MED-EL

Moment der Stille: Videopremiere zum Welttag des Hörens
MED-EL startet weltweite Kampagne für mehr Hörgesundheit

Innsbruck, Österreich (ots) -

- Querverweis: Video ist abrufbar unter:
  http://www.dpa-video.com und
  http://www.presseportal.de/pm/62623/3574838 - 

Mit einer weltweiten Kampagne weist MED-EL als führender Hersteller von Hörimplantaten auf die Wichtigkeit von Hörgesundheit allgemein und speziell der Früherkennung von Hörschädigungen hin. Zum morgigen Welttag des Hörens zeigt das Unternehmen erstmals den Kurzfilm "Moment der Stille", der eindrucksvoll klar macht: Es gibt Momente im Leben, in denen Hören einfach alles bedeutet.

Über 360 Millionen Menschen weltweit sind von Hörverlust betroffen. Das entspricht 5% der Weltbevölkerung. Die Dunkelziffer der Menschen, die nicht wissen, dass sie an Hörverlust leiden, ist aber noch viel höher. Jedes Jahr am 3. März ruft die Weltgesundheitsorganisation WHO den Welttag des Hörens aus - das Motto "Action for hearing loss: make a sound investment" lenkt die Aufmerksamkeit in diesem Jahr auf die Hörgesundheit und die Auswirkungen von Hörverlust auf die Gesellschaft und den Einzelnen.

"Das Hören bereichert unser Leben. Es gibt uns die Möglichkeit, alle Facetten unserer Umwelt wahrzunehmen", sagt Dr. Ingeborg Hochmair, CEO bei MED-EL. "Wir haben mit unseren Implantaten schon vielen Menschen geholfen, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden und ihnen damit Lebensqualität zurückgegeben. Es muss allerdings noch mehr getan werden - vor allem der Zugang zu Hörsystemen für Menschen mit Hörverlust muss verbessert werden. Dafür ist es nötig, weltweit besser über die Behandlungsmöglichkeiten bei Hörverlust aufzuklären."

Hörverlust verursacht nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation jährlich globale Kosten in Höhe von rund 709 Milliarden Euro. Dazu kommen die persönlichen Auswirkungen für Betroffene, deren gesundheitliche Gesamtsituation beeinträchtigt ist. Unbehandelter Hörverlust mindert die Kommunikationsfähigkeit und kann zu sozialer Isolation, Angstgefühlen, Depression oder geistigem Abbau führen. Jedem fünften von Hörverlust Betroffenen könnte mit Hörlösungen wie Hörgeräten oder Hörimplantaten geholfen werden.

"Forschung und Entwicklung sind seit jeher die treibende Kraft hinter unserem Versprechen, sich für Menschen mit Hörverlust einzusetzen", so Dr. Ingeborg Hochmair weiter. "Es ist uns wichtig, diesem überaus bedeutenden Thema Gehör zu schenken und die Menschen dazu zu ermutigen, ihren kostbaren Hörsinn zu schützen."

Das Video "Moment der Stille" erzählt die Geschichte werdender Eltern rund um die Welt, die alle den unbeschreiblichen Moment teilen, in dem sie zum ersten Mal den Herzschlag ihres ungeborenen Kindes hören.

"So einzigartige und wertvolle Momente im Leben wie diesen würden wir mit Hörverlust verpassen", sagt Dr. Hansjörg Schößer, Geschäftsführer von MED-EL Deutschland. "Leider gibt es immer noch viele Missverständnisse und falsche Wahrnehmungen zum Thema Hörverlust - von purer Angst über eine Stigmatisierung bis hin zur kategorischen Ablehnung. Eine frühe fachliche Diagnose in Verbindung mit den richtigen Maßnahmen und der Auswahl eines passenden Hörsystems kann gute Ergebnisse erzielen."

Kinder können unabhängig von ihrem Alter von einem Cochleaimplantat-System (CI) profitieren, doch gehörlose Kinder, die vor dem Erlernen von Sprache mit einem CI versorgt wurden, haben wahrscheinlich einen größeren Vorteil. Das liegt daran, dass sie Höreindrücke in einem Alter erhalten, in dem ihr Gehirn für das Erlernen der Sprache am aufnahmefähigsten ist. In vielen Fällen ist die hörsprachliche Entwicklung von Kindern mit einem hochgradigen Hörverlust, die als Säuglinge oder Babys mit einem Cochleaimplantat versorgt wurden, mit jener von hörenden Kindern vergleichbar. Diese Kinder lernen fast natürlich sprechen. Ähnliches gilt für Babys, die ihr Gehör erst nach der Geburt verloren haben: Je kürzer die Dauer des Hörverlusts, desto mehr können sie von einem Cochleaimplantat-System profitieren.

Heute werden bereits Kinder implantiert, die noch nicht einmal ihr erstes Lebensjahr vollendet haben. Dass das Mindestalter für eine Operation immer weiter nach unten korrigiert werden kann, ist zum einen auf bessere Operationstechniken und zum anderen auf die überzeugenden Ergebnisse bei sehr jung implantierten Kindern zurückzuführen.

Weitere Informationen, einen Online-Hörtest und das Video "Moment of Silence" finden Sie unter http://momentofsilence.co/de/

Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics mit Hauptsitz in Innsbruck und 29 Niederlassungen weltweit ist ein führender Anbieter von Hörimplantat-Systemen. Die österreichischen Wissenschaftler und Gründer des Unternehmens, DI Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair entwickelten 1977 das erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochleaimplantat und legten 1990 mit der Einstellung ihrer ersten Mitarbeiter den Grundstein der Unternehmensgeschichte. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.700 Angestellte.

Das Cochleaimplantat war und ist bis heute der erste tatsächlich realisierte Ersatz eines Sinnesorgans. Im Bereich implantierbarer Lösungen zur Behandlung unterschiedlicher Arten von Hörverlust bietet MED-EL mit dem Cochleaimplantat-, dem Mittelohrimplantat-, dem EAS (kombinierte Elektrisch Akustische Stimulation) System, dem Hirnstammimplantat (ABI) sowie dem ersten aktiven Knochenleitungsimplantat weltweit die breiteste Produktpalette. Menschen in über 100 Ländern können heute mithilfe eines Produkts von MED-EL hören. Weitere Informationen finden Sie unter www.medel.com

CEO
Dr. Ingeborg Hochmair

Verantwortlich für den Inhalt
MED-EL Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H.
Fürstenweg 77a
6020 Innsbruck Österreich   

Kontakt:

Lisa Azwanger-Geser, Tel: +43577881029,
E: Lisa.Azwanger-Geser@medel.com



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