Migros-Genossenschafts-Bund Direktion Kultur und Soziales

Schauspiel-Wettbewerb: Das Migros-Kulturprozent vergibt erstmals Förderpreise
Neue Wege der Förderung für herausragende Schauspieltalente

Die Preisträger Gaël Kamilindi, Noémi Knecht, Tamaïti Torlasco im Théâtre Benno Besson, Yverdon. Foto: Miriam Elias

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    Zürich (ots) -

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    Erstmals in der 33-jährigen Geschichte des Schauspiel-Wettbewerbs verleiht das Migros-Kulturprozent zusätzlich zu den Studienpreisen auch Förderpreise. Diese beinhalten langfristig orientierte Förderleistungen, mit denen herausragende Nachwuchstalente beim Übergang von der Schule auf die Bühne individuell unterstützt werden. Zwei internationale Jurys haben anlässlich der Auditions vom 30. und 31. August in Yverdon und vom 12. und 13. Oktober in Zürich vier Förderpreise und zehn Studienpreise von je 14'400 Franken vergeben.

    Die neu geschaffenen Förderpreise reihen sich ein in die 2007 begonnene systematische Ausweitung der nationalen Talentförderung des Migros-Kulturprozent und ergänzen die Studienpreise in der Höhe von 14'400 Franken. Während die Studienpreise es den Preisträgern erlauben sollen, sich voll und ganz auf ihre Ausbildung zu konzentrieren, unterstützen die Förderpreise die Preisträger beim oftmals schwierigen Übergang vom Schulabschluss zum Karrierebeginn. Die Förderleistungen sind individuell auf die Bedürfnisse der jungen Talente zugeschnitten und bestehen zum Beispiel aus einer Karriereberatung durch einen Theaterexperten, einem Auftritt auf der Online-Plattform des Migros-Kulturprozent, auf der sie sich Veranstaltern präsentieren können, einem professionellen Fotoshooting oder Finanzierungsbeiträgen für Eigenproduktionen.

    Die Förderpreisträger des Migros-Kulturprozent 2010 sind: - Simon Käser (Hochschule der Künste, Bern), Düdingen - Noémie Knecht (Institut National Supérieur des Arts du Spectacle, Bruxelles), Lausanne - Miriam Joya Strübel (Zürcher Hochschule der Künste, Zürich), Münsingen - Tamaïti Torlasco (Conservatoire National Supérieur d'Art Dramatique, Paris), Genf

    Studienpreise dotiert mit je 14'400 Franken erhalten: - Tobias Bienz (Zürcher Hochschule der Künste, Zürich), Winterthur - Charlotte Dumartheray (Haute école de théâtre de Suisse romande, HETSR, Lausanne), Puplinge - Simon Käser (Hochschule der Künste, Bern), Düdingen - Gaël Kamilindi (Conservatoire National Supérieur d'Art Dramatique, Paris), Genf - Noémie Knecht (Institut National Supérieur des Arts du Spectacle, Bruxelles), Lausanne - Irene Müller (Hochschule der Künste, Bern), Mettmenstetten - Sven Schelker (Otto Falckenberg Schule, München), Reinach BL - Miriam Joya Strübel (Zürcher Hochschule der Künste, Zürich), Münsingen - Tamaïti Torlasco (Conservatoire National Supérieur d'Art Dramatique, Paris), Genf - Philippe Wicht (Haute école de théâtre de Suisse romande, HETSR, Lausanne), Fribourg

    Die Preise für die beste Partnerrolle in der Höhe von je 3'000 Franken gehen an:

      - Géraldine Dupla (Haute école de théâtre de Suisse romande,
HETSR, Lausanne), Frankreich
- Claudio Gatzke (Zürcher Hochschule der Künste, Zürich), Zürich

    Talentwettbewerbe:

    Seit über 40 Jahren fördert das Migros-Kulturprozent Schweizer Nachwuchskünstler. Im Rahmen von Talentwettbewerben vergibt es Studien- und Förderpreise und begleitet damit junge Talente umfassend und nachhaltig auf ihrem Weg von der Ausbildung in den Beruf. Die Wettbewerbe finden jährlich in den folgenden Sparten statt: Bewegungstheater, Gesang, Instrumentalmusik, Kammermusik (biennal), Schauspiel und Tanz. Auf diese Weise investierte das Migros-Kulturprozent bislang rund 36 Millionen Franken in den Schweizer Nachwuchs. Weitere Informationen unter: www.migros-kulturprozent.ch/ talentwettbewerbe

    Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges, in den Statuten verankertes Engagement der Migros für Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. www.migros-kulturprozent.ch

Kontakt:
Barbara Salm, Leiterin Kommunikation, Direktion Kultur und Soziales,
Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich, Tel. 044 277 20 79,
barbara.salm@mgb.ch



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