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GfK-Studie: Schweinegrippe - Schweizer ziehen Hygiene und Stärkung der Abwehrkräfte der Impfung vor

Hergiswil (ots) - Schweizerinnen und Schweizer stufen das Risiko, persönlich an der Schweinegrippe zu erkranken zurzeit deutlich höher ein als noch im Frühling 2009. Trotzdem lässt sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung impfen, obwohl die Gefahr einer Ansteckung ungleich höher ist als noch im Mai. Die Schweizer sorgen stattdessen anderweitig vor, sie waschen sich häufiger die Hände und nehmen vermehrt Vitaminpräparate ein. Noch im Mai 2009 beurteilten fast 60% der Schweizerinnen und Schweizer ihr persönliches Risiko, an der Schweinegrippe zu erkranken als sehr tief oder tief ein. Heute vertreten nur noch 33% diese Meinung, in der Romandie liegt der Anteil mit 23% sogar noch tiefer. Diese Ergebnisse zeigt eine aktuelle, repräsentative Studie von GfK Switzerland. Die Angst vor der Schweinegrippe ist somit deutlich gestiegen und damit auch die Präventionsmassnahmen. Während dem im Mai 2009 noch 64% der Befragten angaben, keine Massnahmen gegen die Schweinegrippe getroffen zu haben liegt dieser Anteil heute nur noch bei 29%. Die zentrale Aussage dieser Bevölkerungsumfrage: Bei den Präventionsmassnahmen steht nicht die Impfung an erster Stelle. 56% der Schweizerinnen und Schweizer achten verstärkt auf die Hygiene und waschen sich häufiger die Hände. Ein Viertel der Befragten stärkt die Abwehrkräfte mit Vitaminpräparaten. Nur gerade 12% der Befragten geben an, dass sie gegen die Schweinegrippen geimpft sind und weitere 8% wollen sich noch impfen lassen. Interessant ist, dass sich deutlich mehr Frauen (66%) als Männer (50%) klar gegen eine Impfung aussprechen. ots Originaltext: GfK Switzerland AG Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Sara Salzmann-Guntern Tel.: +41/41/632'95'03 E-Mail: sara.salzmann-guntern@gfk.com

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