs auf die St. Petersinsel vom 29. August stand eine Studie zu den  Zukunftsperspektiven des Gesundheitsmarktes. Laut Gesundheitsminister Pascal Couchepin ist dieser eine Wachstumsbranche, von der die Schweiz profitieren könne.    

    Und da hat der Gesundheitsminister Recht: Die Gesundheitsbranche boomt und wird in den nächsten Jahren weiter zulegen: Gemäss den Zahlen des Bundesamts für Statistik betrugen die Kosten des Schweizer Gesundheitswesens im Jahre 2004 insgesamt 51,7 Mia. Franken. Tendenz steigend. Aber was hat unser Gesundheitsminister nun genau mit "Markt" gemeint: Sein erkranktes Gesundheitswesen oder die Patientenschaft? Und wen hat er wohl mit der "profitierenden Schweiz" gemeint? Sein Wahlvolk oder die "Branche"? Wohl beides, wenn man der These des  angloamerikanischen Philosophen Glauben schenkt, nach der in  einem gerechten Staat das Wohlbefinden des Bevorteilten auch den minder Bemittelten zum Vorteil gereicht. Diese Sichtweise macht  denn auch den voraussehbaren Negativentscheid des Bundesrats  gegen die Initiative "Ja zur Komplementärmedizin" verständlich.  Aber an sich hat auch meine Frau Recht: "Man sollte nicht darüber schreiben, was andere im Vorfeld einer Empfehlung gegen den Volkswillen nicht sagen sollten."

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