The Investment Climate Facility (ICF)

ICF startet durch beim Weltwirtschaft-Forum

Johannesburg, Südafrika (ots/PRNewswire) - - Über $US80 Millionen gesichert, zweite Finanzierungsphase eingeleitet Der Investment Climate Facility (ICF), ein einzigartiger Fonds, der Afrika bei der Schaffung attraktiverer Wirtschaftsbedingungen und der Umsetzung seines Potenzials als globaler Handelspartner unterstützen soll, wurde heute anlässlich des Weltwirtschafts-Forums für Afrika 2006 (WEF) in Kapstadt offiziell eröffnet. Der ICF steht in dieser Woche mit dem Motto "Streben nach Wachstum" im Zentrum des WEF. Der Fonds erhielt die volle Unterstützung der Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik bei diesem Treffen und kündigte an, er habe erfolgreich die ersten $US80 Millionen durch staatliche und privatwirtschaftliche Spenden gesichert. Der ICF hat eine geplante Lebensdauer von sieben Jahren und will in dieser Zeit das Investment in Afrika ankurbeln, tatsächliche und vermeintliche Hindernisse nationaler und internationaler Investitionen aus dem Weg schaffen und den Kontinent zum Investmentziel machen. Zu dieser Aufgabe gehören die Vereinfachung neuer Unternehmensgründungen, die Verbesserung der Zollbestimmungen, die Sicherung der Eigentumsrechte sowie die Schaffung offenerer Finanzmärkte. Als Reaktion auf die Einführung des Fonds sagte der Co-Vorsitzende und Vorstandsvorsitzende des ICF, Niall Fitzgerald KBE: "Wir sind zuversichtlich, dass der ICF einen sofortigen und anhaltenden Einfluss auf das zukünftige Wachstum und die Entwicklung Afrikas haben wird. Es ist ein einzigartiger Fonds, der sehr berechenbar und fokussiert ist. Er hat ganz klar die Mission, etwas zu bewegen". "Die erste Reaktion unserer Spender aus Regierung und Wirtschaft war sehr ermutigend, und wir wissen ihr frühes Engagement zu schätzen. Es ist ein grossartiger Beginn, der für die nächste Finanzierungsphase Schwung und eine gute Basis liefert, mit deren Hilfe der ICF mit der Wahrnehmung seiner Aufgaben beginnen kann". Unter den ersten Sponsoren des ICF befinden sich Anglo American Plc, Royal Dutch Shell und die Shell Foundation, Unilever Plc, SAB Miller, das britische Ministerium für internationale Entwicklung, Irland, die Niederlande, die Europäische Kommission und die International Finance Corporation. Der ICF ist nach privatwirtschaftlichen Prinzipien aufgebaut und wird von einem unabhängigen Vorstand geleitet, der sowohl den Investoren als auch den afrikanischen und anderen hochkarätigen Anteilseignern gegenüber verantwortlich ist. Er wird von den Organisationen African Union, New Partnership for Africa's Development, Commission for Africa, Business Action for Africa und den G8-Staaten unterstützt. Seine Exzellenz Benjamin Mkapa, Co-Vorsitzender und Verantwortlicher für internationale Beziehungen beim ICF, sagte: "Afrika muss eine jährliche Wachstumsrate von sieben Prozent erreichen, wenn es das Jahrtausend-Entwicklungsziel erreichen will, die Zahl der Menschen mit einem Einkommen von unter US$1 pro Tag bis 2015 zu halbieren. Die Verbesserung des Investmentklimas ist ein zentraler Katalysator bei der Erreichung dieses Ziels". Der ICF ist dafür konzipiert, andere Programme zu ergänzen und nicht mit ihnen zu konkurrieren. Er konzentriert sich ausschliesslich auf die Reform des Investmentklimas in Afrika - durch praktische Massnahmen und messbare Veränderungen. Aufgrund seiner Ressourcen und der Möglichkeit, auf die Talente und Erfahrungen afrikanischer Unternehmen, Regierungen und Regionalbehörden zurückzugreifen, kann der ICF sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene arbeiten. Der ICF gibt an, er werde durch seine Arbeit in den kommenden Jahren dabei helfen, die Bürokratie zu verringern, Eigentumsrechte zu sichern, die Durchsetzung von Verträgen zu verbessern, Unternehmensgründungen zu beschleunigen und zu vereinfachen, Finanzmärkte offener zu gestalten, durch eine Veränderung des Arbeitsmarkts Arbeitsplätze zu schaffen, die Reform der Zollvorschriften zur Förderung des Handels voranzutreiben, Steuersysteme zu vereinfachen, das Investment fördernde ICT-Vorschriften zu schaffen, den Wettbewerb zu fördern, Initiativen zur Verringerung von Korruption und Kriminalität zu fördern sowie für Afrikas Image als attraktives Investmentziel zu werben. Der ICF wird keine kommerziellen Initiativen mit starren Infrastrukturen finanzieren. Projekte, die nur einem einzigen Unternehmen nützen, werden nicht durch den ICF unterstützt. Alle Projekte sollen der Wirtschaft als Ganzes zu Gute kommen. Spender aus Wirtschaft und Regierungen haben ihr Engagement und ihre Unterstützung wiederholt wie folgt ausgedrückt: "Ich bin hocherfreut, den Investment Climate Facility unterstützen zu können und dass Irland bereits in diesem frühen Stadium daran teilnehmen kann. Die Kooperation bei der Entwicklungsarbeit bedeutet so viel mehr als nur Entwicklungshilfe. Die Jahrtausend-Entwicklungsziele können ganz klar nicht ohne anhaltendes wirtschaftliches Wachstum in weniger entwickelten Ländern umgesetzt werden. Und anhaltendes wirtschaftliches Wachstum kann nicht erreicht werden, indem man sich nur auf die Entwicklungshilfe verlässt. Es erfordert eine Art von Engagement, die nur aus der