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Media Service: Mobility will Catch-a-Car nach Zürich bringen

Zürich (ots) - Das Carsharing-Unternehmen Mobility will mit seiner Tochter Catch-a-Car die Limmatstadt erobern. «Wenn wir könnten, würden wir morgen in Zürich starten», sagt Mobility-CEO Patrick Marti im Interview mit der «Handelszeitung». Aktuell hapert es noch an Parkbewilligungen - ein Problem, das der Manager aber bald lösen will. «Wir sind in sehr intensiven Diskussionen mit den Behörden», sagt er.

Zürich wäre nach Genf und Basel die dritte Stadt, in der Mobility das Angebot ausrollen würde. Bei Catch-a-Car können Autos irgendwo parkiert und müssen nicht auf einen fixen Parkplatz zurückgestellt werden. Catch-a-Car ist ein Projekt von Mobility, dem VW-Importeur Amag und der Versicherungsgesellschaft Allianz Suisse. Das Bundesamt für Energie und die SBB sind als Partner an Bord.

Der 36-jährige Marti ist seit August am Steuer der Genossenschaft. Vorher stand er während zwei Jahrzehnten im Sold der Migros, zuletzt führte er fünf Jahre lang die Elektroniksparte Melectronics. Im Interview mit der «Handelszeitung» erklärt er erstmals, wohin er das Carsharing-Unternehmen führen will. «Sie werden Mobility Ende 2017 anders wahrnehmen als Ende 2016», verspricht er. Marti schaut sich vieles an: selbstfahrende Autos, Mobility mit Chauffeur, Lieferungen in den Kofferraum, Töff- oder Bike-Sharing: Alle Dossiers sind auf dem Tisch. «Wenn es um Zukunftsthemen geht, dann beschränken wir uns nicht auf vier Räder», sagt Marti. Selbst der Luftraum beschäftigt ihn. «Im Moment macht mir der Scheich von Dubai Eindruck, der bald fliegende Robo-Taxis bringen will.»

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