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Hotel Price Index (HPI): Schweizer Hotelpreise sinken um zwölf Prozent
Trotz Preisrückgang bleibt Schweiz teuerstes Reiseziel Europas - Genf unter den teuersten Städten der Welt

    London/Berlin (ots) - Die weltweite Wirtschaftskrise hinterlässt auch in der Schweiz ihre Spuren. So musste sich auch die Schweizer Hotellerie dem globalen Hotelpreisrückgang beugen und reduzierte die Zimmerpreise im ersten Halbjahr 2009 um zwölf Prozent. Dennoch behauptete sich die Eidgenossenschaft weiterhin als teuerstes Reiseziel Europas. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com, der auf tatsächlich von Hotelgästen gezahlten Preisen in 78.000 Hotels und 13.000 Destinationen, statt auf ausgewiesenen Zimmerraten basiert und die Entwicklung der Hotelpreise im ersten Halbjahr 2009 untersuchte.

    Europaweiter Preisrückgang um 16 Prozent

    Zwischen Januar und Juni 2009 zeigte sich in allen Ländern Europas ein signifikanter Preisrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Dieser machte auch vor der Schweiz nicht Halt, so dass das Niveau der Hotelpreise um zwölf Prozent auf durchschnittlich 139 Euro pro Zimmer und Nacht sank. Dennoch konnte die Schweiz ihren ersten Platz im europäischen Länderranking als teuerstes Reiseziel Europas verteidigen, da die Hotelpreise in vielen anderen europäischen Destinationen weit mehr zurückgingen. Hotels in Österreich und Deutschland waren mit 87 Euro und 86 Euro pro Zimmer und Nacht um einiges günstiger. Platz zwei und drei in Europas Preisliste wurden während des Untersuchungszeitraums mit deutlichem Abstand zur Spitze von Dänemark (119 Euro) und Norwegen (112 Euro) belegt. Knapp 50 Prozent günstiger als die Schweiz sind dagegen die Länder Osteuropas. Mit durchschnittlichen Zimmerraten von 71 Euro pro Nacht bilden Tschechien und Ungarn das Schlusslicht des Europarankings, Polen liegt mit 73 Euro nur knapp darüber.

Zimmerpreis und Preisentwicklung in europäischen Länderzielen, Januar bis Juni 2009:

Land          Durchschnittspreis    Durchschnittspreis    %-Veränderung
                 pro Zimmer und Nacht pro Zimmer und Nacht Jahres-
                                                                                    vergleich
                    Jan-Jun 2009              Jan-Jun 2008

Schweiz            EUR139                  EUR158                              -12%
Dänemark          EUR119                  EUR137                              -14%
Norwegen          EUR112                  EUR148                              -24%
Italien            EUR106                  EUR121                              -12%
Großbritannien EUR101                  EUR131                              -22%
Schweden          EUR100                  EUR120                              -17%
Finnland          EUR 99                  EUR117                              -15%
Niederlande      EUR 99                  EUR117                              -16%
Griechenland    EUR 96                  EUR102                              - 6%
Belgien            EUR 94                  EUR105                              -10%
Frankreich        EUR 91                  EUR 96                              - 6%
Österreich        EUR 87                  EUR113                              -23%
Deutschland      EUR 86                  EUR101                              -14%
Spanien            EUR 85                  EUR101                              -16%
Portugal          EUR 82                  EUR 97                              -15%
Irland              EUR 80                  EUR108                              -26%
Polen                EUR 73                  EUR 95                              -23%
Ungarn              EUR 71                  EUR 92                              -23%
Tschechien        EUR 71                  EUR 89                              -21%

Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com

    Genf unter den drei teuersten Städten der Welt, Basel legt zu Auch im ersten Halbjahr 2009 gehörte Genf für Hotelgäste zu den drei teuersten Städten der Welt. Mit 171 Euro pro Zimmer und Nacht im Schnitt, waren nur Abu Dhabi (190 Euro) und Monte Carlo (178 Euro) teurer. Auch im inländischen Vergleich setzte sich die zweitgrößte Stadt des Landes an die Spitze, gefolgt von Zürich (134 Euro) und Lausanne (126 Euro). Obwohl Basel die einzige Stadt in der Schweiz war, die zwischen Januar und Juni 2009 einen Preisanstieg um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete, bleibt sie dennoch mit durchschnittlichen Übernachtungskosten von 118 Euro vergleichsweise günstig.

Zimmerpreis und Preisentwicklung in der Schweiz, Januar bis Juni 2009:

Stadt      Durchschnittspreis pro Durchschnittspreis pro %-Veränderung
              Zimmer und Nacht          Zimmer und Nacht          Jahres-
              Jan-Jun 2009                 Jan-Jun 2008                 vergleich

Genf        EUR171                          EUR195                            -12%
Zürich    EUR134                          EUR148                            - 9%
Lausanne EUR126                          EUR137                            - 8%
Basel      EUR118                          EUR113                                4%

Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com

    Den HPI zum kostenlosen Download gibt es unter: http://deutsch.hotels.com/presse/hotel-price-index.html

    Über Hotels.com

    Als Teil der Expedia Gruppe, die in allen Hauptmärkten mit einem professionellen Team tätig ist, umfasst das Portfolio von Hotels.com mehr als 100.000 Qualitäts-Hotels, Bed & Breakfast Hotels und Service-Appartments weltweit. Findet ein Kunde die gleiche Buchung für ein im Vorfeld bezahltes Hotel bei einem anderen Anbieter zu günstigeren Konditionen, erstattet Hotels.com den Differenzbetrag. Hotels.com verfügt über eines der größten unabhängigen Hotelteams der Branche sowie 1,3 Millionen Gästebewertungen früherer Hotelgäste, die tatsächlich in dem Hotel übernachtet haben. Im Februar 2009 gewann Hotels.com den Gold Award in der Kategorie "Beste Hotelbuchungsseite" des Webuser Magazines. Reisende können online buchen auf http://deutsch.hotels.com oder über die Telefonhotline 0180 - 500 93 42 im deutschsprachigen Call-Center.


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