Privatwirtschaft kommen kann". - Conor Lenihan, Mitglied des Parlaments und irischer Minister für Entwicklungsarbeit und Menschenrechte "Ich bin zuversichtlich, dass die Erfahrungen von Unilever in Entwicklungsländern dazu beitragen werden, den ICF zu einer effizienten und zielgerichteten Organisation zu machen. Durch unsere Betriebe in Afrika - Produktionsstätten in 18 Ländern, 40.000 direkte Mitarbeiter und 150.000 indirekte Mitarbeiter - verfügen wir über umfassende technische Fachkenntnisse und Managementfähigkeiten, die wir in diese Partnerschaft einbringen können. Wir sind der Ansicht, dass Vermittelbarkeit genauso wichtig ist wie Arbeitsplätze. Die Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, direkte und indirekte, und entwickelt die Fähigkeiten der Menschen. Wir wollen mit dem ICF zusammenarbeiten, um Hindernisse aufzuheben, die der Wirtschaft derzeit in den Bereichen Bürokratie, Kapazität, Finanzen und gute Geschäftsplanung im Wege stehen. Auch unsere Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit Regierungen, UN-Behörden, Nicht-Regierungs-Organisationen und lokalen Regierungen sollte bei dieser Arbeit von Wert sein". - Harish Manwani, Präsident für Asien und Afrika bei Unilever "Unternehmen, insbesondere kleine Unternehmen, sind der Motor für Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Jetzt, da Afrika auf dem Weg zu makroökonomischer Stabilität ist, werden erhebliche Reformen des wirtschaftlichen Umfelds benötigt, um Investment- und Produktivitätswachstum freizusetzen". - Paul Wolfowitz, Präsident der Weltbank Gruppe (International Finance Corporation) "Der ICF ist eine mutige und innovative Initiative, die eine wichtige Rolle bei der Schaffung der richtigen Bedingungen für das Wirtschaftswachstum in Afrika - und damit für eine anhaltende Verringerung der Armut - spielen wird. Diese schwierige Aufgabe muss noch heute in Angriff genommen werden, aber die einzigartige Struktur des Fonds, der die Menschen vereint, die das Wirtschaftsumfeld in Afrika am besten kennen, macht seinen Erfolg umso wahrscheinlicher. Die Shell Foundation ist stolz darauf, eines der Gründungsmitglieder des ICF zu sein". - Kurt Hoffman, Direktor der Shell Foundation "Der ICF passt genau in die niederländische Politik der Entwicklungsarbeit. Diese Politik konzentriert sich auf Afrika sowie auf die Entwicklung des Privatsektors. Der ICF wird Beratung und technische Hilfestellung für afrikanische Regierungen auf nationaler und regionaler Ebene finanzieren und dabei Hindernisse beseitigen, die Unternehmen in Afrika im Wege stehen". - Niederländisches Aussenministerium "Die Europäische Kommission verspricht, den Investment Climate Facility zu unterstützen und zu seiner Finanzierung beizutragen. Wir werden in den kommenden Wochen die Details und Modalitäten dieser Teilnahme mit dem Sekretariat des ICF ausarbeiten. Die Europäische Kommission unterstützt dieses neue Instrument, dessen Ziel es ist, ein gutes Geschäftsumfeld zu fördern, indem die Haupthindernisse für Investment und Handel ausgeräumt werden". - Die Europäische Kommission "Wir sind hocherfreut, den ICF unterstützen zu können und wir glauben, dass der Privatsektor der Motor für das Wachstum in Afrika ist. Es muss internationalen Investoren, kleinen Unternehmen und Unternehmern ermöglicht werden, von den vielen Geschäfts- und Investmentmöglichkeiten in Afrika zu profitieren. Um dies erfolgreich und auf anhaltende Art und Weise zu tun, müssen Bedingungen geschaffen werden, die Unternehmen und Investment fördern. Wir glauben, dass wir durch unsere Erfahrung als führende multinationale Brauerei, die ihre Wurzeln in Afrika hat, erheblich zum Erfolg des ICF beitragen können". - Graham Mackay, Vorstandsvorsitzender bei SABMiller "Die Einführung des Investment Climate Facility ist ein wichtiges Element bei der Durchführung des von der Kommission für Afrika erstellten Plans, der von den G8-Staaten in Gleneagles abgesegnet wurde. Die willkommene Erhöhung der Entwicklungshilfe in Verbindung mit Schuldenerlass, die durch die Gleneagles Declaration in Gang gesetzt wurden, können nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn die Rolle der Wirtschaft in Afrika reformiert wird. Wenn man ihn lässt, ist es der Privatsektor, der Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen wird, die für die Reduzierung der Armut erforderlich sind. Es gibt zu viele Hindernisse für Handel und Wirtschaft in Afrika - Hindernisse, die aufgrund fehlender Infrastrukturen, Bürokratie oder Korruption, schlechter Gesetze, fehlender Eigentumsrechte oder aufgrund des Unvermögens entstehen, Finanzierungsmöglichkeiten zu finden". - Sir Mark Moody-Stuart, Präsident, Anglo American plc www.investmentclimatefacility.org ots Originaltext: The Investment Climate Facility (ICF) Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Brunswick, Carol Roos, +27-11-268-5750, +27-82-490-4182 oder besuchen Sie unsere Webseite unter: www.investmentclimatefacility.org , Adri Ackerman, BRUNSWICK GROUP LLP, 23 Fricker Road Illovo Boulevard, Johannesburg South Africa, Tel: +27-11-268-5750, Fax: +27-11-268-5747, Mobil: +27-83-678-2594, adri@brunswick.co.za, www.brunswickgroup.com

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