Jürg Maurer

Anlageverwalter der Rieter Pensionskasse, Jürg Maurer, entkräftet Vorwürfe

    Freibach (ots) -  Der für die Anlagen der Rieter Pensionskasse verantwortliche Jürg Maurer, hat heute in Rorschach Medienberichte zurückgewiesen, er habe Aktiengeschäfte zu Lasten der Pensionskasse getätigt. Maurer wies vor Journalisten darauf hin, unter seiner Verantwortung für die Anlagen, sei die Rieter Pensionskasse zu einer der besten des Landes geworden, sie verfüge über einen Deckungsgrad gegen 150%. Die Performance für das Wertschriftenvermögen habe von 1995 bis 2005 durchschnittlich 14.3% betragen, d.h. weit über dem offiziellen Vergleichsindex von 9,13% gelegen.

    Jürg Maurer ging auch auf Vorwürfe ein, durch sein Verhalten bei der Fusion von Swissfirst und Bellevue Bank seien der Rieter Pensionskasse Gewinne entgangen. Maurer wies darauf hin, dass vielmehr ein Gewinn von CHF 1,7 Mio erzielt worden sei.

    Den in diesem Zusammenhang von einigen Medien erhobenen Vorwurf von Insider-Geschäften wies Maurer energisch zurück. Er habe weder in diesem noch in einem anderen Fall für sich oder seine Familie Insider-Geschäfte getätigt.

    Er habe auch - so Maurer - Geschäfte für die Pensionskasse und private Geschäfte stets sorgfältig getrennt. Insofern entbehre der zumindest von einigen Medien suggerierte Verdacht, er habe sich auf Kosten der Pensionskassen bereichert, jeder Grundlage.

    "Mein privates Vermögen" - so Jürg Maurer wörtlich, "basiert auf günstiger Anlage von eigenem Geld über sehr viele Jahre." Er habe bei vollem persönlichem Risiko über die Jahre sowohl Verluste erlitten, als auch Gewinne erzielt. So habe sich beispielsweise sein Vermögen von CHF 70 Mio im Jahre 2000 auf CHF 42 Mio in 2002 verringert. In guten Börsenjahren sei der Verlauf natürlich wesentlich günstiger gewesen. Die beträchtlichen Schwankungen der Börsenkurse könnten - dies werde auch von Experten bestätigt - bei geschicktem Vorgehen zu hohen Gewinnen in vergleichsweise kurzer Zeit führen. Dabei müsse man sich allerdings immer vor Augen führen, dass dies mit extrem hohem persönlichem Risiko verbunden sei.

    Ganz anders müsse natürlich das Vorgehen bei der Anlage für die Pensionskasse sein, wo es gelte, das Risiko so klein wie möglich zu halten. Nur so sei auch der Erfolg der Rieter Pensionskasse möglich gewesen.

    Maurer ging auch auf die Vorwürfe eines angeblich nicht korrekten Umgangs mit seiner Steuererklärung ein. Er bedaure, dass er in den 90er Jahren mit den Fristen für die Steuererklärungen nachlässig gewesen sei. Aus Divergenzen der Steuereinschätzung durch die Behörden und der schliesslich eingereichten Steuererklärungen lasse sich jedoch keinesfalls herleiten, dass er sich unkorrekt verhalten habe. Die Kantonale Steuerbehörde habe in diesem Zusammenhang in einem Bestätigungsvermerk deutlich gemacht, dass sich sein privates Vermögen entsprechend den Gesetzmässigkeiten der Börse in schlechten Jahren negativ und in guten Börsenjahren positiv entwickelt habe.

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