C.A.T. oil AG

EANS-News: C.A.T. oil AG
Starke Nachfrage und Umsatzentwicklung des ersten Quartals unterstützen Geschäftsexpansion

• Durchgeführte Aufträge um 24,6% auf 770 Jobs erhöht • Umsatzerlöse um 29,4% auf EUR 61,0 Millionen gesteigert • Expansion des Geschäfts liegt gut im Plan • Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

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Quartalsbericht

Utl.: • Durchgeführte Aufträge um 24,6% auf 770 Jobs erhöht • Umsatzerlöse um 29,4% auf EUR 61,0 Millionen gesteigert • Expansion des Geschäfts liegt gut im Plan • Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

Wien, 30. Mai 2011 (euro adhoc) - C.A.T. oil AG (O2C, ISIN: AT0000A00Y78), einer der führenden Anbieter von Öl- und Gasfelddienstleistungen in Russland und Kasachstan, gab heute die Ergebnisse des ersten Quartals 2011 bekannt. C.A.T. oil ist gut in das Jahr 2011 gestartet und hat von den makroökonomischen Rahmenbedingungen, einer höheren Kundennachfrage und milderen Wintertemperaturen profitiert. C.A.T. oil erhöhte die Anzahl der durchgeführten Aufträge um 24,6% auf 770 Jobs, der in einem ersten Quartal höchste, je erreichte Stand. Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um mehr als 29% auf EUR 61,0 Millionen. Die Expansion des Geschäfts liegt gut im Plan und C.A.T. oil bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2011.

Manfred Kastner, Vorstandsvorsitzender von C.A.T. oil sagte: "Wir sind erfolgreich in das Geschäftsjahr 2011 gegangen und haben unser Umsatzwachstum weiter vorangetrieben. Da unsere Kunden die Fördermengen erhöhten, hat die Nachfrage nach unseren Services zugenommen. Außerdem haben wir die Expansion unseres Geschäfts gestartet und die ersten beiden Sidetrack-Drilling-Rigs in Betrieb genommen. Das ist erst der Anfang und damit haben wir eine weitere arbeitsreiche Zeit vor uns: Wir wollen die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen für unser weiteres Umsatzwachstum nutzen und das High Class Conventional Drilling als drittes Geschäftsfeld aufbauen."

Umsatzerlöse von EUR 61,0 Millionen deutlich über Vorjahresniveau

Im Berichtszeitraum profitierte C.A.T. oil im Vergleich zum Vorjahresquartal von der starken Kundennachfrage und den milderen Wintertemperaturen in Westsibirien. Mit EUR 61,0 Millionen stiegen die Umsatzerlöse um 29,4% (Q1 2010: EUR 47,1 Millionen). Dies ist zurückzuführen auf einen Anstieg der durchgeführten Arbeiten um 24,6% auf 770 Jobs (Q1 2010: 618 Jobs) sowie auf einen höheren durchschnittlichen Umsatz je Auftrag. Die erhöhte Auslastung zeigte sich vor allem im Jobanstieg der Fracturing und Auxiliary Services um 34,8% bzw. 10,8%. Das Niveau der Sidetrack-Drilling-Arbeiten lag dagegen um 17,0% unter dem Vorjahresquartal und ist auf drei Gründe zurückzuführen: Erstens kam es durch eine schwierige geologische Beschaffenheit zur Verlangsamung bei einigen Sidetrack-Drilling-Arbeiten. Zweitens wurde ein Rig in eine neue Förderregion gebracht und drittens wurden die beiden neuen Sidetrack-Drilling-Rigs in Betrieb genommen. Dennoch erhöhte C.A.T. oil den durchschnittlichen Umsatz je Auftrag um 6,9% auf TEUR 79 (Q1 2010: TEUR 74) und profitierte dabei von der verbesserten Preisgestaltung im Fracturing und dem vorteilhaften Rubel/Euro-Wechselkurs von 39,9 Rubel je Euro (Q1 2010: 41,4 Rubel je Euro).

Kosten spiegeln höhere Auslastung sowie Geschäftsexpansion wider

Im Berichtszeitraum stiegen die Umsatzkosten um 33,1% auf EUR 55,5 Millionen (Q1 2010: EUR 41,7 Millionen). Dies ist auf die deutlich höhere Geschäftstätigkeit sowie auf Vorlaufkosten für die Anpassung und die Mobilisierung der neuen Sidetrack-Drilling-Rigs zurückzuführen.

Auch wenn sich die Umsatzkosten in etwa proportional zur gestiegenen Auslastung entwickelt haben, so war die Kostenbasis insgesamt vom Kapazitätsaufbau und einem langsameren Arbeitstempo im Sidetrack Drilling beeinflusst. Die Vorbereitungen für die Kapazitätserweiterungen liefen sehr gut und das Unternehmen geht weiter davon aus, dass die neun neuen Conventional-Drilling-Rigs im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2011 geliefert werden.

