C.A.T. oil AG

EANS-News: C.A.T. oil AG startet gut in das Jahr 2016: Umsätze in Rubel und Profitabilität können Niveau von 2015 halten, aber Wechselkurse drücken auf die Ergebnisrechnung in Euro

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Utl.: •	Umsatzerlöse in Rubel halten das Niveau von 2015
•	Rubel entwertet um durchschnittlich 16,9 Prozent gegenüber Vorjahresquartal
•	Konzernumsätze in Euro um 16,0 Prozent niedriger
•	EBITDA-Marge auf zufriedenstellenden 25,3 Prozent
•	Konzernergebnis um 22,0 Prozent auf 4,3 Mio EUR gesunken
•	Eigenkapital bleibt auf hohem Niveau – EK-Quote gesteigert 
•	Deutlicher Tirnaround des operative Cashflow und Stärkung der Liquidität
•	Vollständige Auslastung der Produktionskapazitäten für 2016 absehbar


Gewinne/Ergebnisse des 1. Quartals 2016

In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 entwickelte sich die C.A.T. oil
Gruppe trotz ambivalenter Rahmenbedingungen relativ gut. Die Umsätze in
russischen Rubel konnten auf dem Niveau von 2015 gehalten und die
Produktionskapazitäten zu nahezu 100 Prozent für das Jahr 2016 vermarktet
werden. Diese Erfolge konnten in einem Umfeld erzielt werden, das die gesamte
Branche vor einige Herausforderungen stellte. Der russische Rubel setzte seine
Abwertung mit einem Wertverlust gegenüber dem Euro um 16,9 Prozent fort. Die
Unternehmen der C.A.T. oil Gruppe buchen die Erlöse nahezu vollständig in Rubel,
die konsolidierte Konzernbilanz wird jedoch in EUR aufgestellt. Auf der anderen
Seite stieg der Preis für die Sorte Brent von 28,6 US-D auf 39,6 US-D. Aber
dieser starke Anstieg reichte nicht aus, um die Investitionen der großen
Ölgesellschaften wieder zu beleben und die Serviceentgelte für die
Ölfeld-Dienstleister blieben unverändert unter Druck.

In diesem Umfeld konnte die C.A.T. oil Gruppe den Umsatz in russischen Rubel auf
dem gleichen Niveau wie im ersten Quartal 2015 halten und damit besser als
erwartet abschneiden. Die Zahl der Aufträge im Segment Well Services fiel um 7,7
Prozent auf 1.028 wegen der geringeren Nachfrage der Ölgesellschaften und weil
die Ausschreibungssaison verschoben worden war, während im Segment Drilling,
Sidetracking and IPM die Zahl der Aufträge um 25,9 Prozent auf 68 stieg. Dies
ist hauptsächlich auf das neue Equipment und verbesserte Vertragsbedingungen
zurück zu führen.




Der Konzernumsatz in Euro fiel von 72,7 Mio EUR im ersten Quartal 2015 auf 61,1
Mio EUR im ersten Quartal 2016. Dieser Rückgang um 16 Prozent ist geringer als
die Abwertung des russischen Rubels um 16,9 Prozent in der gleichen Periode.


Die Umsatzkosten reduzierten sich im Berichtszeitraum um 16,2 Prozent und
betrugen im ersten Quartal 2016 52,0 Mio EUR. Dieser Rückgang ist durch höhere
Abschreibungen verursacht. Als Folge war die Entwicklung des EBIT schlechter als
die Umsatzentwicklung.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im Berichtszeitraum um 22,0
Prozent auf 5,45 Mio EUR zurück. In Folge sank im ersten Quartal 2016 die
EBIT-Marge von 9,3 Prozent auf 8,9 Prozent. Im ersten Quartal 2015 hatte das
EBIT 6,76 Mio EUR betragen.

Im ersten Quartal 2016 verzeichnete das Konzernergebnis einen Rückgang um 22,0
Prozent auf 4,3 Mio EUR (Q1 2015: 5,5 Mio EUR). Der im Vergleich zum EBIT
stärkere Rückgang ist auf die höhere Steuerquote (18,8 Prozent in Q1 2016 versus
17,1 Prozent in Q1 2015) zurückzuführen. Der Gewinn je Aktie beträgt 0,09 EUR
nach 0,11 EUR im ersten Quartal des Vorjahres.

Gute Profitabilität und starke operative Cashflows
EBITDA betrug im ersten Quartal 2016 15,4 Mio EUR, die EBITDA-Marge erreichte
25,3 Prozent. Diese gute Entwicklung ist auschlaggebend für den Turnaround des
operativen Cashflow, der von minus 4,6 Mio EUR im ersten Quartal 2015 auf 19,3
Mio EUR im ersten Quartal 2016 drehte. Die Liquidität der Gesellschaft,
zusammengesetzt aus Zahlungsmitteln und -äquivalenten sowie Bankeinlagen, stieg
von 40,3 Mio EUR im ersten Quartal 2015 um 50,6 Prozent auf 60,7 Mio EUR. 

Zuversichtlicher Ausblick für 2016
Aufgrund der verbesserten Wirtschafts- und Markttrends passt der Vorstand seine
Annahmen in Bezug auf die Währungsentwicklung auf eine Bandbreite von 75 bis 77
russische Rubel für einen Euro an. Der Vorstand erwartet eine Umsatzsteigerung
in lokaler Währung von 1 - 2 Prozent für das Jahr 2016. Die Margen für EBIT und
EBITDA sollten ihr zufriedenstellendes Niveau von 12 Prozent beziehungsweise 25
Prozent halten können. Der Vorstand wird weiterhin auf strikte Kostenkontrolle
achten und erwartet, dass die Umsatzkosten - in russischen Rubel gerechnet - auf
dem aktuellen Niveau bleiben.

Der Bericht über das 1. Quartal 2016 steht unter www.catoilag.com zum Download
bereit.

Rückfragehinweis:
SCHOLDAN&Comp. 
Bernhard Grabmayr 
office@scholdan.com 
+43-1-513 23 88-0

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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