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Media Service: Schweizer Berufseinsteiger sind mit Geld nicht mehr motivierbar

Zürich (ots) - Schweizer Berufseinsteiger wollen nicht ins Ausland und streben stärker nach Work-Life-Balance. Geld als Anreiz verliert immer mehr an Bedeutung. Das zeigt eine Befragung des Beratungsunternehmens Universum unter 10 000 jungen Berufseinsteigern und Studenten in der Schweiz. Darüber berichtet die «Handelszeitung».

In einigen Bereichen sind die jungen Schweizer sogar Europameister, was die Forderungen an Arbeitgeber betrifft. Von ihren Arbeitgebern erwarten sie primär Work-Life-Balance und viel Feedback. Die Zahl der jungen Schweizer Berufstätigen und Studenten, die sich einmal selbstständig machen wollen, ist immer noch sehr gering. Bei den Männern sind es 12 Prozent, bei den Frauen 8 Prozent. Immerhin weist dieser Wert seit einigen Jahren ganz leicht nach oben.

Junge Berufseinsteiger sind zudem kaum an Führungsaufgaben interessiert. Das Leadership-Profil, eine der Kategorien, in welche das Beratungsunternehmen Universum die junge Generation einteilt, ist kaum ausgeprägt. Bei den männlichen Studenten sind nur 9 Prozent daran interessiert, einmal Chef zu werden, bei den Frauen 5 Prozent. Bei jenen, die bereits in den Beruf eingestiegen sind, ist dieses Profil etwas stärker ausgeprägt.

Kein Faktor ist für junge Schweizer Berufseinsteiger so wichtig wie Work-Life-Balance. Der Faktor gewinnt sogar im Vergleich zu den Vorjahren immer mehr an Bedeutung, und zwar über alle Studienrichtungen hinweg. So wächst der Anteil bei den Wirtschaftswissenschaftern, für die dieser Faktor ausschlaggebend ist, von 57 auf 62 Prozent. Auch bei den ITlern werden softe Faktoren immer bedeutender.

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