Migros-Genossenschafts-Bund Direktion Kultur und Soziales

Migros-Kulturprozent: Pensioniertenprojekt Innovage jetzt auch in Zürich

      Zürich (ots) - Das Projekt Innovage, mit dem das
Migros-Kulturprozent schon in St. Gallen, Luzern und Lausanne hoch
qualifizierte Pensionierte für anspruchsvolle Freiwilligenarbeit
gewinnen will, startet im Januar 2007 zusätzlich in der Region
Zürich.

    Die Idee, speziell hoch qualifizierten Pensionierten bei einem gemeinnützigen Engagement zur Seite zu stehen, stösst offenbar auf gute Resonanz: In den bisherigen Pilotregionen Lausanne, Luzern und St. Gallen kamen genügend Interessierte zusammen, so dass die ersten Durchgänge des Innovage-Seminars starten konnten. In neun Workshoptagen, verteilt auf fünf Monate, setzen sich zwischen 9 und 17 Teilnehmende mit möglichen gemeinnützigen Einsatzfeldern auseinander und entwickeln eigene Projektideen oder Aufgabenportfolios. Das Pilotseminar Innovage Zürich war ursprünglich erst für einen späteren Zeitpunkt geplant, wurde aber aufgrund der grossen Nachfrage aus dieser Region vorgezogen und beginnt im Januar 2007.

Zürich bietet ein grosses Betätigungsfeld Innovage, das französisch ausgesprochen wird und auf die Begriffe „innovation“ und „age“ (Alter) verweist, ist als Ergänzung der bisherigen Angebote für Freiwilligenarbeit gedacht. Ganz bewusst soll mit Innovage das Erfahrungswissen hoch qualifizierter Pensionierter gefördert und für gemeinnützige Anliegen erschlossen werden. Angesprochen sind pensionierte (oder teilpensionierte) Menschen ab 55 mit Führungs-, Management- oder Beratungserfahrung. „Gerade in der Region Zürich gibt es viele Möglichkeiten, anspruchsvolle Mandate zu übernehmen“, meint Innovage- Projektleiterin Colette Peter, Dozentin an der HSA Hochschule für Soziale Arbeit Luzern, welche das Projekt als Partnerin des Migros- Kulturprozent mitentwickelt.

„Das kann zum Beispiel Marketing- oder Führungsberatung von gemeinnützigen Institutionen sein, die sich bezahlte Beratung nicht leisten können. Oder der Aufbau einer neuen Organisation, die ein aktuelles Problem anpackt oder kulturell etwas zur Bereicherung ihrer Region beiträgt.“ Neben der Realisierung eigener Projekte sollen die Teilnehmenden auch regionale Innovage-Netzwerke aufbauen, und für Juli 2007 ist eine interregionale Tagung vorgesehen .Mit bestehenden sozialen Institutionen und Freiwilligenagenturen will Innovage auf regionaler Ebene zusammenarbeiten und Synergien nutzen.

Im Innovage-Seminar Zürich sind noch einige Plätze frei - die Anzahl der Teilnehmenden ist limitiert. Informations- und Aufnahmegespräche finden bis Ende November statt. Weitere Auskünfte und Online- Anmeldung: www.innovage.ch > Innovage Regionen > Zürich

Für Medienkontakte: Isabel Baumberger, Kommunikation & Kultur, Zürich mail@ibaumberger.ch, 044 491 94 60  oder 076 424 01 12



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