Im ersten Quartal stiegen die allgemeinen und Verwaltungskosten um 17,2% auf EUR 4,9 Millionen (Q1 2010: EUR 4,2 Millionen); sie waren beeinflusst von höheren Gehältern und Sozialabgaben, Bankgebühren, Zahlungen für Lizenzen und Versicherungen sowie Mietaufwendungen. Die Auslagerung der Supportdienstleistungen wurde im Berichtszeitraum weiter vorangetrieben. So ging der gewichtete durchschnittliche Mitarbeiterstand um 7,6% auf 2.362 Mitarbeiter zurück (Q1 2010: 2.557 Mitarbeiter).

Manfred Kastner sagte: "Die Zeiten des leicht zugänglichen Erdöls sind vorbei. Mehr denn je stellen effiziente Methoden zur Erschließung von Quellen und zur Stimulierung der Förderung entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Bereits in der Vergangenheit haben wir von diesen Entwicklungen profitiert. Die Expansion in das High Class Conventional Drilling stellt nun den logischen nächsten Schritt dar. Dieses Vorhaben bedarf natürlich finanzieller und personeller Ressourcen. Nichts desto trotz sind wir zuversichtlich, am Ende belohnt zu werden. Mit unserem erweiterten Geschäft sind wir in einer noch besseren Position, die erforderlichen Dienstleistungen anzubieten und Ertragswachstum zu schaffen."

Ertragsentwicklung geprägt von Geschäftsexpansion und Einflüssen aus dem Sidetrack Drilling

Im ersten Quartal beeinflussten die Diversifikation in das dritte Kerngeschäft und niedrigere Ergebnisse im Sidetrack Drilling die Ertragsentwicklung. Wenngleich der Umsatz stark zulegte, war der Anstieg nicht ausreichend, um die Kosten im Zusammenhang mit den Investitionen vollständig auszugleichen. Während das Bruttoergebnis vom Umsatz mit EUR 5,5 Millionen leicht über dem Vorjahresquartal lag (Q1 2010: EUR 5,4 Millionen), sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 4,4% auf EUR 8,7 Millionen (Q1 2010: EUR 9,1 Millionen). Die EBITDA-Marge lag bei 14,2% (Q1 2010: 19,2%). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf EUR 0,5 Millionen (Q1 2010: EUR 1,1 Millionen) und spiegelt das niedrigere EBITDA und die durch die Kapazitätserweiterungen höheren Abschreibungen wider. Das Nettoergebnis lag bei EUR -1,0 Millionen (Q1 2010: EUR 1,1 Millionen) und war maßgeblich durch einen außergewöhnlich hohen Konzernsteueraufwand von EUR 1,8 Millionen geprägt; dieser stand im Zusammenhang mit der Aktivierung latenter Steuern und Dividendenzahlungen von Tochtergesellschaften an die C.A.T. oil AG. Es wird davon ausgegangen, dass der Steuereffekt im Laufe des Jahres wieder ausgeglichen werden wird.

Investitionen primär über den Cashflow finanziert

Im ersten Quartal gingen die Cash Earnings aufgrund des geringeren Vorsteuergewinns um 20,4% auf EUR 7,9 Millionen zurück (Q1 2010: EUR 10,0 Millionen). Trotz des saisonal bedingten höheren Working Capitals aufgrund einer zeitversetzten Fakturierung stellte der operative Cashflow einen Zahlungsmittelzufluss von EUR 0,3 Millionen dar (Q1 2010: Zahlungsmittelabfluss von EUR 0,4 Millionen). Die Investitionen stiegen aufgrund der Zahlungen für die neuen Rigs auf EUR 27,8 Millionen (Q1 2010: EUR 2,8 Millionen). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit stellte einen Zahlungsmittelabfluss von EUR 27,4 Millionen dar (Q1 2010: Zahlungsmittelabfluss von TEUR 40). Darin enthalten sind Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen von EUR 0,4 Millionen (Q1 2010: EUR 2,8 Millionen). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit stellte im ersten Quartal einen Zahlungsmittelzufluss von EUR 6,0 Millionen dar (Q1 2010: EUR 1,7 Millionen) und war hauptsächlich geprägt durch den Anstieg von kurz- und langfristigen Krediten.

Zum 31. März 2011 lagen die liquiden Mittel bei EUR 12,8 Millionen (31. Dezember 2010: EUR 34,1 Millionen). Mit einer Eigenkapitalquote von 79,4% (31. Dezember 2010: 83,2%) arbeitete C.A.T oil weiterhin auf Basis einer sehr soliden Bilanz.

