Migros-Genossenschafts-Bund Direktion Kultur und Soziales

Theaterförderungsmodell des Migros-Kulturprozent Prairie 2009/2010: Auftakt in Lausanne und Zürich

Cie Eponyme / "Voir les anges si furieux" (Foto: Penelope Henriod)

    Zürich (ots) -

    - Hinweis: Bildmaterial wird über Keystone durch Photopress
        verbreitet und steht zum kostenlosen Download bereit unter:
        http://www.presseportal.ch/de/pm/100009795 -

    Das Theater-Förderungsmodell Prairie des Migros-Kulturprozent geht mit fünf Koproduktionen in seine dritte Saison. Am 8. Oktober 2009 feiert die Compagnie Eponyme mit «Voir les anges si furieux» im Arsenic in Lausanne Premiere. Am 14. Oktober 2009 startet kraut_produktion mit «Die Chronisten» im Theaterhaus Gessnerallee in Zürich.

    Acht Partnertheater aus der deutschen und der französischen Schweiz haben für die Theatersaison 2009/2010 zwanzig oproduktionsvorschläge eingereicht. Daraus hat das Migros-Kulturprozent fünf Compagnien ausgewählt: mit vroom und kraut-produktion zwei Theatergruppen aus der deutschen Schweiz und mit Compagnie Eponyme, cie ad-apte sowie cie belgo-suisse drei aus der Westschweiz. Sie alle überzeugen durch ihre künstlerische Eigenständigkeit und eine ausgeprägte Risikobereitschaft, herkömmliche Arbeitsweisen und Theaterformen in Frage zu stellen und neue auszuprobieren. Diesen Mut und die innovative Kraft unterstützt das Koproduktionsmodell Prairie.

    Die Compagnien erhalten verbesserte Produktionsbedingungen und sollen verstärkt in der Schweizer Theaterlandschaft vernetzt werden. «Das Migros-Kulturprozent ist bestrebt - gemeinsam mit den acht Partnertheatern aus der deutschen und der französischen Schweiz - die Theatergruppen auf nationaler Ebene zu lancieren und einem breiteren Publikum vorzustellen», führt Daniel Imboden, Projektleiter Prairie bei der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes, aus. Denn, «gute Theaterstücke sollen möglichst oft und an vielen verschiedenen Orten gespielt werden. Dies ist leichter gesagt als getan und setzt sowohl finanzielle Mittel als auch ein gutes Netzwerk in der Szene voraus.»

    Prairie: Fokus auf die wilden Hunde

    Der aussergewöhnliche Name irritiert und fasziniert zugleich. Das Migros-Kulturprozent will die freien Theatercompagnien - die wilden Hunde der Theaterszene - unterstützen, vermehrt Spuren in der Prairie der Schweizer Theaterlandschaft zu hinterlassen. Die freie Theaterszene hat immer noch nicht die Anerkennung und finanzielle Unterstützung wie die etablierten Häuser, zum Beispiel die Comédie de Genève, das Schauspielhaus Zürich oder das Stadttheater Bern. Dies, obwohl viele Künstler aus der freien Szene seit Jahren die grossen Institutionen befruchten, auffrischen oder sie nun gar leiten. In diesem Sinne hat Prairie auch eine kulturpolitische Dimension und Vision.

    Partnertheater des Migros-Kulturprozent-Förderungsmodell Prairie

    Deutsche Schweiz: Kaserne Basel, Schlachthaus Theater Bern, Theater Chur, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Theaterhaus Gessnerallee Zürich Französische Schweiz: Théâtre du Grütli Genève, Théâtre St. Gervais Genève und Arsenic Lausanne

    Auf www.kulturprozent.ch/prairie finden sich umfangreiche Informationen zu den vom Migros-Kulturprozent geförderten Projekten. Zudem sind Unterlagen zu weiteren Produktionen erhältlich, die in der Spielzeit 2009/10 in den Partnertheatern Premiere feiern. Dies erlaubt den Veranstaltern, sich frühzeitig über die wichtigsten Premieren in der freien Theaterlandschaft zu informieren.

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    Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges Engagement der Migros in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. www.kulturprozent.ch

Kontakt:
Kontakt für Medienschaffende: Barbara Salm, Leiterin Kommunikation,
Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich,
044 277 20 79, barbara.salm@mgb.ch



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