Ausblick für das Gesamtjahr 2011 bestätigt

Unter der Annahme, dass die makroökonomischen Rahmenbedingungen weiterhin unterstützend wirken und sich die Nachfrage solide entwickelt, bestätigt C.A.T. oil den Ausblick für das Gesamtjahr 2011. C.A.T. oil ist zuversichtlich, im Jahresverlauf zusätzliche Aufträge zu gewinnen und erwartet Umsatzerlöse, die das gegenwärtige Orderbuchniveau von EUR 230 Millionen übersteigen (basierend auf einem Rubel-Euro-Wechselkurs von 40). Zusätzlich verpflichtet sich C.A.T. oil auch weiterhin zu profitablem Wachstum und strebt für das Gesamtjahr 2011 eine EBITDA-Marge an, die nah an der Marke des Jahres 2010 angesiedelt ist. C.A.T. oil wird die Optimierung des Geschäfts weiter vorantreiben und die niedrig-margigen Workover Services im zweiten Quartal vollständig ausgliedern. Darüber hinaus wird C.A.T. oil seine starke Marktposition in Russland und Kasachstan nutzen, um weiteres Umsatzwachstum zu realisieren.

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Pressekontakt:

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Carolin Amann                  Thomas Krammer
Tel.: +49 (0)69 92037-132      Tel.: +49(0)69 92037-183
Email: carolin.amann@fd.com Email: thomas.krammer@fd.com



Über die C.A.T. oil AG 

Die C.A.T. oil AG ist einer der führenden Anbieter von Öl- und Gasfeld-Dienstleistungen in Russland und Kasachstan und an der Frankfurter Wertpapierbörse im SDAX gelistet. C.A.T. oil bietet Dienstleistungen an, mit denen die Lebensdauer von Öl- und Gasquellen verlängert oder unerschlossene Öl- und Gasquellen zugänglich gemacht werden können. Das Wachstum des Unternehmens basiert auf folgenden Faktoren: Aufgrund schrumpfender Öl- und Gasressourcen müssen bereits erschlossene Ölfelder bestmöglich stimuliert werden, um Fördermengen zu optimieren. Gleichzeitig werden stillgelegte Vorkommen reaktiviert oder durch neue Methoden anderweitig zugänglich gemacht, um auch diese bis zum Maximum auszuschöpfen. Zusätzlich bietet C.A.T. oil künftig mit dem dritten Geschäftsfeld Conventional Drilling Verfahren an, mit denen völlig unerschlossene Öl- und Gasvorkommen aktiviert werden können.

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1991 in Celle hat C.A.T. oil eine führende Position im Hydraulic Fracturing in Russland und Kasachstan aufgebaut. Nach dem Börsengang im Jahr 2006 investierte C.A.T. oil zusätzlich mehr als 250 Millionen Euro in weitere Kapazitäten und Services: Sidetrack Drilling wurde zum zweitwichtigsten Service des Unternehmens. Im November 2010 wurde ein weiteres umfangreiches Investitionsprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro, insbesondere zur Erweiterung des Service-Portfolios um Conventional Drilling, beschlossen. Zudem zählen auch Well Workover, Cementing sowie seismische Services zum Service-Portfolio von C.A.T. oil. Aufgrund der jüngsten Investitionen sind die Flotten und Rigs auf modernstem Stand und erlauben daher zeiteffiziente und effektive Öl- und Gasförderung. Zu den Kunden von C.A.T. oil zählen führende Öl- und Gasproduzenten wie Gazprom, KazMunaiGaz, LUKOIL, Rosneft und TNK-BP. Zu allen pflegt C.A.T. oil langjährige Beziehungen und ist seit dem Markteintritt in Russland in den frühen 90er Jahren ein verlässlicher Geschäftspartner.

C.A.T. oil hat den Unternehmenssitz in Wien und beschäftigte am 31. März 2011 durchschnittlich 2.362 Mitarbeiter, den größten Teil davon in Russland und Kasachstan.

Kennzahlen für das 1. Quartal 2011 [in Millionen Euro]

Q1 2011     Q1 2010    Veränderung in %
Umsatz                         61,0        47,1        29,4
Umsatzkosten                   55,5        41,7        33,1
Bruttoergebnis vom Umsatz       5,5         5,4         1,1
EBITDA                          8,7         9,1        -4,4
EBITDA-Marge (in%)             14,2         9,2
EBIT                            0,5         1,8       -70,0
EBIT-Marge (in%)                0,9         3,7
Nettoergebnis des
Berichtszeitraums              -1,0         1,0       >-100
Ergebnis je Aktie (in Euro)  -0,020       0,021       >-100
Eigenkapitalquote (in %)       79,4        84,4

Cashflow aus operativer
Geschäftstätigkeit              0,3        -0,4        >100
Cashflow aus
Investitionstätigkeit         -27,4       -0,04        >100
Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit          6,0         1,7        >100
Liquide Mittel(1)              12,8        32,4       -60,5

Anzahl ausgeführter Jobs
Umsatz je Job
(in Tausend Euro)              79,0        74,0         6,8
Mitarbeiter                   2.362       2.557        -7,6 

(1) Zum 31. März 2011 und 31. März 2010

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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